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IWC Aquatimer

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Chrono24 IWC-Experte
WINGOO WATCHES
 Ø 4,6 (Bewertungen: 46)
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Taucheruhr der besonderen Art: IWC Aquatimer

Aquatimer heißt die Taucheruhr von IWC. Der Schweizer Luxusuhren-Hersteller bietet sie auch mit Titan- und Bronzegehäuse sowie mit einem mechanischen Tiefenmesser an. Die Aquatimer übersteht mühelos eine Wassertiefe bis zu 2000 m.

Die Top 5 Highlights von IWC

  • Innovatives Drehring-System
  • Gehäuse aus Edelstahl, Gold, Titan und Bronze
  • Wasserdichtigkeit bis 2000 m
  • Tiefenmesser (Modell Deep Three)
  • Chronographen-Version

Tauchzeitskala mit besonderem Dreh

Uhren der Aquatimer-Serie können Sie auf den ersten Blick erkennen. Eines der wichtigsten äußeren Merkmale ist die besondere Ausführung der drehbaren Lünette. Sie besitzt für bessere Griffigkeit mehrere größere Einbuchtungen – beim Standardmodell Aquatimer Automatic sind es 10. Der Drehring unterscheidet sich in dieser Hinsicht von der Lünette wichtiger Konkurrenzmodelle wie der Rolex Submariner, der Omega Seamaster oder der Breitling Superocean, denn deren Lünettenrand ist geriffelt. Die vielen kleinen Einkerbungen der Mitbewerber-Taucheruhren erfüllen letztlich denselben Zweck wie die halbrunden Aussparungen der Aquatimer. Die reihum angeordneten Zähne sorgen aber für eine etwas andere Haptik und ein unterschiedliches Aussehen im Vergleich mit der IWC-Uhr.
Auch in ihrer Funktionsweise weicht die Lünette der IWC vom üblichen Schema ab. Der äußere Drehring lässt sich in beide Richtungen bewegen. Eigentlich benötigt eine vollwertige Taucheruhr einen Drehring, der sich nur gegen den Uhrzeigersinn verstellen lässt. Denn damit können Taucher die zuvor eingestellte Tauchzeit ausschließlich verkürzen. Eine irrtümliche Drehung nach rechts könnte dazu führen, dass die mitgeführte Atemluft ausgeht, weil die Uhr eine falsche, zu lange Tauchzeit mitteilt. Diese Gefahr droht bei der Aquatimer nicht. Denn bei ihr wird die Tauchzeit über einen zweiten, inneren Drehring eingestellt, der mit dem Außenring auf ausgeklügelte Weise in Verbindung steht. Die Außenlünette lässt sich frei drehen. Doch nur ihre Drehung nach links setzt den Innenring in dieselbe Richtung in Bewegung. Hingegen wirkt sich das Drehen des Außenrings nach rechts nicht auf den Innenring mit seinen Minutenmarkierungen aus. Der Hersteller spricht vom IWC Safedive System.
Das Standardmodell der Reihe ist die Aquatimer Automatic mit schwarzem oder weißem Zifferblatt. Ihr Edelstahl-Gehäuse hat einen Durchmesser von 42 mm, eine Höhe von 14 mm und eine Wasserdichtigkeit von 300 m (30 bar). Sie ist bestückt mit dem Kaliber 30120, das auf dem ETA 2892-A2 beruht. Damit handelt es sich beim Innenleben der Aquatimer Automatic zwar nicht um ein Manufakturkaliber, doch das 2892-A2 genießt in Fachkreisen einen guten Ruf. Die ETA SA Manufacture Horlogère Suisse ist der weltweit größten Rohwerkehersteller. Das IWC 30120 tickt mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und hat eine Gangreserve von 42 Stunden.

Gut für 2000 m Tiefe

Die Aquatimer Automatic 2000 ist die leistungsfähigste Uhr der Serie, wenn es um Tauchtiefe geht. Sie ist von einen Druck von 200 bar ausgelegt, dies entspricht einer Wassertiefe von 2000 m. Sogar Berufstaucher sind weit davon entfernt, in solche Tiefen vorzudringen. Sie arbeiten für gewöhnlich nicht tiefer als 200 m unter der Meeresoberfläche. Für Sporttaucher sind bereits 40 m eine selten erreichte Tiefe.
Die Aquatimer 2000 ist somit für nahezu alle Unterwassereinsätze gerüstet. Sie besitzt jedoch kein Heliumventil, im Gegensatz zu den Sea-Dweller-Modellen von Rolex oder einige Varianten der Omega Seamaster. Allerdings benötigen nur Profis ein Heliumventil, wenn Sie das sogenannte Sättigungstauchen betreiben. In Druckkammern atmen sie über Tage und Wochen keine normale Luft, sondern ein Atemgas mit hohem Heliumanteil. Das Helium kann unter dem Druck der Umgebung in die Uhren eindringen. Während der Dekompression bleibt das Gas in der Uhr gefangen und kann sie beschädigen. Meist wird das Glas von innen herausgesprengt. Bevor dies passiert, sorgt das Heliumventil für einen Druckausgleich. Da sich dieses Problem für mehr als 99 Prozent aller Taucheruhren-Träger nicht stellt, ist ein Heliumventil für sie nur ein nettes Gadget. Dass IWC bei der Aquatimer auf das Ventil verzichtet, ist praktisch ohne Belang. Es bedeutet keinen Nachteil.

