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Oris Chronograph Day/Date Oris Chronograph Day/Date
1.350 

Oris – mechanische Uhren mit ausgefeilter Technik

Die unabhängige Schweizer Uhrenmanufaktur Oris ist für robuste Sportuhren bekannt. Clevere Zusatzfunktionen wie Höhen- und Tiefenmesser zeichnen die Marke mit dem roten Rotor aus. Aber auch klassische Uhren finden sich im Produktportfolio.

Oris bietet ausschließlich mechanische Uhren an. Die Zeitmesser des Schweizer Herstellers überzeugen durch intelligente Zusatzfunktionen und erschwingliche Preise. Der Erfolg des unabhängigen Unternehmens aus Hölstein bei Basel beruht auf vier Säulen: den Kollektionen Kultur, Tauchen, Aviatik und Motorsport. Modelle wie die Big Crown ProPilot Altimeter überzeugen zum Beispiel mit einem mechanischen Höhenmesser. Die Fliegeruhr reagiert in ihrem Inneren auf den Luftdruck, ohne dass dabei Feuchtigkeit in das Gehäuse eindringt. Die Taucheruhr Aquis Depth Gauge aus der Aquis-Serie verfügt über einen Tiefenmesser, der ein einfaches physikalisches Prinzip nutzt: das Boyle-Mariotte-Gesetz. Demnach halbiert sich das Volumen der Luft, wenn sich der Druck verdoppelt. Oris fräst in das Uhrglas einen Kanal, in den das Wasser eindringen kann. Eine Skala visualisiert dann die Tauchtiefe. Die Zeitmesser aus der Motorsport-Kollektion sind ebenfalls sportlich und überwiegend mit einer Chronographen-Funktion ausgestattet. Das Stoppen von Rundenzeiten und das Ermitteln von Geschwindigkeiten ist somit kein Problem. Eine Tachymeter-Skala erleichtert das Ablesen des Tempos.
Eher klassisch sind die Exemplare der Kultur-Modellreihe. Hierzu zählen unter anderem die Uhren aus der Artelier-Serie. Der Hersteller verfeinert die Basiswerke aus den Häusern ETA und Sellita mit eigenständig entwickelten Modulen. So kommen zum Beispiel Komplikationen wie eine Mondphasen-, Wochentags- und Monatsanzeige hinzu. Alle Automatikuhren besitzen außerdem das Markenzeichen des Herstellers: den roten Rotor mit dem Schriftzug „High-Mech“. Durch einen Saphirglasboden ist der Aufzugsrotor der Automatikkaliber bei den meisten Modellen sichtbar, ausgenommen sind die Taucheruhren mit Vollgewindeboden. Im Jahr 2014 präsentierte Oris das Handaufzugskaliber 110 mit stattlichen 10 Tagen Gangreserve. Es ist das erste selbst entwickelte Manufakturkaliber seit 1981.

Die Oris-Manufakturkaliber 110 und 111

Zum 110-jährigen Jubiläum präsentierte Oris sein Manufakturkaliber 110, das in der zeitlos-eleganten Armbanduhr 110 Years Limited Edition tickte. Das Handaufzugswerk schöpft seine Kraft für die 10 Tage Gangdauer aus nur einem Federhaus. Die nicht lineare Gangreserveanzeige bei 3 Uhr stellt die Tage in Segmenten dar, wobei die ersten Abschnitte kleiner und die letzten immer größer ausfallen. Oris ist der erste Hersteller, der eine so lange Gangautonomie mit einer derartigen Darstellung kombiniert. Deshalb hält der Hersteller auch ein Patent auf diese Innovation. Der Kniff bei der Anzeige: Zwei schneckenförmige Zahnräder drehen sich links oberhalb der Unruh so gegeneinander, dass der Zeiger für die Gangreserveanzeige mit den Tagen an Tempo zulegt. Er legt nach dem Vollaufzug anfangs nur kleine Wege zurück. Nach etwa sechs Tagen werden seine Strecken aber immer länger. Die Manufaktur hat das Uhrwerk innerhalb von 10 Jahren zusammen mit der Technischen Hochschule von Le Locle entwickelt.
Das Werk besteht aus insgesamt 177 Teilen, besitzt 40 Lagersteine und tickt mit einer Frequenz von 3 Hz. Das entspricht einem Wert von 21.600 Halbschwingungen pro Stunde. Es verfügt über einen Sekundenstopp für die kleine Sekunde bei 9 Uhr und eine Feinstellvorrichtung. Betrachtet man das Kaliber durch den Saphirglasboden, so springt das riesige Federhaus ins Auge. In diesem sitzt die 1,8 m lange Aufzugsfeder, also der Energiespeicher für die 10 Tage Gangautonomie. Ein kleines Detail ist die sternförmige Schraube im Zentrum des Federhauses. Diese erinnert an das Markenlogo des deutschen Automobilherstellers Mercedes. Im unteren Teil des Kalibers befindet sich die auffällig kleine Unruh, der Taktgeber der Uhr. Die Feinregulierung erinnert optisch an eine Harke. Das Kaliber 111 erweitert das Uhrwerk 110 um eine praktische Datumsanzeige bei 9 Uhr. Mit einer Datumskorrektur lässt sich das Datum schnell einstellen. Es arbeitet in der Armbanduhr Oris Calibre 111, die es mit Edelstahl- oder 18 Karat Roségoldgehäuse gibt.

