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Breitling Navitimer

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Abheben mit der Breitling Navitimer

Die Navitimer zählt zu den legendären Fliegeruhren. Breitling stellt sie seit den 1950er-Jahren her, sie ist das gefragteste Modell des unabhängigen Schweizer Herstellers. Mehrere Skalen und drei Hilfszifferblätter geben ihr ein unverwechselbares Äußeres.

Top 5 Highlights der Breitling Navitimer

  • Seit Jahrzehnten eine der führenden Uhren für Piloten
  • Flaggschiff“ im Programm von Breitling
  • Chronograph mit Rechenschieber-Skalen
  • Drei Hilfszifferblätter in Tricompax-Anordnung
  • Manufakturkaliber

Die Uhr für Piloten

Der Name des Zeitmessers ist durch das Zusammenziehen der Wörter Navigation und Timer entstanden. Er drückt das Einsatzgebiet und die Funktionalität dieser Uhr aus, denn die Navitimer bietet viel mehr als nur das übliche Anzeigen von Zeit und Datum. Sie lässt sich wie ein mechanischer Computer nutzen und ist speziell auf die Bedürfnisse von Piloten abgestimmt.
Im Jahr 1884 von Léon Breitling gegründet, trat der Hersteller schon während des Ersten Weltkrieges als Lieferant von Bord- und Fliegeruhren in Erscheinung. Den ersten Chronographen mit einem Drücker bei 2 Uhr präsentierte die Firma im Jahr 1915. Einen Chronographen mit zwei Drückern brachte Breitling erstmals 1934 heraus. Der hinzugekommene Drücker unterhalb der Krone übernahm das Rücksetzen der Stoppfunktion auf null. Diese Art der Bedienung setzte sich schnell auch bei anderen Herstellern durch und ist bis heute üblich.
Im Jahr 1952 brachte Breitling die Navitimer heraus. Die Zielgruppe war offensichtlich: Als Zifferblattverzierung diente das Emblem der Aircraft Owners and Pilots Association (AOPA), der größten Vereinigung von Piloten und Flugzeugeigentümern weltweit. Der kreisrunde Rechenschieber erlaubte grundlegende Flieger-Mathematik. Als Kaliber setzte der Hersteller überwiegend das Venus 178 ein, vorübergehend auch das Valjoux 72.
Zehn Jahre nach ihrer Präsentation erregte die Navitimer Aufsehen, weil sie als erster Chronograph am Handgelenk eines Astronauten auf Weltraummission ging. Scott Carpenter trug sie im Mai 1962 an Bord der Kapsel Aurora 7. Eine Besonderheit war die 24-Stunden-Graduierung, damit Carpenter angesichts von 32 Erdumrundungen innerhalb eines Tages stets feststellen konnte, ob auf dem Planeten unter ihm gerade Tag oder Nacht herrschte. Breitling führt seit 2012 wieder die Navitimer Cosmonaute zur Erinnerung an Carpenters Flug, auch wenn der Name „Cosmonaute“ eher nach den sowjetischen Helden des Alls klingt.
Seit den frühen Tagen hat Breitling am grundlegenden Konzept der Navitimer nicht gerüttelt. Die umlaufenden Skalen sind auch bei den neueren Versionen ein prägendes Merkmal der Uhr. Das Logo der AOPA auf dem Zifferblatt ist ebenfalls erhalten geblieben.
Geändert hat sich, dass Breitling die Navitimer heute in mehreren Ausführungen und Gehäusegrößen anbietet. Die klassische Variante 01 besitzt ein Gehäuse mit 43 mm Durchmesser. Die 01 ist aber auch mit 46 mm zu haben, ebenso wie das Modell 1884. Noch größer ist die 1461 mit ihren 48 mm – sie besitzt als zusätzliche Komplikation einen Ewigen Kalender, der erst nach vier Jahren (1461 Tagen) korrigiert werden muss. Auch die Navitimer QP und die GMT folgen mit einem 48-mm-Gehäuse dem Trend zu großen Uhren.
Außer mit dem Ewigen Kalender bei der 1884 hat der Hersteller auch andere Modelle mit Besonderheiten ausgestattet. Die GMT und die World besitzen einen Extra-Stundenzeiger für eine zweite Zeitzone. Bei der 1884 erfolgt die Datumsanzeige per Zeiger, das Hilfszifferblatt bei 9 Uhr besitzt einen Zeiger mit einem Umlauf in 24 Stunden zur Darstellung von sogenannter Militärzeit. Die 01-Version zeigt das Datum in einem Fenster zwischen der 4- und 5-Uhr-Position.

