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Glashütte Original

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Glashütte Original Senator Chronograph 18K Roségold Datum... Glashütte Original Senator Chronograph 18K Roségold Datum... Sofort verfügbar 10.499  DE 112 2012

Tradition und Prestige: Glashütte Original

Ein Name als Verpflichtung: Glashütte Original baut seine feinen Uhren und Manufakturkaliber in dem Städtchen, das seit dem 19. Jahrhundert als Zentrum der deutschen Uhrmacherkunst gilt. Der Hersteller zeichnet sich durch betont klassischen Stil aus.

Die Top 5 Highlights von Glashütte Original

  • Luxusuhren mit Manufakturkaliber
  • Komplikationen wie Tourbillon oder Flyback-Chronograph
  • Gold und Platin als Gehäusematerial
  • Retro-Modellreihen im Stil der 1960er- und 1970er-Jahre
  • Umfangreiche Damenuhren-Kollektion

Manufaktur im Herzen der deutschen Uhrmacherkunst

Keine Stadt in Deutschland hat eine derartige Dichte an Uhrenherstellern vorzuweisen. Glashütte zählt nur rund 8000 Einwohner, ist aber der Sitz von A. Lange & Söhne, Nomos, Union Glashütte, Nautische Instrumente Mühle, Tutima, Moritz Grossmann sowie einiger weiterer Uhrmachereien. Und auch von Glashütte Original. Hinter diesem Markennamen verbirgt sich die Glashütter Uhrenbetrieb GmbH, die zur Swatch Group gehört.
Die Marke Glashütte Original richtet sich an die Liebhaber hochwertiger mechanischer Uhren mit einem Sinn für Tradition und zeitlos-klassisches Design. Doch das Portfolio ist breit gestreut: Sportliche Gestaltung kennzeichnet die Chronographen, und die Sixties Iconic richtet sich an junge und junggebliebene Käufer. Zeitmesser von Glashütte Original stammen aus der Heimat der deutschen Uhrmacherei. Dank ihrer im eigenen Hause per Hand gefertigten Kaliber sind sie mit hohem Prestige versehen.
Der Hersteller teilt seine Uhren in die vier Modellreihen Kunst & Technik, Quintessenz, Vintage und Lady Kollektion auf. Unter dem Motto Kunst & Technik fasst der Hersteller die Uhren zusammen, die sich durch ausgefeilte Komplikationen auszeichnen. Hier findet man Uhrwerke mit Tourbillon, also jenem runden Drehgestell, das den negativen Einfluss der Schwerkraft auf das Werk reduziert und damit die Genauigkeit erhöht. Ein Tourbillon ist ein Merkmal von besonders hochwertigen mechanischen Uhren.

Kaufberatung zu Glashütte Original

Wenn Sie nach dem Prunkstück des Herstellers suchen, so werden sie bei der Grande Cosmopolite Tourbillon fündig. Auf Weltreisen ermöglicht diese Uhr Ihnen das Einstellen und Ablesen verschiedener Zeitzonen. Ergänzend kommen u. a. das namensgebende Tourbillon, ein Ewiger Kalender, die Anzeige von Sommer- oder Winterzeit und eine Gangreserveanzeige hinzu. Da das Handaufzugskaliber 89-01 in einem Platingehäuse tickt, wird die Grande Cosmopolite Tourbillon mit mehr als 300.000 EUR aufgerufen. Vergleichbare Uhren in einer ähnlichen Preislage aus Glashütte stammen von A. Lange & Söhne.
Das Modell PanoMaticInverse gewährt Ihnen einen Blick von oben auf die Duplex-Schwanenhals-Feinregulierung. Sie prägt wie ein stilisierter Schmetterling mit Gold, Rubinen und gebläuten Schrauben das Aussehen der Uhr. Damit löst sie das Versprechen der Kollektion, Kunst und Technik zu verbinden, adäquat ein. Die PanoMaticInverse kostet ungetragen rund 10.000 EUR.
Das Modell PanoMaticCounter XL kann mit einer seltenen Komplikation aufwarten, nämlich einem zweistelligen Zählwerk. Über zwei Drücker kann es entweder addieren oder subtrahieren, ein dritter Drücker setzt den Zähler auf null zurück. Zur weiteren Beigabe der PanoMaticCounter XL gehört ein Flyback-Chronograph. Die Uhr ist ungetragen für rund 17.000 EUR zu haben.

