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A. Lange & Söhne

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A. Lange & Söhne Grosse Lange 1 18 kt Weißgold 117.028 aus... A. Lange & Söhne Grosse Lange 1 18 kt Weißgold 117.028 aus... DE 150 2013 24.500 

A. Lange & Söhne – feinste Uhrmacherkunst

A. Lange & Söhne ist die deutsche Luxusuhrenmarke schlechthin. Kaiser, Könige und Zaren gehörten schon vor mehr als 100 Jahren zu den Kunden der Uhrenmanufaktur aus Glashütte. Lange ist Synonym für edelste mechanische Uhren Made in Germany.

Top 5 Highlights von A. Lange & Söhne

  • Eine der bekanntesten deutschen Manufakturen für Luxusuhren
  • Mehr als 40 Manufakturkaliber
  • dekorierte Uhrwerke mit Schwanenhals-Feinregulierung und Gravuren
  • Gehäuse bestehen ausschließlich aus Edelmetallen
  • Patentiertes Großdatum als eines der Merkmale

A. Lange & Söhne – Traditionsmanufaktur aus Glashütte

Der Luxusuhren-Hersteller A. Lange & Söhne blickt auf mehr als 170 Jahre Geschichte zurück. Ferdinand Adolph Lange gründete seine Manufaktur für Taschenuhren bereits im Jahr 1845 in der sächsischen Stadt Glashütte. Der Uhrmachermeister etablierte im Erzgebirge eine Uhrenindustrie nach Schweizer Vorbild, was den Wohlstand der armen Region mehrte. Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Zusammenschluss der Glashütter Uhrenhersteller zum Volkseigenen Betrieb Glashütter Uhrenbetriebe (GUB) verschwand A. Lange & Söhne als eigenständiger Hersteller. Die Vereinigung der beiden deutschen Staaten bot im Jahr 1990 die Chance, A. Lange & Söhne auferstehen zu lassen. Walter Lange, ein Urenkel von Ferdinand Adolph Lange und ebenfalls Uhrmachermeister, gründete im Dezember des Jahres 1990 die Lange Uhren GmbH. Nur vier Jahre später präsentierte die Manufaktur ihre erste Kollektion, die aus vier Armbanduhren bestand: der legendären Lange 1, der Saxonia, der Arkade und dem Modell Tourbillon „Pour le Mérite“.
Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich A. Lange & Söhne zum Aushängeschild deutscher Uhrmacherkunst auf höchstem Niveau. Die Uhren und Manufakturkaliber des Herstellers sind auf Augenhöhe mit Schweizer Marken wie Patek Philippe oder Vacheron Constantin. Im Unterschied zu den beiden Herstellern aus der Schweiz verwendet A. Lange heute ausschließlich Edelmetalle wie Gold oder Platin für die Gehäuse. Es gibt nur wenige Edelstahlausführungen der Lange 1 aus den 1990er-Jahren. Diese Exemplare erzielen wegen ihrer Seltenheit auf Auktionen Preise jenseits von 100.000 EUR. Ein Merkmal von A. Lange & Söhne ist das Großdatum, das die Manufaktur 1992 patentieren ließ. Diese Form der Datumsanzeige steht exemplarisch für den Anspruch des Unternehmens, funktionale Zeitmesser zu entwickeln. Weitere Merkmale sind gebläute Schrauben, der Glashütter Sonnenschliff, eine Schwanenhals-Feinregulierung, die von Ferdinand Adolph Lange entwickelte Dreiviertelplatine sowie ein filigran gravierter Unruhkloben. Kaum ein anderer Hersteller dekoriert seine Werke so aufwendig wie A. Lange & Söhne.

