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Rolex Sea-Dweller 666 MARK I matte dial [reserviert] Rolex Sea-Dweller 666 MARK I matte dial Sofort verfügbar 9.995  NL 2013

Auf Tiefe gehen mit der Rolex Sea-Dweller

Bei den Sea-Dweller handelt es sich um klassische Taucheruhren mit einseitig drehbarer Lünette und Leuchtzeigern. Die maximale Tauchtiefe der Sea-Dweller 4000 ist mit 1220 m angegeben, bei der Deepsea sogar mit 3900 m. Das Gehäuse beider Uhren ist aus dem Edelstahl des Typs 904L gefertigt, der höher mit Nickel und Molybdän legiert wird als herkömmliche Sorten. Der 904L-Edelstahl wird in der Metallurgie wegen seiner besonderen Korrosionsbeständigkeit und Zähigkeit geschätzt.

Top 5 Highlights der Sea-Dweller

  • Sea-Dweller 4000: wasserdicht bis 1220 m
  • Sea-Dweller Deepsea: wasserdicht bis 3900 m
  • Manufakturkaliber 3135
  • Paramagnetische Unruh-Spirale
  • Heliumventil und Keramiklünette

Kaufberatung zur Sea-Dweller

Wenn Sie sich für eine Sea-Dweller entscheiden, dann werden Sie selbst als Berufstaucher ihre Uhr nicht an die Grenzen der Belastbarkeit bringen. Denn Rolex hat diese beiden Modelle für Tiefen ausgelegt, die nur von speziellen Unterseebooten erreicht werden. An einer Sea-Dweller können Sie sich aber auch beim Schnorcheln, Wasserski laufen oder dem Sprung vom Drei-Meter-Brett erfreuen. Zumal die Uhr mit dem beliebten und oft kopierten Design der Submariner-Linie aufwartet. Die Uhren gelten als unverwüstlich, da sie für einen Druck von mehr als 1000 bar ausgelegt sind. Ihre Verarbeitung und Materialdicke ist dementsprechend solide.

Es gibt nur wenige Taucheruhren, die es in puncto Wasserdichtigkeit und Tauchtiefe mit der Sea-Dweller 4000 und der Deepsea aufnehmen können. Eine ist die Omega Seamaster Ploprof, die bis 1200 Meter Tiefe verträgt, aber ein etwas kantigeres Technik-Design verfolgt. Die 500 Fathoms, eine Variante der Blancpain Fifty Fathoms, bleibt bis 1000 m dicht. Für die Breitling Avenger II Seawolf ist erst bei 3000 m Schluss.

Mit Ausnahme der Breitling rangieren all diese Uhren deutlich oberhalb von 5000 EUR, teilweise auch im fünfstelligen Bereich. Eine ungetragene Deepsea kostet rund 11.000 EUR, eine Sea Dweller 4000 liegt bei rund 9500 EUR. Für seltene und gesuchte Vintage-Exemplare der frühen Sea Dweller (Referenznummer 1665) sollten sie 20.000 EUR und mehr bereithalten.

Wer weit unterhalb dieser Preisgrenze bleiben möchte, kann sich im Sortiment von Sinn umschauen. Die Sinn U2 mit dem bewährten Kaliber ETA 2893-2 ist druckfest bis 200 bar (2000 m).

Andere Taucheruhren für 1000 m und mehr

  • Breitling Avenger II Seawolf, 3000 m, ungetragen um 4000 EUR
  • IWC Aquatimer Automatic 2000, 2000 m, ungetragen unter 8000 EUR
  • Omega Seamaster Ploprof, 1200 m, ungetragen um 6500 EUR
  •  Sinn U2, 2000 m, ungetragen unter 2500 EUR