Die Quintessenz aus Glashütte

Der Übergang von der Kollektion Kunst & Technik zur Quintessenz-Serie ist fließend. Auch die Quintessenz-Uhren bieten ihnen Mondphasen-Komplikationen, römische Ziffern, gebläute Schrauben und Zeiger sowie goldene Gehäuse. Es handelt sich also vorwiegend um eine recht opulent gestaltete und ausgestattete Kollektion. Besonders schmuckvoll-filigran zeigt sich die skelettierte Edition der Senator Handaufzug. Einige Quintessenz-Modelle wirken jedoch betont schlicht und reduziert, etwa die Senator Zeigerdatum mit ihrem Edelstahlgehäuse, silberfarbenem Zifferblatt und strichförmigen Stunden- und Minutenindexen. Oder die Senator Observer, ebenfalls mit einem Gehäuse aus Edelstahl ausgestattet, aber einem schwarzen Zifferblatt versehen. Es zeigt außer den beiden Hauptzeigern eine dezentrale Sekunde sowie eine Anzeige für die Gangreserve von 55 Stunden.

Erinnerung an die Swinging Sixties

Eine Modellreihe namens Vintage des 20. Jahrhunderts lockert die konservativ-elegante Linie der Serien Kunst & Technik sowie Quintessenz auf. Einen Farbtupfer setzt hierbei seit 2015 die Sixties Iconic mit den Zifferblättern in Blau und Rot-Orange. Sie spielt auf die Spezimatic-Uhren an, die zu DDR-Zeiten in Glashütte hergestellt wurden. Sie erhalten die Sixties Iconic auch in dezenteren Farbgebungen des Zifferblattes, etwa mit einem Graphit-Schwarz-Effekt. Immer jedoch sind es schlichte Drei-Zeiger-Uhren mit 39-mm-Edelstahlgehäuse im Retro-Stil. Der Preis liegt bei rund 5.000 EUR. Der Sixties Square Chronograph ist ein vom Rennsport inspirierter viereckiger Zeitmesser, der auch Fans einer TAG Heuer Monaco oder Monza anspricht. Auf schwarzem Untergrund dreht sich zentral außer dem Minuten- und Stundenzeiger auch ein Sekundenstoppzeiger. Hinzu kommen dezentral eine kleine Sekunde bei 3 Uhr und ein 30-Minuten-Zähler auf einem Hilfszifferblatt bei 9 Uhr. Der Sixties Square Chronograph wird angetrieben vom Kaliber 39, einem Automatik-Manufakturwerk mit einer Gangreserve von 40 Stunden und 28800 Halbschwingungen pro Stunde (4 Hz). Es steckt auch im Sixties Chronograph, der mit einem runden Gehäuse ausgestattet ist.