Ratschläge für den Kauf einer Uhr von A. Lange & Söhne

Eine Uhr von A. Lange & Söhne ist Ausweis von Prestige und feinster Uhrmacherkunst zugleich. Mit einer Lange-Uhr am Handgelenk drücken Sie Ihren Sinn für filigrane Mechanik, klassische Designs und deutsche Wertarbeit aus. Wenn Sie zum erlesenen Kreis der Besitzer einer dieser Luxusuhren aus Deutschland gehören möchten, bietet Ihnen der Hersteller aktuell fünf verschiedene Modellreihen in unterschiedlichen Preisklassen an.
Zu den ersten Modellen seit der Neugründung im Jahr 1990 gehört die Lange 1. Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich die Armbanduhr zum Aushängeschild der Manufaktur und zur Ikone. Das Erfolgsrezept des Zeitmessers besteht aus dem Großdatum und einem dezentralen Zifferblattaufbau. Eine bereits getragene Lange 1 aus Gelbgold und in sehr gutem Zustand erhalten Sie für etwa 17.000 EUR. Die Weißgoldvariante liegt bei etwa 18.000 EUR. Für ein ungetragenes Exemplar müssen Sie rund 23.000 EUR einplanen. Wenn Ihnen die 38,5-mm-Version der Lange 1 zu klein ist, sollten Sie sich die Grosse Lange 1 genauer ansehen. Ihr Durchmesser beträgt 40,9 mm und liegt damit im Trend. Gebraucht erhalten Sie eine Grosse Lange 1 aus Gelbgold ab ca. 22.000 EUR. Die Preise für neuwertige Exemplare beginnen bei etwa 27.000 EUR.
Ebenfalls beliebt ist das Modell Datograph. Mit der Chronographen-Funktion der Uhr können Sie Zeitspannen stoppen. Zusammen mit dem Großdatum unter der 12-Uhr-Position bilden die beiden Hilfszifferblätter ein Dreieck. A. Lange & Söhne präsentierte die Uhr im Jahr 1999. Bereits getragene Exemplare aus Platin oder Roségold erhalten Sie für rund 37.000 EUR. Für ungetragene Uhren beginnen die Preise bei etwa 54.000 EUR.
Im Jahr 2009 kam die Kollektion Zeitwerk auf den Markt. Das Merkmal der mechanischen Zeitmesser ist eine dezimale Zeitanzeige für Stunden und Minuten. Für die Darstellung der Uhrzeit nutzt A. Lange & Söhne also Ziffern in Anzeigefenstern, ähnlich wie bei der Datumsanzeige. Ein Zeiger auf einem Zifferblatt stellt die Sekunden dar. Gebrauchte Zeitwerk-Modelle in sehr gutem Zustand können Sie ab ca. 40.000 EUR kaufen. Neuwertige Exemplare liegen bei etwa 54.000 EUR.
Der Einstieg in die Welt von A. Lange & Söhne ist die Linie Saxonia. Die Preise für bereits getragene Modelle liegen in dieser Reihe teilweise bei weniger als 10.000 EUR. Ungetragene Exemplare gibt es ab rund 11.000 EUR. Saxonia-Spitzenmodelle mit Jahreskalender und Platin-Gehäuse kosten etwa 45.000 EUR.

