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Rolex Explorer II Black Edition JRH Stahl DLC schwarz Automati... Rolex Explorer II Black Edition JRH Stahl DLC schwarz Automati... Sofort verfügbar 9.900  DE 243 2003

Explorer II: Rolex für Nachtschwärmer

Die Explorer II ist zu jeder Tages- und Nachtzeit eine zuverlässige Begleiterin bei Outdoor-Aktivitäten. Eine Lünette mit 24-Stunden-Skala und ein entsprechender Zeiger zeichnen diese robuste Edelstahl-Uhr des Schweizer Herstellers Rolex aus.

Top 5 Highlights der Rolex Explorer II

  • Feststehende Lünette mit 24-Stunden-Skala
  • Zusätzlicher Stundenzeiger mit einem Umlauf pro Tag
  • Datumsanzeige
  • Wasserdicht bis 100 m (10 bar)
  • Edelstahl-Gehäuse mit 42 mm Durchmesser

Höhlenforscher als erste Nutzer

Die Explorer II gehört zur Oyster-Perpetual-Familie von Rolex. Der Hersteller hat das Modell eigens für eine spezielle Gruppe von Abenteurern und Naturwissenschaftlern konzipiert. Als die Explorer II im Jahr 1971 erstmals im Programm des Herstellers erschien, richtete sie sich in erster Linie an Höhlenforscher. Bei längeren Aufenthalten in den Labyrinthen ohne Sonnenlicht geht das Gefühl für Tag und Nacht bald verloren. Ist es nun 10 Uhr morgens oder 10 Uhr abends? Herkömmliche Armbanduhren, deren Stundenzeiger innerhalb von 12 Stunden einmal umläuft, sind unter solchen Bedingungen keine echte Hilfe. Auch in den Polregionen kann während des Winterhalbjahres wegen der ewigen Polarnacht die zeitliche Orientierung irgendwann verlorengehen.
Daher entwickelte Rolex einen Zeitmesser, der dieses Problem löst. Die Explorer II besitzt einen Extra-Stundenzeiger in Orange, der sich mit halber Geschwindigkeit dreht, also für einen 360-Grad-Umlauf einen ganzen Tag benötigt. Er wird kombiniert mit einer Lünette, die mit Ziffern bis 24 beschriftet ist. Die Lünette steht fest. Hier liegt der Unterschied zur GMT-Master II, die ebenfalls über einen zusätzlichen Stundenzeiger verfügt. Wegen ihrer drehbaren Lünette ist die GMT-Master II jedoch eher für Reisen durch wechselnde Zeitzonen gedacht. Da sich der zweite Stundenzeiger bei beiden Modellen gesondert verstellen lässt, kann aber auch die Explorer II eine zweite Zeitzone abbilden.
Nutzt man sie zu ihrem ursprünglich vorgesehenen Zweck, dann funktioniert die Explorer II so: Um 6 Uhr morgens befindet sich der Extra-Zeiger auf der 3-Uhr-Position. Er weist dann korrekt auf die 6 der Skala der Lünette. Mittags zeigt er senkrecht nach unten auf die 12 des Außenringes. Bis zum Beginn des Abends um 18 Uhr ist er eine viertel Umdrehung auf die 9-Uhr-Position weitergewandert; jetzt zeigt er auf die 18 der Lünettenskala. Sechs Stunden und 90 Grad später vollendet der Zeiger schließlich zum Ende des Tages seine Runde. Er erreicht um Mitternacht die 12-Uhr-Position, die mit der 24-Gravur auf der Lünette übereinstimmt.

Kaufberatung zur Rolex Explorer II

Sie suchen eine robuste Reiseuhr von einer der Schweizer Top-Marken? Die Explorer II bietet Qualität und Prestige des wohl berühmtesten Uhrenherstellers weltweit. Rolex stattet die Uhr mit einem 42-mm-Edelstahl-Gehäuse und einer Wasserdichtigkeit von 100 m (10 bar) aus. Ein Flankenschutz bewahrt die doppelt abgedichtete Krone vor Schäden. Das Zifferblatt ist weiß oder schwarz. Dank der Chromalight-Indizes können Sie die Uhr auch im Dunkeln sehr gut ablesen.
Der zweite Stundenzeiger, der innerhalb eines Tages einmal umläuft, ist vor allem auf Reisen nützlich. Damit können sie unterwegs die Zeit ablesen, die zu Hause gilt.
Für eine ungetragene Explorer II sollten Sie etwas mehr als 7000 EUR bereithalten. Neuere gut erhaltene Exemplare sind für etwa die Hälfte zu haben, während sich bei den Vintage-Uhren das Preisverhältnis umkehrt. Frühe Explorer II können durchaus mehr als 10.000 EUR kosten, je nach Seltenheitswert. Nach einer älteren Explorer II sollten sie auch Ausschau halten, wenn Ihnen das 42-mm-Gehäuse als zu groß erscheint. Frühere Exemplare besitzen ein Gehäuse mit 40 mm Durchmesser. Eine vergleichbare Uhr ist die Ingenieur Dual Time von IWC.