Kaufberatung zur Breitling Navitimer

Sie interessieren sich für eine Fliegeruhr mit Historie? Die Navitimer gehört zu den berühmtesten Zeitmessern überhaupt. Mit dem gezackten Drehring, den Skalen, drei Hilfszifferblättern und zwei Drückern besitzt sie eine typische Optik und den Appeal einer technisch-funktionellen Uhr. Uhrenliebhaber erkennen eine Navitimer auf den ersten Blick.
Breitling hat die Kollektion breit aufgestellt. Sie umfasst mittlerweile das Modell 01 in zwei Größen, die 1884, die GMT, die World, die 1461, die QP, die Cosmonaute und die AOPA.
Beim Gehäuse haben Sie die Wahl zwischen Edelstahl und 18-Karat-Rotgold. Allerdings sind nicht alle Modelle in beiden Gehäusevarianten verfügbar. So gibt es die GMT, die 1884, die World und die AOPA nur in Edelstahl, die QP hingegen nur in Rotgold.
Eine Edelstahl-Navitimer 01 im ungetragenen Zustand können Sie für rund 5.000 EUR erstehen, diese Summe gilt auch für die größere 46-mm-Version. Die Rotgold-Variante beginnt bei rund 14.000 EUR.
Bemerkenswert ist, dass frühe Navitimer mit der Referenznummer 806 erstaunlich günstig zu haben sind. Ein gut erhaltenes Vintage-Exemplar aus den 1960er-Jahren kostet um die 4.000 EUR. In Einzelfällen kann der Preis für eine 806 auch bei 6.000 oder 7.000 EUR liegen. Für andere Kultuhren aus dieser Ära, etwa die Omega Speedmaster Professional „Moonwatch“, werden oft wesentlich höhere Beträge verlangt.
In der Anfangszeit lieferte Breitling die Navitimer nur mit Handaufzug aus. Die Version mit dem Valjoux 72 ist selten und heute besonders gesucht. 1969 erschien die erste Serie mit Automatikkaliber. Sie können sie mithilfe der Referenznummer 1806 finden, der Preis liegt meist zwischen 2500 und 4000 EUR. Auch Cosmonaute-Modelle aus den 1960er-Jahren sind noch im Handel, sie tragen die Referenznummer 809 und schlagen mit 5000-7000 EUR zu Buche. Insofern ist die Navitimer auch als Vintage-Uhr eine gute Investition.

Kauftipps zur Navitimer

  • Ungetragen mit Gehäuse aus Edelstahl für ca. 5.000 EUR
  • Ungetragen mit Gehäuse aus Rotgold für ca. 14.000 EUR
  • Großer Vintage-Bereich mit Preisen um die 2500-5000 EUR
  • Referenznummer 806 für Exemplare aus den 1950er- und 1960er-Jahren
  • Erste Automatikwerke ab 1969; Referenznummer 1806

Rechenkunst in runder Form

Vor allem die Rechenfunktion mit etlichen Zahlen und Strichen auf dem Zifferblatt gibt der Navitimer ihr markantes Äußeres. Die äußere Skala kann mittels des Drehrings verstellt werden, während die innere Skala statisch bleibt. Das Verdrehen der Außenskala gegenüber der Innenskala verwandelt die Uhr in einen runden Rechenschieber. So lassen sich eine Reihe von mathematischen Aufgaben erledigen, die in der Fliegerei gebraucht werden.
Mit der Navitimer können Sie Land- und Seemeilen sowie Kilometer gegeneinander umrechnen. Das Ermitteln der Stundengeschwindigkeit oder der Steig- und Sinkrate ist ebenfalls möglich. Sind Geschwindigkeit und Zeit bekannt, dann hilft die Navitimer beim Bestimmen der zurückgelegten Wegstrecke. Auch den Brennstoffverbrauch können Sie berechnen. Breitling stellt auf seiner Website eine Bedienungsanleitung mit Beispielen bereit.

Seit 2009 mit eigenem 01-Kaliber

Mit Stolz verweist der Hersteller darauf, dass ein Manufakturkaliber die klassische Navitimer antreibt. Es heißt genauso wie das Modell selbst, nämlich schlicht Breitling 01. Das hauseigene Automatikwerk erlebte 2009 seine Premiere. Es arbeitet mit 28 800 Halbschwingungen (A/h), verfügt über 47 Rubine und kann mit einer beachtlichen Gangreserve von mindestens 70 Stunden aufwarten. Das 01 stoppt Zeiten auf die Viertelsekunde genau.
Die Cosmonaute mit 24-Stunden-Graduierung nutzt das 02, in der GMT tickt das 04. Bei diesen beiden handelt es sich ebenfalls um Manufakturkaliber mit 28 800 A/h und 70 Stunden Gangreserve.
Früher stattete Breitling die Navitimer meist mit Werken von ETA aus. Dies muss kein Nachteil sein, denn es handelt sich um bewährte Schweizer Kaliber, deren Wartung und Reparatur jeder versierte Uhrmacher beherrschen sollte. Vereinzelt findet man sogar noch Navitimer mit Quarzwerk und Digitalanzeige, mit denen Breitling auf die Herausforderung aus Fernost reagieren wollte. Sie sind heute eine Kuriosität.
Welche Alternativen bietet der Luxusuhrenmarkt zur Breitling Navitimer? Einige, denn an hochwertigen Fliegeruhren herrscht kein Mangel. Zu nennen wären etwa die Fortis Flieger oder die IWC Pilot Chronograph. Doch eine Konkurrentin kommt der Navitimer besonders nahe: die Sinn 903. Dies ist kein Zufall, denn der deutsche Hersteller erstand während der Quarzkrise die Lizenz von Breitling, eine weitgehend identische Uhr zu bauen. Die Sinn ist zwar nicht das Original, hat aber ihre Vorteile. Sie ist bis 100 m (10 bar) wasserdicht, die Breitling Navitimer bis 30 m (30 bar). Eine ungetragene Sinn 903 können Sie schon für rund 2500 EUR kaufen. Als Werk verwendet der Hersteller das SW 500 von Sellita. Bei diesem Schweizer Chronographenkaliber handelt sich um einen Nachbau des berühmten Valjoux 7750.