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IWC Fliegeruhr

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IWC Fliegeruhr Doppelchronograph IW377801 D-Papiere IWC Fliegeruhr Doppelchronograph IW377801 D-Papiere Sofort verfügbar 7.390  DE 163 2013

Pioniere der Lüfte: Pilotenuhren von IWC

Fliegeruhren gehören zur Kernkompetenz von IWC. Die Schweizer Manufaktur produziert seit 1936 hochwertige Uhren für Piloten, darunter die Klassiker der Mark-Serie. Es gibt aktuell rund zwei Dutzend Modellreihen von IWC-Fliegeruhren.

Die Top 5 Highlights der IWC-Pilotenuhren

  • Fliegeruhren-Tradition reicht bis 1936 zurück
  • Big Pilot mit 46 mm liegt im Trend zur Größe
  • Mark XVIII als klassisch-spartanische Fliegeruhr
  • Gehäuse aus Keramik, Roségold und Edelstahl
  • Sondereditionen wie Spitfire, Top Gun, Antoine de Saint-Exupéry

Fliegeruhren aus Schaffhausen seit mehr als 80 Jahren

Im Jahr 1936 präsentierte die International Watch Company, kurz IWC genannt, ihre erste Spezialuhr für Flieger. IWC gilt seither als Pionier auf dem Gebiet der Pilotenuhren.
Der Durchmesser der Uhr von 1936 betrug 37,5 mm, damit fiel sie für die damalige Zeit relativ groß aus. Die Spezialuhr verfügt über einen fein geriffelten Drehring mit Registerzeiger, um kurze Zeitmessungen zu ermöglichen. Nicht jedes Cockpit besaß in den 1930er-Jahren eine Tankanzeige, daher wurde die Abflugzeit mit dem Drehring markiert. So konnte der Pilot die Flugzeit und damit den Kraftstoffverbrauch und die Reichweite im Auge zu behalten. Übergroße arabische Ziffern in heller Leuchtfarbe sowie ein schwarzes Zifferblatt prägen die Optik der Spezialuhr. Bei 6 Uhr befindet sich die dezentrale Sekunde. Die Hemmung ist gegen magnetische Einflüsse abgeschirmt, die sich negativ auf die Ganggenauigkeit auswirken. Wesentliche Merkmale haben sich bis heute erhalten: Die gute Ablesbarkeit, erzeugt durch hohe Kontraste und Leuchtzeiger, gehört auch heute noch zur Fliegeruhr, ebenso wie der Schutz gegen Magnetfelder und das reduzierte, zweckgerichtete Design.
Im Jahr 1940 folgte die Grosse Fliegeruhr 52 T.S.C. (Referenznummer 431) mit einem gewaltigen 55-mm-Gehäuse. IWC lieferte sie an die Deutsche Luftwaffe. Nicht ihre außergewöhnliche Größe, aber ihr übriges Design bestimmt das Aussehen klassischer Fliegeruhren bis in unsere Tage. Schwarz-Hell-Kontrast, Schwertzeiger, Strichindexe und arabische Ziffern sowie ein Dreieck bei 12 Uhr sind typische Merkmale dieser Gattung von Uhren.

Big Pilot

Die 1940er-Fliegeruhr findet ihre Fortsetzung in der Big Pilot. IWC stellt die Uhr mit Edelstahlgehäuse und schwarzem Zifferblatt seit 2002 her. Mit ihren 46 mm Durchmesser erreicht die Big Pilot nicht ganz die Größe ihrer historischen Vorgängerin. Dies ist aber eher nützlich, denn die einstigen 55-mm-Gehäuse waren für das Tragen über der Fliegerkombi gedacht und somit für zivile Zwecke nicht alltagstauglich. Die Gangreserve beträgt 7 Tage. Eine lange Aufzugsfeder und eine besondere Aufzugsmechanik ermöglichen diese lange Dauer. Der sogenannte Pellaton-Aufzug ist benannt nach dem technischen Direktor von IWC, Albert Pellaton. Er ließ sich 1950 eine Technik patentieren, mit der sich eine Automatikuhr bei jeder Armbewegung aufzieht, also in beide Richtungen. Bei 3 Uhr besitzt die Big Pilot eine kreisrunde Anzeige der Gangreserve.

