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Patek Philippe Calatrava Patek Philippe Calatrava Sofort verfügbar 6.200  DE 2013

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Patek Philippe Calatrava

Die Calatrava ist das Aushängeschild von Patek Philippe. Wie keine andere Kollektion steht sie für den noblen Stil der Schweizer Manufaktur. Es gibt die Calatrava aktuell in rund 40 verschiedenen Versionen mit Gehäusen aus Gelb-, Weiß- und Rotgold.

Die Top 5 Highlights der Calatrava

  • Eine der berühmtesten und prestigeträchtigsten Dresswatches
  • Erste Patek-Philippe-Uhr mit einer Referenznummer (96)
  • Tradition seit 1932
  • Gehäuse aus Gelbgold, Rotgold und Weißgold
  • Manufakturkaliber

Vom Bauhaus inspiriert

Heute gilt die Calatrava als konservative Uhr, doch dieses Image besaß sie nicht immer. Die Kollektion erschien bereits im Jahr 1932. Damit hat sie eine längere Historie als die meisten anderen Uhren, die heute auf dem Markt sind. Allerdings waren die Gestalter der Calatrava damals nicht der Tradition verpflichtet, sondern ihrer Zeit voraus. Sie ließen sich Anfang der 1930er-Jahre vom Bauhaus inspirieren – jener deutschen Kunstschule, die auch heute noch als Inbegriff des modernen Designs gesehen wird. Bauhaus steht für die Reduktion auf das Wesentliche und den Verzicht auf Schnörkel. Damals war das Aussehen der Calatrava also innovativ.
Die Kollektion verdankt ihren Namen dem Lilienkreuz, das Patek Philippe als Firmenlogo dient. Es war im Mittelalter das Symbol des spanischen Ritterordens von Calatrava, der in Kastilien eine Burg dieses Namens gegen die Mauren verteidigte. Das Calatrava-Kreuz kommt auch im Wappen des Dorfes vor, aus dem Jean-Adrien Philippe stammte. Vermutlich stammte daher die Idee, das Motiv für die Marke zu verwenden. 1887 ließ Patek Philippe das Calatrava-Kreuz als Emblem der Uhrenmanufaktur eintragen.
Aus heutiger Sicht ist die Calatrava der Prototyp einer runden, eleganten Armbanduhr. Die Form spielt dabei eine wichtige Rolle. Denn der Mitbewerber Cartier hatte bereits zuvor mit edlen Zeitmessern für das Handgelenk beeindruckt, doch die Santos oder die Tank von Cartier besitzen im Gegensatz zur Patek Philippe ein rechteckiges Gehäuse. Auch die Kultuhr Reverso von Jaeger-LeCoultre aus dem Jahr 1931 ist rechteckig.
Patek Philippe selbst bezeichnet die Calatrava als das Wahrzeichen der Firma. Die bisher populärste Version trägt die Referenznummer 3919 und wurde 1985 bis 2006 produziert. Wichtigstes Merkmal dieser Ausführung ist die guillochierte Lünette mit der Bezeichnung Clous de Paris. Feuillzeiger und römische Ziffern betonen den hochklassigen Charakter der Uhr. Mit 33,5 mm war die beliebte 3919-Calatrava recht klein, zumindest nach heutigen Maßstäben. Die aktuelle Nachfolgerin 5119 besitzt ein größeres Gehäuse von 36 mm Durchmesser. Damit fällt sie aber immer noch vergleichsweise dezent aus. Herrenuhren dieser Größe sind selten geworden.
Die erste Calatrava von 1932 trug die Referenznummer 96. Ihre heutige Entsprechung ist über die Referenznummer 5196 zu finden. Sie zeigt sich gegenüber dem Urmodell kaum verändert. Eine kleine Sekunde bei 6 Uhr, Dauphinzeiger und Strichindexe prägen ihr Äußeres. Kurioserweise wirken beide Zeitmesser damit wie aus den 1950er Jahren. Die 96 war in ihrem reduzierten Bauhaus-Stil einst vorwärtsgewandt, die 5196 bezieht sich auf die Anfänge der Modellreihe.

