115 Uhren für "

Nomos Orion

"
1 - 30 von 115 Treffern
Ansicht
Sortieren nach

Nomos Orion – eine Hommage an die Raumpatrouille

Geschwungen und leicht gewölbt wie ein Ufo sieht sie aus; die Orion aus dem Hause Nomos. Charakteristisch für die sächsische Uhrenmanufaktur sind geradlinige Designs, besonders flache Gehäuse und zukunftsweisende Technik aus Deutschland.

Die Orion ist nicht nur bei ihren eigenen Designern, sondern auch über die Firmengrenzen hinweg sehr beliebt. Ein echter Straßenfeger war die Fernsehserie Raumpatrouille Orion, die in den 1960er-Jahren über die Fernsehbildschirme flimmerte. Vom linsenförmigen Raumschiff der Serie hat die Nomos-Uhr ihren Namen erhalten. Die Orion überzeugt durch ein gewölbtes Äußeres und erinnert dadurch an ein Ufo. Dieses Merkmal unterscheidet sie von anderen Modellen aus der deutschen Uhrenmanufaktur. Das Top-Modell Tangente überzeugt durch eine sehr geradlinige Formensprache. Dies verdeutlicht die Nähe zum Bauhausstil. Sie gehört bereits seit 1992 zur Uhren-Familie der Glashütter.
Nur 2 Jahre zuvor gründete der deutsche Computerexperte Roland Schwertner die Uhrenmanufaktur Nomos Glashütte. Als Namenspate diente ihm die von 1906-1910 bestehende Nomos-Uhr-Gesellschaft, die Schweizer Taschenuhren importierte und mit dem gewinnbringenden Zusatz „Glashütte/Sachsen“ vertrieb.

Die Orion – zukunftsweisende Technik und ein flaches Design

Aufgrund ihres Aussehens ist die Orion vor allem bei Künstlern beliebt. Wie fast alle Nomos-Uhren wurde sie als Unisexmodell entworfen. Deshalb eignet sie sich sowohl für Damen als auch für Herren. Sie ist in 2 Größen erhältlich: 33 mm und 38 mm Durchmesser. Das schwungvoll gestaltete Gehäuse gibt es wahlweise mit Edelstahl- oder Saphirglasboden. Die Variante mit Sichtboden ermöglicht es dem Uhrenträger, die zahlreichen Bauteile des Kalibers genauer unter die Lupe zu nehmen. Auf der Oberseite des Gehäuses unterstreicht gewölbtes Saphirglas das Ufo-Design der Armbanduhr.
Angetrieben werden die meisten Orion-Varianten vom hauseigenen Kaliber Alpha. Dieses ist ein Handaufzugswerk mit einer Gangdauer von 43 Stunden. Die Varianten mit Datumsanzeige nutzen hingegen die Manufakturkaliber Beta oder DUW 4101. Seit 2005 fertigt Nomos sämtliche Uhrwerke in den heimischen Produktionsstätten. Da das Unternehmen 75 bis 95 % der Wertschöpfung pro Uhrenkaliber in Glashütte leistet, dürfen die Uhren den Zusatz „Glashütter Uhr“ tragen. Ebenfalls charakteristisch für Nomos ist die dezentrale Sekunde, die sich bei allen Modellreihen wiederfindet.
Seit 2015 gibt es die Orion auch als Neomatik-Version. Das Besondere an diesem Modell ist das extrem flache Automatikkaliber. Dieses misst nur 3,2 mm an Höhe – das entspricht weniger als 9 Briefmarken. Insgesamt ist das Gehäuse der Orion Neomatik 8,45 mm flach. Das selbst entwickelte und gefertigte Nomos-Swing-System stellt ein weiteres Highlight dieser Armbanduhr dar. Das System aus Unruh, Anker, Ankerrad und Spirale eigenständig zu fertigen, gilt in der Uhrenwelt als große Uhrmacherkunst.

Orions prämierte Modellvariationen

Das Design der Orion erhielt in den letzten Jahren zahlreiche Auszeichnungen. Im Jahr 2014 belegte die graue Variante der Orion 38 zum Beispiel den 2. Platz bei der Goldenen Unruh, einer der bekanntesten jährlichen Uhren-Auszeichnungen aus Deutschland. Über die Siegermodelle entscheiden hier nicht etwa die Mitglieder einer Fachjury, sondern die Leserinnen und Leser des Uhren-Magazins. Bereits seit 1954 schreibt das Design Zentrum Nordrhein Westfalen den international renommierten Red Dot Design Award aus. Die weiße Version der Orion 38 gewann diese Auszeichnung in der Kategorie Product Design im Jahr 2011. Die Armbanduhr gehört somit zu den Publikumslieblingen der letzten Jahre.
Ein besonderes Modell ist die Orion 1989. Ganz im Zeichen der Deutschen Einheit blickt diese Uhr auf den Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 zurück. Das eigens für diese Variante gestaltete Armband aus dunkelgrauem Veloursleder passt zusammen mit den goldenen Indexen und Zeigern zum novembergrauen Zifferblatt. Wer seine Zeiger gern auf einem hellen Untergrund betrachtet, findet auch Ausführungen in Weiß oder Rosé.
Neben der Orion haben die Modellreihen von Ahoi und Metro ebenfalls viele Anhänger. Wie der Name bereits andeutet, richtet sich die Ahoi vor allem an Wassersportler. Sie beeindruckt mit einer Wasserdichtigkeit von 20 bar und verfügt über ein wasserfestes Textilband. Die Metro verkörpert hingegen ein urbanes Lebensgefühl. Bereits kurz nach ihrer Präsentation im Jahr 2014 gewann sie mehrere Auszeichnungen, was sie nicht zuletzt ihrem Berliner Designer Mark Braun zu verdanken hat.

Weitere Modelle von Orion: Orion 1989 | Orion 33 | Orion 38 | Orion Datum