Von der Mark 11 zur Mark XVIII

Die Fliegeruhr von IWC schlechthin, die Mark XVIII, hat ihre Wurzeln im Jahr 1948. Damals brachte IWC die Mark 11 heraus, eine schlichte Fliegeruhr, die 30 Jahre lang zur Ausrüstung der Royal Air Force gehörte. Von der R.A.F. stammt auch die bis heute gebräuchliche Bezeichnung „Mark“. So bezeichneten die Briten alle Luftwaffen-Ausrüstungsgegenstände, die untereinander austauschbar waren und von unterschiedlichen Zulieferern stammen konnten. 1981 musterte die R.A.F. die Mark 11 allmählich aus. IWC hatte bis dahin 8000 Exemplare für das Militär und 1500 Stück für zivile Zwecke gefertigt. Im Jahr 1994 präsentierte IWC das Nachfolgemodell und wechselte mit der Mark XII zur römischen Schreibweise.
Die Mark XVIII ist seit 2016 am Markt, hat einen Durchmesser von 40 mm und eine Höhe von 11 mm. Optisch hat sie sich nicht weit von der Mark 11 entfernt. Auffällig sind die breiten Schwert- statt der alten Stabzeiger. Eine Datumsanzeige und ein Automatikwerk statt des legendären Caliber 89 mit Handaufzug sind Zugeständnisse an die Moderne.
IWC stellt außerdem die Pilot's Watch Automatic 36 her. Sie orientiert sich im Design an der Mark XVIII, hat aber einen kleineren Gehäusedurchmesser von 36 mm.

Fliegerchronograph

Die Pilot´s Watch Chronograph kommt mit ihrer Stoppuhr-Funktion und drei Hilfszifferblätter nicht ganz so minimalistisch daher wie die Mark XVIII. Sie besitzt ein 43-mm-Gehäuse und ist mit diesem Durchmesser zudem etwas größer. Auffällig ist die kleine Sekunde bei 9 Uhr: Ihr roter Sekundenzeiger hebt sich vom Schwarz-Weiß-Design der übrigen Uhr deutlich ab. Das Kaliber 79320 des Chronographen basiert auf dem weit verbreiteten Werk Valjoux 7750 des weltgrößten Werkeherstellers, der ETA SA Manufacture Horlogère Suisse (ETA).

Hommage an Antoine de Saint Exupéry

Eine Sonderserie erinnert an den Flieger und Schriftsteller Antoine de Saint Exupéry, Autor der Erzählung Der kleine Prinz. Der Franzose war 1944 mit seiner Lockheed P-38 bei einem Aufklärungsflug tödlich verunglückt. Die Uhren dieser Serie zeichnen sich durch ein blaues oder braunes Zifferblatt aus. Sie werden mit braunem Kalbslederarmband geliefert. Die äußere Gestaltung verleiht der Serie Antoine de Saint Exupéry einen besonderen Retro-Touch. Auf der Rückseite hat IWC die Uhren mit passenden Motiven graviert, etwa einer P-38 oder einem Portrait des Schriftstellers. Zur Kollektion gehört auch ein Doppelchronograph, mit dessen Schleppzeiger-Funktion sich Zwischenzeiten stoppen lassen, während die eigentliche Zeitmessung weiterläuft.

Der Spitfire gewidmet

Die Serie Spitfire ist eine Hommage an das wohl berühmteste Jagdflugzeug des Zweiten Weltkrieges. Die Bodengravur zeigt die Silhouette des Eindeckers aus der Vogelperspektive. Die meisten Uhren der Spitfire-Pilotenuhr besitzen als äußeres Erkennungsmerkmal ein Zifferblatt in Schiefergrau.