Kaufberatung zur Calatrava

Suchen Sie nach einer dezenten Luxusuhr aus Gold mit bestem Image? Dann kommt die Calatrava für Sie in Betracht. Sie passt ideal zum Maßanzug und trägt dank ihrer moderaten Größe nicht dick auf. Doch wenn Kenner sie am Handgelenk sehen, identifizieren sie die Calatrava mühelos. Schließlich handelt es sich um eine der bekanntesten Dresswatches überhaupt.
Vor allem die Versionen mit den Referenznummern 3919 und 5119 besitzen durch ihre guillochierte Lünette ein besonderes Merkmal. Eine Calatrava 3919 erhalten Sie in sehr gutem Zustand für rund 8.000 EUR. Eine neuwertige 5119 liegt bei rund 15.000 EUR.
Bevorzugen Sie ein noch schlichteres Design im Stil der ersten Calatrava, so bietet sich das Modell 5196 an. Händler verlangen für ein ungetragenes Exemplar etwa 16.000 EUR.
Insgesamt können Sie unter rund 40 Modellen wählen, davon zwei Drittel für Herren. Die Damenmodelle sind überwiegend mit Diamanten verziert und übertreffen deshalb die meisten Herren-Calatravas im Preis deutlich. Beim Kauf einer Damenuhr mit der Referenznummer 4895 im ungetragenen Zustand wechseln rund 150.000-200.000 EUR den Besitzer, woran die 162 Diamanten im Baguette-Schliff auf der Lünette nicht ganz unschuldig sind. Auf der anderen Seite des Preisspektrums finden sich sehr gut erhaltene Damen-Calatravas aus Gelbgold mit Quarzwerk. Sie stammen aus den 1980er- bis 1990er-Jahren und sind für 4.000-5.000 EUR zu haben.

Kaliber in der Calatrava-Kollektion

Die Calatrava ist eine unkomplizierte Serie. Zwar beherrscht Patek Philippe die hohe Schule der Uhrmacherkunst wie nur wenige Mitbewerber. Doch bei ihrer führenden Kollektion verzichtet die Genfer Manufaktur auf Chronographen, einen Ewigen Kalender, Mondphase, Minutenrepitition, Tourbillon und ähnliche Extras.
Das Zifferblatt des populären Modells 5119 besitzt keine Datumsanzeige. Aufgrund der Symmetrie erscheint die Uhr besonders harmonisch. Auch die 5196 verfügt lediglich über einen Stunden- und Minutenzeiger sowie eine kleine Sekunde. Sowohl das Modell 5119 als auch das 5196 werden vom Handaufzugskaliber 215 PS angetrieben. Es tickt mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und besitzt eine Gangreserve von 48 Stunden. Das Modell 5120 mit dem Automatikkaliber 240 spart sich sogar den Sekundenzeiger.
Die Calatrava 6000 verfügt über eine Datumsanzeige auf einer umlaufenden Skala von 1-31 am Rand des Zifferblattes. Ein Zeiger weist auf die Ziffer des jeweiligen Datums. Das Automatikwerk 240 PS C ermöglicht diese Lösung. Andere Ausführungen der Calatrava zeigen das Datum auf der gewohnten 3-Uhr-Position in einem Fenster an, bei ihnen setzt Patek Philippe das automatische Werk 324 SC ein.

Erfindungen und Prominenz

Patek Philippe besteht unter diesem Namen seit 1851. Der polnische Uhrmacher Antoni Patek (1811–1877) hatte sich 1845 mit seinem französischen Kollegen Adrien Philippe (1815–1894) in Genf zusammengetan. Philippe hatte 1844 die Krone zum Aufziehen und Stellen einer Taschenuhr erfunden. Bis dahin wurde das Uhrwerk per Schlüssel aufgezogen.
Im Jahr 1851 reisten Patek und Philippe zur ersten Weltausstellung nach London und gewannen Queen Victoria als prominente Kundin. Sie kaufte zwei Uhren. Die Königshäuser von Dänemark und Italien zählten ebenfalls bald zu den Abnehmern. Der New Yorker Juwelier Tiffany & Co. erteilte einen Auftrag über 130 Uhren. Die erste Armbanduhr von Patek Philippe stammt aus dem Jahr 1868, das Patent für den ersten Doppelchronographen erhielt die Firma 1902. Im Jahr 1925 folgte die erste Armbanduhr mit einem Ewigen Kalender.
Die Familie Stern übernahm 1932 die Manufaktur. Seit 2009 leitet Thierry Stern das Unternehmen. Patek Philippe stellt im Jahr rund 50.000 Uhren her.