Kauftipps für die Rolex Explorer II

  • Preis für eine ungetragene Uhr bei 7000 EUR
  • Gesuchte, seltene Exemplare aus den 1970er-Jahren für mehr als 10.000 EUR
  • Referenznummer 1655 für Vintage, Referenznummer 216570 für neuere Explorer II

Twinlock-Krone dichtet bis 100 m ab

Denkt man sich den Extra-Stundenzeiger und die Skala weg, dann bietet die Explorer II eine „normale“ Zeitanzeige mit Zentralsekunde sowie Stunden- und Minutenzeiger. Hinzu kommt eine Datumsanzeige auf 3 Uhr.
Ihr Gehäuse und das dreigliedrige Armband sind aus Edelstahl des Typs 904L gefertigt. Diese Stahlsorte gilt als besonders korrosionsbeständig und kratzfest. Mit ihrem Durchmesser von 42 mm liegt die Uhr etwas über einer mittleren Größe, wirkt aber auch an schmalen Handgelenken noch gut dimensioniert.
Die verschraubte Twinlock-Krone ist mit zwei Dichtungen gegen eindringendes Wasser und Schmutz geschützt. Das Dichtungssystem und der ebenfalls verschraubte Boden sorgen für eine Wasserdichtigkeit bis zu einer Tiefe von 100 m, dies entspricht einem Druck von 10 bar. Beim Schwimmen und Schnorcheln kann die Explorer II somit problemlos getragen werden.

Schwarzes oder weißes Zifferblatt und Zyklop-Lupe

Zwei Zifferblattfarben stehen zur Wahl: Schwarz und Weiß. Die Stundenindexe sind ausschließlich als Symbole ausgeführt, nicht als Ziffern. Die acht Kreise, zwei Striche und das Dreieck auf der 12 sind mit heller Chromalight-Leuchtsubstanz ausgelegt, die im Dunkeln lange in einem Blauton nachleuchtet. Auch die Zeiger der Explorer II sind mit Chromalight ausgelegt. Andere Hersteller verwenden meist das grünliche Superluminova, das Rolex früher ebenfalls genutzt hat.
Kratzfestes Saphirglas schirmt das Zifferblatt nach oben ab. Über der Datumsanzeige ist es hochgewölbt, um einen Vergrößerungseffekt zu erzielen. Die sogenannte Zyklop-Lupe ist ein Kennzeichen verschiedener anderer Rolex-Modelle, zum Beispiel der Submariner

Verblasste Zeiger als Preistreiber

Als die Explorer II in den 1970er-Jahren noch neu im Programm war und die erste Referenznummer 1655 trug, ging das Gerücht um, dass der Schauspieler Steve McQueen eine solche Uhr besitze. Dies konnte nie bestätigt werden. Auf Fotos aus jener Zeit ist McQueen mit einem anderen Rolex-Modell, der Submariner, zu sehen. Trotzdem genügte das Gerücht, um die Explorer II nach Anfangsschwierigkeiten zu einer gefragten Uhr zu machen. Einige Uhren aus der frühen Phase besitzen ein Erkennungszeichen, das nicht beabsichtigt war. Der einstmals orange oder einige Jahre auch in Rot gehaltene 24-Stunden-Zeiger ist mittlerweile ziemlich ausgeblichen, da das Material das UV-Licht der Sonne nicht vertrug – die Explorer II war schließlich in erster Linie auf Höhlenforschung ausgelegt. Rolex ersetzt die verblassten Zeiger zwar, doch sie sind ein Merkmal der Vintage-Modelle geworden und treiben die Preise eher in die Höhe, anstatt als Mangel gesehen zu werden. Eine frühe 1655 kann die 10.000-EUR-Grenze deutlich überschreiten und das Doppelte einer neuen Explorer II kosten.

Präzises Automatikwerk mit COSC-Zertifikat

In den Modellen der neueren Generation mit der Referenznummer 216570 verwendet Rolex das Kaliber 3187. Es zieht sich automatisch auf, tickt mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde (4 Hz) und besitzt eine Gangreserve von ca. 48 Stunden. Das Werk versieht äußerst präzise seinen Dienst. Die Abweichung liegt nach Herstellerangaben bei nur 2 Sekunden pro Tag. Die Schweizer Kontrollstelle für Chronometer (COSC) hat dem Kaliber 3187 seine hohe Ganggenauigkeit mit einem COSC-Zertifikat bestätigt. Das 3187 ist aus dem Uhrwerk 3135 abgeleitet. Letzteres kommt in diversen Rolex-Uhren zum Einsatz, so auch in der Taucheruhr Sea Dweller Deepsea.
Das 3187 ist mit einer blauen Parachrom-Spirale ausgestattet. Rolex präsentierte dieses wichtige Bauteil der Unruh im Jahr 2005 nach fünfjähriger Forschungsarbeit. Die Spirale besteht aus einer nicht magnetischen Niob-Zirkonium-Legierung. Sie wird von Erschütterungen zehnmal weniger beeinflusst als herkömmliche Spiralfedern. Gegen Stöße und andere Extremsituationen ist die Explorer II außerdem durch die hauseigene Paraflex-Stoßsicherung geschützt.

Robuste Outdoor-Uhr

Die Explorer II ist eine robuste, sportliche Outdoor-Uhr in Edelstahl. Der Flankenschutz und die Wasserdichtigkeit bis 100 m lassen sie auch raue Bedingungen unbeschadet überstehen. Durch ihren Extra-Stundenzeiger und die nicht drehbare 24-Stunden-Lünette unterscheidet sie sich von der minimalistischen und etwas kleineren Explorer, die bereits seit 1953 zum Portfolio von Rolex gehört. Über ihre anfängliche Rolle als Höhlenforscher-Zeitmesser ist die Explorer II längst hinausgewachsen. Den 24-Stunden-Zeiger können Sie für eine zweite Zeitzone nutzen, so dass Sie auf Reisen von dieser Zusatzfunktion profitieren können. Für gut erhaltene Vintage-Modelle mit der Referenznummer werden fünfstellige Summen verlangt.

Besondere Eigenschaften

  • Rolex-Manufakturkaliber
  • Zertifikat der Schweizer Kontrollstelle für Chronometer (COSC)
  • Dreireihiges Oyster-Armband aus Edelstahl
  • Zyklop-Lupe über dem Datumsfenster