Top Gun – Jagdflieger der US-Navy

Mit der Serie Top Gun ist IWC im Jet-Zeitalter angekommen. Der Name bezieht sich auf die Elite-Jagdflugschule der US-Navy. Top Gun ist auch der Titel eines erfolgreichen Jagdflieger-Filmes mit Tom Cruise aus dem Jahr 1986. Die Uhren der Top-Gun-Reihe verfügen über ein schwarzes Keramikgehäuse und unterscheiden sich damit von den anderen IWC-Pilotenuhren. Die Rückzeite ziert ein Top-Gun-Logo. Ansonsten trifft man in dieser Reihe auf Variationen bereits bekannter IWC-Fliegeruhren. Zum Beispiel die Big Pilot´s Watch Top Gun, eine Abwandlung der bekannten Big Pilot. Gehäuse, Armband, Krone und Zifferblatt sind bei ihr ganz in Schwarz gehalten. Lediglich die Zeiger, Ziffern und Strichindexe sind weiß.

Kaufberatung und Preise zu IWC Pilot´s Watches

Suchen sie eine möglichst authentische Fliegeruhr? IWC produziert seit den 1930er-Jahren Uhren für die Aviatik, sowohl für den zivilen wie militärischen Bereich. Nur wenige Schweizer Uhrenhersteller werden in ähnlicher Weise mit der Fliegerei in Verbindung gebracht wie IWC. Der wichtigste Mitbewerber in dieser Hinsicht ist Breitling.
Wenn Sie dem Trend zu großen Uhren folgen möchten, dann ist die Big Pilot dank ihres 46-mm-Durchmessers eine gute Wahl. Ungetragen und in Edelstahl kostet sie rund 10.000 EUR. Ziehen Sie ein Roségoldgehäuse vor, dann kommt die Big Pilot aus der Spitfire-Serie in Betracht, sich schlägt ungetragen mit etwa 21.000 EUR zu Buche.
Einige Modelle der Fliegeruhren bieten Ihnen besondere Komplikationen. Der Timezoner Chronograph kann mit einer Worldtimer-Funktion aufwarten. Die Big Pilots Watch Perpetual Kalender der Reihe Antoine de Saint Exupéry besitzt einen Ewigen Kalender mit der Anzeige von Datum, Wochentag, Monat, vierstelliger Jahresanzeige und ewiger Mondphase.
Deutlich unkomplizierter ist die Mark XVIII mit einer Datumsanzeige als einzigem Extra. Sie kommt der legendären Mark 11 der R.A.F. am nächsten. Im ungetragenen Zustand erhalten sie die schlichte Mark XVIII für rund 3.500 EUR. Das Doppelte wird für eine Vintage-Mark 11 aus der frühen Phase, also aus den 1950er-Jahren, verlangt. Die Mark 11 hatte ursprünglich eine Gehäusegröße von 36 mm. Fliegeruhren mit solchem Durchmesser sind heute selten geworden. Den Wunsch nach dieser universellen Größe erfüllt IWC mit der Pilot´s Watch Automatic 36 – ungetragen für 3.000-4.000 EUR.

IWC: Erfolg nach schwerem Start

Schon vor der ersten Fliegeruhr von 1936 war IWC ein etablierter Hersteller. Die Anfangsjahre waren allerdings holprig. Florentine Ariosto Jones (1841–1916), ein US-Amerikaner, hatte die International Watch Company im Jahr 1868 in Schaffhausen gegründet. Jones wollte Uhren günstig in der Schweiz produzieren, um sie in den USA mit Gewinn zu verkaufen. Er scheiterte vor allem an hohen Einfuhrzöllen. Nach mehreren Eigentümerwechseln und zwei Insolvenzen blieb IWC von 1880 bis 1978 im Besitz der Familie Rauschenbach/Homberger. Dann geriet IWC in den Strudel der Quarzkrise und erhielt abermals mehrfach neue Eigentümer. Seit dem Jahr 2000 ist der Hersteller ein Teil der Richemont-Gruppe, zu der auch A. Lange & Söhne, Cartier und Panerai gehören.