Lange 1 – die Ikone von A. Lange & Söhne

Die Lange 1 entwickelte sich nach ihrer Präsentation im Jahr 1994 rasch zur Erfolgsreihe. Mit ihrem Großdatum und der dezentralen Zeitanzeige ist sie ein Zeitmesser mit hohem Wiedererkennungswert. Auch die Gangreserveanzeige ist ein charakteristisches Merkmal der Lange 1. Die Uhr gibt es mit 38,5 mm und 40,9 mm großem Gehäuse. Beim Material haben Sie die Wahl zwischen Weiß-, Gelb- und Rotgold in 18 Karat sowie Platin. Im Inneren aktueller Zeitmesser tickt das Manufakturkaliber L121.1 mit Handaufzug. Die Gangreserve des Uhrwerkes beträgt 72 Stunden. Zwei Federhäuser sorgen für diese lange Gangdauer. Das Werk besteht aus insgesamt 368 Teilen, darunter 43 Lagersteine. Acht der Rubine befinden sich in Goldchatons, also in ringförmigen Fassungen. Jeweils drei gebläute Schrauben befestigen die Chatons. Auch beim Kaliber L121.1 ist der Unruhkloben filigran graviert. Eine Schwanenhals-Feinregulierung sorgt für den präzisen Gang.
Wenn Sie ein Fan von Mondphasenanzeigen sind, finden Sie in dieser Kollektion ebenfalls die passenden Zeitmesser. Für Vielreisende ist das Modell Lange 1 Zeitzone interessant. Mit dieser Uhr können Sie sich die Uhrzeit in allen 24 Zeitzonen der Erde anzeigen lassen. Dabei ist die Heimatzeit stets ablesbar. Ein außen liegender Städtering visualisiert die eingestellte zweite Zeitzone. Diese können Sie ganz einfach per Tastendruck verstellen. Für die korrekte Anzeige der verschiedenen Uhrzeiten sorgt das Kaliber L031.1 mit Handaufzug und einer Gangreserve von 72 Stunden.
Highlights innerhalb der Kollektion Lange 1 sind die Modelle mit Tourbillon und Ewigem Kalender. Das außergewöhnliche Zifferblatt-Design ermöglichte eine vollkommen neuartige Umsetzung des Ewigen Kalenders: Die Uhr zeigt die Monate auf einem außen liegenden Ring an. Normalerweise nutzen Uhrmacher für die Monatsanzeige Hilfszifferblätter. Durch die Anzeige mittels Außenring überschneidet sich keines der Hilfszifferblätter und das typische Design der Lange 1 bleibt erhalten. Das Tourbillon ist durch den Saphirglasboden sichtbar.
Beim Tourbillon handelt es sich um einen Mechanismus, den das Uhrmachergenie Abraham Louis Breguet im auslaufenden 18. Jahrhundert entwickelte. Breguet setzte bei dieser Konstruktion das Hemm- und Schwingsystem in ein Drehgestell, auch Käfig genannt. Dieses Gestell drehte sich einmal in der Minute um 360 Grad. Die Rotation glich lagebedingte Gangabweichungen aus. Diese Erfindung sorgte bei Taschenuhren, die sich häufig senkrecht in der Westentasche befanden, für präzise Gangwerte. Noch heute gehören Tourbillon-Uhren zu den präzisesten Zeitmessern überhaupt. Solche Uhren sind Ausdruck höchster Uhrmacherkunst. Das Manufakturkaliber L082.1 dient der Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender als Antrieb. Der Zentralrotor des Automatikwerkes besteht aus Platin und Gold. Wegen des patentierten Sekundenstopps können Sie die Uhrzeit auf die Sekunde genau einstellen. Das Werk besteht aus insgesamt 624 Teilen. 76 davon sind Lagersteine.

Merkmale der A. Lange & Söhne Lange 1

  • Großdatum
  • Dezentrale Zeitanzeige
  • Gehäuse aus Gold oder Platin
  • Modelle mit Ewigem Kalender und Tourbillon

Grand Complication – das Meisterwerk von A. Lange & Söhne

Das Modell Grand Complication ist die Lange-Armbanduhr mit den meisten Komplikationen. A. Lange & Söhne präsentierte den Zeitmesser im Jahr 2013. Mit einem Preis von knapp 2 Mio. EUR ist sie eine der teuersten Uhren der Welt. Das Herstellen eines einzigen Exemplars dauert ein ganzes Jahr. Zu den Komplikationen gehören ein Ewiger Kalender, eine Mondphasen-Anzeige und ein Rattrapante-Chronograph. Letzterer ist auch unter dem Namen Schleppzeiger-Chronograph bekannt. Der Mechanismus besitzt neben dem herkömmlichen Stoppsekundenzeiger noch einen zweiten. Dieser sogenannte Schleppzeiger dient dem Stoppen von Zwischenzeiten. Hierfür läuft der Schleppzeiger zunächst mit dem Stoppsekundenzeiger mit. Beim Stoppen können Sie den Schleppzeiger „abkoppeln“. Eine Besonderheit ist die blitzende Sekunde. Bei dieser absolviert der Sekundenzeiger eine volle Umdrehung pro Sekunde, er dreht sich also besonders schnell. Der Weg ist in Teilabschnitte unterteilt, um Fünftelsekunden ablesen zu können.
Hinzu kommt ein weiteres technisches Highlight. Die Grand Complication besitzt eine Grande Sonnerie, also ein Selbstschlagwerk. Es schlägt automatisch die vollen Stunden sowie die Viertelstunden. Im Unterschied dazu müssen Sie eine Minutenrepetition, über welche die Grand Complication ebenfalls verfügt, manuell betätigen. A. Lange & Söhne fertigt von dieser Uhr insgesamt nur sechs Exemplare.