Chronograph mit Panoramadatum

Auf das nächstfolgende Jahrzehnt bezieht sich der Seventies Chronograph. Er ist wie der Square Chronograph ebenfalls mit einem viereckigen Edelstahlgehäuse versehen. Ihn gibt es mit einem sogenannten Panoramadatum bei 6 Uhr, das groß und deshalb besonders gut ablesbar ist. Seine Flyback-Stoppuhrfunktion kann bis zu 12 Stunden aktiv bleiben und besitzt zu diesem Zweck außer dem Sekunden- und Minutenzähler einen numerischen Stundenzähler. Glashütte Original hat das Kaliber 37 eigens für diese Uhr entwickelt. Es verfügt über eine beträchtliche Gangreserve von 70 Stunden und eine Schlagzahl von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde (4 Hz). Mit einer ebenso großen Datumsanzeige oberhalb von 6 Uhr ist die Sixties Panoramadatum ausgestattet. Im Vergleich zu den damaligen Uhren fällt ihr rundes Gehäuse mit einem Durchmesser von 42 mm aber voluminöser aus. Wenn Sie auf das Datum verzichten können, erhalten Sie mit der ähnlich gestalteten Sixties eine etwas kleinere Drei-Zeiger-Uhr. Ihr Durchmesser liegt bei 39 mm.

Damenuhren mit und ohne Diamanten

In der Lady Kollektion für Damen vereint Glashütte Original die Modelle Pavonina, Lady Serenade und PanoMatic Luna. Die Pavonina ist in etlichen verschiedenen Variationen erhältlich, von Edelstahl über Bicolor bis Rotgold und mit Metall- oder Lederarmband. Ihr Gehäuse besitzt eine quadratische, abgerundete Form von 31 x 31 mm und ist in vielen Ausführungen mit Diamanten verziert. Diese Edelsteine finden sich auf Wunsch auch bei der Lady Serenade als Schmuck der Lünette. Das runde Gehäuse der Lady Serenade hat einen Durchmesser von 36 mm und beherbergt das Automatikkaliber 39. Reichhaltig ausgestattet ist die PanoMatic Luna. Ihr Automatikwerk, das Kaliber 90-12, ermöglicht neben der üblichen Zeitanzeige einen Sekundenstopp, ein Panoramadatum und die Anzeige der Mondphase. Die PanoMatic Luna ist ebenfalls mit Diamantbesatz erhältlich. Ihr Gehäuse fällt mit 39,4 mm Durchmesser etwas größer aus als bei der Pavonina und Lady Serenade.

Vom volkseigenen Betrieb in die Marktwirtschaft

Der Hersteller der Glashütte-Original-Uhren hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Es gibt deshalb nicht nur ein Gründungsdatum, sondern gleich mehrere. Die Anfänge liegen bei Ferdinand Adolph Lange, der 1845 die erste Uhrmacherei in dem sächsischen Städtchen gründete. Weitere Betriebe siedelten sich an. Die hochwertigen Produkte genossen bald auch über die deutschen Grenzen hinaus einen guten Ruf. Daher etablierte sich die Herkunftsbezeichnung Glashütte als ein Qualitätsmerkmal, mit dem sich Werbung treiben ließ. Der Eroberer des Südpols, der Norweger Roald Amundsen, nutzte Spezialuhren aus Glashütte zur Positionsbestimmung. Eine solche Uhr ist heute in einem Museum in Oslo als Teil der Expeditionsausrüstung zu sehen.
Im Jahr 1916 ließ ein gewisser Karl W. Höhnel eine Pendeluhr mit dem Schriftzug „Original Glashütte“ versehen. 1927 erschienen diese beiden Wörter erstmals als Zifferblatt-Aufdruck einer Armbanduhr. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der Gründung der DDR fanden sich die Glashütter Firmen mit Beginn der 1950er-Jahre zwangsfusioniert und verstaatlicht unter dem Namen VEB Glashütter Uhrenbetriebe (GUB) wieder. Die GUB produzierten für das Inland und den Export. Im Jahr 1990, nach dem Fall der Mauer, ging die Glashütter Uhrenbetrieb GmbH als Rechtsnachfolger aus dem VEB hervor. Von 1994 an richteten die neuen Eigentümer Alfred Wallner und Heinz W. Pfeifer die eigens gegründete Marke Glashütte Original in Richtung Luxusuhren aus. Im Jahr 2000 übernahm die Swatch Group aus der Schweiz die Glashütter Uhrenbetrieb GmbH.