Mechanischer Tiefenmesser

Wesentlich mehr als mit einem Heliumventil lässt sich mit einem Feature der Aquatimer Deep Three anfangen. Sie verfügt über einen Tiefenmesser, der bis zu eine maximalen Tiefe von 50 m arbeitet. Das Funktionsprinzip: Der Wasserdruck wirkt über kleine Bohrungen auf eine federnde Membran. Diese Membran leitet über eine Welle den Druck in das Innere der Uhr weiter. Dort sorgt ein Hebelwerk dafür, dass sich die beiden Zeiger des Tiefenmessers abhängig vom Wasserdruck bewegen. Ein blauer Zeiger informiert über die aktuelle Wassertiefe. Der zweite Zeiger bleibt als rote Markierung bei der jeweils erreichten Maximaltiefe eines Tauchgangs stehen. Per Knopfdruck wird er auf null zurückgesetzt. Die Deep Three ist eine große Uhr, der Durchmesser ihres Titangehäuses beträgt 46 mm. Bei der maximalen Wassertiefe erfordert sie Kompromisse. Sie ist für einen Druck von 10 bar und damit für 100 m ausgelegt.

Gehäuse mit Patina

Eine weitere interessante Version der Aquatimer ist das Modell namens Expedition Charles Darwin. Die Bezeichnung erinnert an Natur- und Evolutionsforscher und seine Expeditionen, etwa zu den Galapagos-Inseln. Es handelt sich bei dieser Aquatimer um einen Chronographen, also einen Zeitmesser mit integrierter Stoppuhr. Das Manufakturkaliber 89365 aus der Kaliberfamilie 89000 zieht sich durch Armbewegungen automatisch auf und hat nach Vollaufzug eine Gangreserve von 68 Stunden. Der eigentliche Clou ist aber das Gehäuse. Es ist aus Bronze gefertigt. Die Legierung besteht überwiegend aus Kupfer, Zusätze sind Zinn oder Aluminium. Bronze wird in der Kunst häufig für Skulpturen genutzt. Es ist außerdem ein bewährtes Material für den Unterwassereinsatz: Schiffspropeller werden aus Bronze gegossen. Die Aquatimer aus diesem Metall erhält nach und nach eine leichte Patina an und dunkelt nach, wie es für Bronze typisch ist.

Kaufberatung zur IWC Aquatimer

Suchen Sie eine etwas andere Taucheruhr einer Schweizer Top-Marke? Die Aquatimer präsentiert sich optisch wie funktional als Alternative zu bekannten Namen wie Rolex Submariner oder Omega Seamaster. Die IWC gilt ein wenig als Geheimtipp.
Für ein ungetragenes Einstiegsmodell aus Edelstahl sollten Sie rund 4.000 EUR bereithalten. Die Aquatimer Chronograph ist erwartungsgemäß etwas teuer, sie kostet neuwertig um die 5.000 EUR.?? Das Modell für extreme Tiefen, die Aquatimer 2000, liegt bei 6.000 EUR. Varianten mit Goldgehäuse oder die Deep Three (Tiefenmesser und Titangehäuse) werden für mehr als 12.000 EUR aufgerufen.
Etwas erschwinglicher ist die GST Aquatimer, die im Jahr 1998 mit der Referenznummer 3536 ihre Premiere erlebte. Diese Vintage-Uhr erhalten Sie in sehr gutem Zustand für rund 4000 EUR. Der Vintage-Markt für die Aquatimer ist allerdings etwas ausgedünnt, da IWC in einer Zwischenphase rund 20 Jahre lang keine Taucheruhr unter diesem Namen anbot.

Geschichte der Aquatimer

Die Aquatimer ist eine Nachzüglerin unter den Taucheruhren. IWC stellte sie im Jahr 1967 vor. Rolex hatte die Submariner bereits 1953 präsentiert, ebenso wie Blancpain die Fifty Fathoms. Im Jahr 1957 hatten Omega mit der Seamaster 300 und Breitling mit der Superocean nachgezogen. Die Marke aus Schaffhausen mischte also vergleichsweise spät mit, besaß aber von Beginn an ein innovatives Drehring-System. Die Skala für die Tauchzeit befand sich nicht auf einer beweglichen Lünette, sondern hinter Glas am Rand des Zifferblattes. Drehen ließ sie sich über eine zweite Krone. Die Ur-Aquatimer ist identifizierbar über die Referenznummer 812 AD, die als 1812 fortgeführt wurde. Nachfolgende Modelle tragen die Referenznummern 1816 und 1822. Die Wasserdichtheit stieg von 200 m (20 bar) auf 300 m (30 bar).
Als IWC 1967 mit der Produktion der Aquatimer begann, besaß das Unternehmen bereits eine lange Tradition von 99 Jahren. Der Ingenieur und Uhrmacher Florentine Ariosto Jones aus den USA hatte die International Watch Company 1868 in Schaffhausen gegründet. Seine Idee, billig in der Schweiz zu produzieren und lukrativ in die USA zu exportieren, scheiterte jedoch schnell. Im Jahr 1880 übernahm der Schweizer Johannes Rauschenbach die Firma. Die Familie Rauschenbach führte die Firma unter wechselnden Namen über mehrere Jahrzehnte und Generationen. Nach mehreren Eigentümerwechseln und seit dem Jahr 2000 gehört IWC zu Richemont, einem Schweizer Luxusgüterkonzern, der auch Marken wie Panerai oder Cartier besitzt.