Die beliebtesten Oris-Modelle

Die Modellserien Kultur, Tauchen, Aviatik und Motorsport sind weltweit betrachtet etwa gleich erfolgreich. Die klassischen Uhrenlinien Artelier, Classic, Artix und Rectangular aus der Kultur-Serie sind vor allem in Asien beliebt. Hierzu zählen auch die Modelle, die ihren Namen von berühmten Jazz-Musikern erhielten. Die Thelonius Monk Limited Edition ist eine solche Uhr.
In Europa und Deutschland ist es die 3-Zeiger-Taucheruhr Aquis Date, die an vielen Handgelenken anzutreffen ist. Besonders populär ist die robuste Sportuhr bei „City-Divern“. Gemeint sind Männer zwischen 25 und 40 Jahren, die eine hochwertige und zugleich strapazierfähige Armbanduhr bevorzugen. Seit Ende der 1990er-Jahre sind sie auch die anvisierte Zielgruppe von Oris: sportlich-junge Männer mit Sinn für Qualität am Handgelenk. Hierzu passen auch die Werbepartner des Herstellers. Carlos Coste aus Venezuela gehört laut Guinness-Buch der Rekorde zu den besten Apnoetauchern der Welt. Bei dieser Sportart nutzt der Taucher nur einen Atemzug für seinen Tauchgang. Deshalb nennt man diese Form auch Freitauchen. Es handelt sich um die älteste und ursprünglichste Art des Tauchens. Die Uhren der Aquis-Kollektion sind bis zu 300 m bzw. 500 m wasserdicht. Damit unterstreichen sie ihren professionellen Anspruch als Taucheruhren. Noch tiefer abtauchen können die Prodiver-Modelle: Die Profi-Zeitmesser vertragen einen Druck von bis zu 100 bar (1000 m).
Im Motorsport ist Oris ebenfalls unterwegs. Die Uhren der Reihe Williams resultieren aus einer Kooperation mit dem gleichnamigen Formel-1-Rennstall. Die Uhren und Chronographen sind wie die Audi-Sport- und Calobra-Modelle vom Rennsport inspiriert. Tachymeter-Skalen ermöglichen das Ablesen der Geschwindigkeit. Mit Löchern versehene Lederarmbänder sind für Motorsportuhren typisch und auch hier erhältlich. In ihrem Design erinnern die Chronographen an die Modellserie Carrera vom Schweizer Hersteller Tag Heuer.
Die Big-Crown-Modelle aus der Aviatik-Kollektion besitzen noch klassische Stilelemente früherer Oris-Designs. In ihrem Äußeren erinnern diese Zeitmesser an typische Fliegeruhren. Nützliche Komplikationen wie eine GMT-Funktion, ein Höhenmesser oder ein Chronograph erhöhen die Praxistauglichkeit der Amrbanduhren.

Oris – vom Außenseiter zur Erfolgsmanufaktur

Paul Cattin und Georges Christian gründeten im Jahr 1904 die Oris-Uhrenfabrik in Hölstein. Der Name des Unternehmens stammt von einem kleinen Bach in der Nähe der Ortschaft. Damals übernahmen Cattin und Christian das kurz zuvor geschlossene Uhrenunternehmen Lohner & Co. Mit mehr als 300 Mitarbeitern im Jahr 1911 stieg Oris schnell zu einem der größten Arbeitgeber der Region auf. Zweigniederlassungen und -fabriken kamen hinzu. Mit rund 800 Mitarbeitern gehörte Oris während der 1960er-Jahre zu den zehn größten Uhrenherstellern der Schweiz.
Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte Oris mit einer Schweizer Besonderheit zu kämpfen, dem Uhrenstatut von 1934. Dieses sollte die eidgenössische Uhrenindustrie schützen und regelte streng, welche Unternehmen Neuerungen einführen durften. Deshalb war es Oris bis 1966 nicht gestattet, Ankerhemmungen herzustellen. Den scheinbaren Nachteil nutzte die Firma, um ihre Stiftankerhemmungen zu optimieren. Zwischen 1945 und 1953 erhielt man mehr als 240 Zertifikate für „besonders gute Ergebnisse“ vom Bureaux Officiels de Contrôle de la Marche de Montres. 1966 wurde das Statut auf Drängen des späteren Inhabers Dr. Rolf Portmann abgeschafft. Bis heute begehrt sind die Wecker des Herstellers, die 1942 auf den Markt kamen. Sie gelten als besonders robust.
Ab 1970 gehörte die Firma zur allgemeinen Schweizer Uhren AG (ASUAG), neben dem Firmenverbund Société Suisse pour l’Industrie Horlogére SA (SSIH) ein Vorläufer der Swatch Group. Die Quarzkrise hatte auch Oris sehr hart getroffen, sodass der Hersteller kurz vor dem Aus stand. Im Jahr 1982 übernahmen Dr. Portmann und Ulrich W. Herzog das Ruder und führten einen Management-Buy-out durch. Seitdem ist Oris einer der wenigen Schweizer Hersteller, die nicht zu einer größeren Gruppe gehören.

Oris – mechanische Uhren zu erschwinglichen Preisen

Die Uhrenmanufaktur Oris steht für sportlich-männliche Zeitmesser mit durchdachter Funktionalität. Die Chronographen, Taucher- und Fliegeruhren eignen sich für den professionellen Einsatz und machen auch im Büro zum Anzug eine gute Figur. Zudem finden sich in der Produktpalette des Herstellers auch klassisch-zeitlose Uhrenmodelle. Markenzeichen der ausschließlich mechanischen Uhren ist der rote Rotor mit „High-Mech“-Schriftzug. Getreu dem Firmenmotto „real watches for real people“ baut Oris echte Uhren für bodenständige Menschen.
Weitere Informationen finden Sie hier: www.oris.ch

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