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Cartier Tank Art Deko Cartier Tank Art Deko Sofort verfügbar 3.900  DE 4

Cartier Tank: rechteckige Dresswatch und Kultobjekt

Die Tank zählt zu den bekanntesten eleganten Armbanduhren für Damen und Herren weltweit. Das Design ihrer Bandanstöße erinnert an Panzer. Cartier stellt die Dresswatch seit dem 1. Weltkrieg her. Entsprechend groß ist das Angebot im Vintage-Sektor.

Top 5 Highlights der Cartier Tank

  • Rechteckiges Gehäuse und unverwechselbares Design Ketten
  • Seit Jahrzehnten berühmte Dresswatch
  • Manufakturkaliber und Quarzwerke
  • Gehäuse aus Edelstahl, Gelbgold, Roségold, Weißgold, Palladium
  • Großes Angebot an Gebrauchtuhren im Vintage-Sektor

Stimmiges geradliniges Design

Die Tank sieht nicht wie eine Militäruhr aus. Sie passt eher zum feinen Anzug als zur Feldjacke und ist zur zivilen Nutzung bestimmt. Hierin unterscheidet sie sich von manchen Taucher- und Fliegeruhren, die eigens für die Marine oder für Kampfpiloten entwickelt wurden.
Doch ihre typische Form verdankt die Tank den gepanzerten Kettenfahrzeugen des Ersten Weltkriegs. Vor allem der Renault FT-17 soll die Form geprägt haben. Andere Quellen nennen den britischen Mark IV in diesem Zusammenhang. Beide Panzer fallen durch ihre weit vorstehenden Laufketten auf, vor allem von oben betrachtet. Die Cartier nimmt dieses Design in Gestalt der vier geraden und relativ großen Bandanstöße auf. Auch die Bezeichnung der Uhr verweist eindeutig auf die Herkunft der Gehäuseform. Der General John Pershing (1860-1948) erhielt 1918 als Kommandeur der US-Truppen in Europa eine der ersten Tank-Uhren als Geschenk. Louis Cartier, Nachfahre des Firmengründers, überreichte Pershing ein Vorab-Exemplar persönlich, so die Geschichte. Cartier hatte die Uhr im Jahr 1917 entworfen, nachdem er die ersten Panzer an Front gesehen hatte. In den 1920er-Jahren trug die spektakuläre neue Armbanduhr wesentlich dazu bei, dass die Ära der Taschenuhren allmählich zu Ende ging.
Im Jahr 1847 hatte Louis-Francois Cartier die Firma 1847 in Paris gegründet. Er fertigte zunächst Schmuck an und belieferte bald hochgestellte Persönlichkeiten, allen voran die französische Kaiserin Eugenie. In den 1870er-Jahren begann Cartiers Sohn, das Sortiment der Firma um Uhren zu erweitern. Die Santos von 1904 schrieb Geschichte als erste Fliegeruhr und erste Armbanduhr mit Lederarmband zugleich.
Ein besonderes Kennzeichen der Tank ist ein blauer Saphir auf der Spitze der Krone. Das Urmodell der Tank besaß die abgeschrägten römischen Ziffern, die auch heute noch bei den meisten Varianten zu finden sind. Eine Eisenbahn-Minuterie und zwei blaue Zeiger – es gab keinen Sekundenzeiger - sind weitere Merkmale der ersten Modells, die sich erhalten haben.
Neben solchen Details trugen auch die damals ungewöhnliche Rechteck-Form und das stimmige, geradlinige Design dazu bei, dass die Tank innerhalb weniger Jahre ein großer Erfolg wurde. Nach dem Militär John Pershing waren es vor allem Kulturschaffende, die in den folgenden Jahrzehnten den Bekanntheitsgrad der Uhr steigerten. Zu den vielen prominenten Trägerinnen und Trägern gehören Rudolph Valentino, Duke Ellington, Marlene Dietrich, Clark Gable, Cary Grant, Marcello Mastroianni, Juliette Greco und Andy Warhol.
Die Tank hat im Laufe der Zeit etliche Änderungen erlebt. Sie bringt es seit ihrer Markteinführung auf rund 250 unterschiedlichen Versionen. Cartier hat Gehäusematerial, Zifferblattgestaltung, Kaliber und Armbänder immer wieder variiert, den Charakter und die Grundzüge der Uhr aber beibehalten. Es gibt diese Uhr aus Edelstahl oder Gold, und die Werke reichen vom Quarz- bis zum Manufakturkaliber.