Merkmale der A. Lange & Söhne Grand Complication

  • Eine der teuersten Armbanduhren der Welt
  • Herstellung dauert ein Jahr, weltweit nur sechs Exemplare
  • Komplikationen: Ewiger Kalender, Rattrapante-Chronograph mit blitzender Sekunde, Minutenrepetition, Grande Sonnerie, Mondphasenanzeige

Die Anfänge von A. Lange & Söhne

Ferdinand Adolph Lange erblickte im Jahr 1815 das Licht der Welt. Der gebürtige Dresdner ging bei Johann Christian Friedrich Gutkaes in die Lehre. Gutkaes war zwischen 1842 und 1845 königlicher Hofuhrmacher in Dresden. Lange zog während seiner Wanderjahre durch Europa, um bei den besten Uhrmachermeistern zu lernen. Seine Reisen führten ihn unter anderem nach Paris. 1841 kehrte er nach Dresden zurück, wo er zusammen mit Gutkaes die berühmte 5-Minuten-Uhr der Semperoper fertigstellte. Diese besaß eine digitale Anzeige und war von allen Rängen gut ablesbar.
Zu den erlesenen Kunden von Ferdinand Adolph Lange gehörte der russische Zar Alexander II. Der Zar war von seiner Taschenuhr so begeistert, dass er Lange eine Brillant-Nadel sandte. Lange fühlte sich geschmeichelt und ließ sich samt der Nadel fotografieren. Das Foto schickte er an den Zar.
Im Jahr 1845 gründete Lange in Glashütte seine Taschenuhrenmanufaktur. Glashütte liegt etwa 20 km südlich von Dresden. Die kleine Stadt kam zu Beginn des 19. Jahrhunderts wegen der Silbererzvorkommen zu Wohlstand. Nachdem das Erz abgebaut war, gab es für die Menschen in der Region kaum noch Arbeit. Deshalb rief die sächsische Regierung Unternehmen dazu auf, sich im Erzgebirge niederzulassen. Lange unterbreitete der Regierung den Vorschlag, im Erzgebirge eine Uhrenindustrie aufzubauen, wie sie bereits in der Schweiz existierte. Hierfür wollte er 15 ehemalige Bergleute und Korbmacher zu Uhrmachern ausbilden. Später sollten sich diese selbständig machen und als Zulieferer arbeiten. Dieses Prinzip hatte sich bereits im Schweizer Vallée de Joux bewährt. Die sächsische Regierung wählte Glashütte als geeigneten Standort aus und gewährte Lange ein Darlehen für die Gründung seines Betriebes.
Schon nach wenigen Jahren ging Langes Plan auf: Seine Lehrlinge gründeten Zuliefererbetriebe und weitere Uhrmacher siedelten sich in Glashütte an. Es kam auch zur Gründung einer Uhrmacherschule. Die Kleinstadt florierte und entwickelte sich zum Zentrum der Uhrmacherei in Deutschland, wo ausschließlich hochwertige Uhren entstanden. Gebrauchsuhren kamen zu dieser Zeit aus dem Schwarzwald oder der Schweiz. Ferdinand Adolph Lange war der Begründer der Glashütter Uhrmacherkunst, die bis heute für ihre hohe Qualität Weltruhm genießt.