Kaufberatung

Sie suchen eine legendäre Armbanduhr mit hundertjähriger Geschichte, die durch Geradlinigkeit besticht? Eine Dresswatch, die im Büro wie beim Besuch in der Oper eine gute Figur macht? Die Cartier Tank zählt zu den Ikonen unter den Luxusuhren. Ihr Design war wegweisend. Wer sie in passender Umgebung und zu passender Kleidung trägt, offenbart Eleganz, Stilsicherheit und Geschmack, ohne dabei aufzuschneiden. Aufgrund der zahlreichen Ausführungen aus verschiedenen Jahrzehnten deckt die Tank ein breites Preisspektrum ab.
Oberhalb von 2.500 EUR erhalten Sie eine Tank mit mechanischem Werk und Edelstahlgehäuse in ungetragenem Zustand. Die teuersten Exemplare bewegen sich in ganz anderen Regionen. Preise von mehr als 50.000 EUR für eine Tank aus Gelb-, Weiß- oder Roségold mit Diamantbesatz sind keine Seltenheit. Der Einstieg beginnt bei den Zeitmessern mit Quarzwerk. Sie sind in gutem bis sehr gutem Zustand schon für etwa 1.000 EUR zu haben. Die Quarzuhren dominieren den Bereich bis 2.500 EUR. Sie sind aber auch bei Preisen von 4.000 EUR und darüber noch stark vertreten.
Eine Alternative zur Tank ist die Reverso von Jaeger-LeCoultre. Der Mitwerber hat auch Kaliber für Cartier geliefert, so dass in einigen Tank- und Jaeger-LeCoultre-Uhren das gleiche Werk tickt.

Modelle der Tank-Kollektion

Cartier hat die Tank in unterschiedliche Kollektionen aufgeteilt. Dicht am Original von 1917 bleibt die Serie, die nach dem Schöpfer der berühmten Uhr benannt ist und von ihm selbst getragen wurde: die Tank Louis Cartier. Der Hersteller bietet sie in Gelb-, Weiß- und Rotgold mit Lederarmband an. Für rund 9000 EUR erhalten Sie ein 33,7-x-25,5-mm-Gehäuse aus 18-Karat-Gelbgold mit Mineralglas und Quarzwerk. Bei rund 40.000 EUR rangiert die skelettierte Goldversion der Louis Cartier mit Handaufzugs-Manufakturkaliber.
Auffälligstes Merkmal der Tank Anglaise ist die ins Gehäuse integrierte Krone. Ein Steg schützt die Oberseite vor direktem Kontakt. Die Vielfalt der Anglaise reicht von der Edelstahl-Ausführung für rund 4.000 EUR über Bicolor-Varianten um die 8.000 EUR bis zur Goldversion mit Diamanten zum Preis von rund 150.000 EUR.
Die Tank Française, seit 1996 auf dem Markt, passt sich mit ihrem gewölbtem Gehäuse dem Handgelenk optimal an. Als Edelstahluhr mit Quarzwerk kostet sie um sie um die 3500 EUR, in Bicolor (Gelbgold und Edelstahl) rund 6500 EUR.
Die Tank Américaine ist länglicher als die übrigen Modelle der Tank-Kollektion. Der Preis bewegt sich bei rund 14.000 EUR für die Ausführung ohne Diamanten und ca. 26.000 EUR mit den kostbaren Edelsteinen als Schmuck. Das gewölbte Gehäuse der Américaine besteht aus Rotgold, das Armband aus Alligatorleder. In ihr tickt ein mechanisches Werk mit automatischem Aufzug.
Eher quadratisch sind die Proportionen der Cartier Tank MC. Zudem besitzt sie ein etwas größeres Gehäuse und wird daher von Cartier als ausgesprochene Herrenuhr positioniert. Der Einstieg beginnt bei rund 5000 EUR für eine ungetragene MC mit Edelstahlgehäuse und kleiner Sekunde. Die Ausführung mit Stoppfunktion rangiert etwas oberhalb von 7000 EUR. Möchten Sie das Chronographenwerk mit einem Roségoldgehäuse kombinieren, dann sollten sie etwa 18.000 EUR bereithalten. Besonders exklusiv ist die skelettierte MC mit einem Gehäuse aus Palladium und einem Besatz aus 82 Brillanten für ca. 90.000 EUR. Das Handaufzugswerk können Sie durch einen Saphirglasboden betrachten.
Als Einstiegsmodell dient die Tank Solo. Ungetragene Exemplare aus Edelstahl mit Quarzwerk können sie schon für knapp 2.000 EUR erstehen. Bestückt mit einem Automatikwerk, kostet die Solo etwa 2.600 EUR. Eine Roségold-Variante mit Quarzwerk überschreitet in neuwertigem Zustand die 4000-EUR-Grenze. Die Variante in Roségold und mit Automatikwerk für ca. 7000 EUR ist die teuerste Ausführung der Tank Solo.