Bläulich leuchtendes Chromalight

Alle Varianten der Sea-Dweller verfügen auf der 3-Uhr-Position des Zifferblattes über eine Datumsanzeige. In der Normalausführung besitzen sie ein Edelstahlarmband, eine einseitig drehbare schwarze Lünette mit weißen Markierungen und ein schwarzes Zifferblatt mit Punkt- und Strichindexen in fluoreszierender heller Farbe. Auch die Zeiger sind mit weißer Leuchtmasse ausgelegt. Der Stundenzeiger weist kurz vor dem spitzen Ende ein gängiges Rolex-Merkmal auf, nämlich eine Kreisform mit dreifacher Unterteilung, informell wird er auch „Mercedes-Zeiger“ genannt. Im Dunkeln leuchten die Zeiger bläulich nach. Dieser Farbton ist auf die Leuchtmasse Chromalight zurückzuführen. Wie beim Edelstahl, so geht der Schweizer Hersteller auch beim Chromalight eigene Wege. Denn die meisten anderen Taucheruhren verwenden das grünliche Superluminova.

Die Deepsea stößt in 3.900 m vor

Im Jahr 2008 löste die Deepsea die ursprüngliche Sea-Dweller ab. Auf dem Zifferblatt blieb jedoch die alte Bezeichnung zusätzlich zum neuen Deepsea-Schriftzug erhalten, schließlich ist Kontinuität einer der wichtigsten Grundsätze in der Philosophie von Rolex. Auffällig an der Deepsea ist ihre Größe, das Gehäuse fällt mit einem Durchmesser von 44 mm recht voluminös aus. Bis zur Präsentation der Deepsea hatte der Durchmesser einer Sea-Dweller noch 40 mm betragen. Auch bei der möglichen Tauchtiefe zeigt die Deepsea beeindruckende Werte. Sie widersteht einem Druck von 390 bar und ist damit geeignet, bis zu 3900 m unter der Meeresoberfläche genutzt zu werden. Zum Vergleich: die meisten Uhren für Sporttaucher sind auf eine Tiefe von 200 m ausgelegt.

Um bei 3900 m noch wasserdicht zu sein, ist eine aufwendige Konstruktion notwendig. Die Krone ist verschraubt und dreifach abgedichtet, das Saphirglas der Deepsea hat eine Stärke von 5 mm. Der Gehäuseboden besteht aus einer Titanlegierung und ist mit dem Monoblock-Mittelteil des Gehäuses verschraubt.

Heliumventil für Langzeit-Tauchgänge

Mit dem Heliumventil bietet die Deepsea ein technisches Extra, das nach langen Aufenthalten unter Wasser benötigt wird. Denn in Tauchstationen wird über Tage und Wochen eine spezielle Luft geatmet, die mit Helium gesättigt ist. So dicht eine Uhr auch sein mag, die winzigen Heliumatome gelangen trotzdem ins Innere. Bei der Rückkehr an die Oberfläche entsteht im Gehäuse ein Überdruck, der in der experimentellen Anfangszeit der Langzeit-Tauchgänge das Uhrenglas heraussprengte. Als Gegenmaßnahme erfand Rolex das Heliumventil, mit dem sich ein Druckausgleich erzielen lässt. In der Deepsea und Sea Dweller 400 arbeitet es automatisch, in einigen anderen Taucheruhren wie der Seamaster Planet Ocean von Omega wird es per Hand betätigt.

Automatikwerk mit Zertifikat zur Ganggenauigkeit

Als Antrieb dient der Deepsea das Manufakturkaliber 3135 mit Automatikaufzug. Es verfügt über einen automatischen Datumswechsel mit Schnellkorrektur. Der zentrale Sekundenzeiger lässt sich stoppen, hauptsächlich zu dem Zweck, die Uhr in Koordination mit einem Zeitsignal exakt stellen zu können. Aufgrund seiner hohen Ganggenauigkeit ist das Werk von der Schweizer Kontrollstelle für Chronometer (COSC) zertifiziert.

Das Kaliber 3135 tickt auch in der Sea-Dweller 4000. Sie ergänzt die Deepsea seit dem Jahr 2014. Ihr Gehäuse hat mit 40 mm einen etwas kleineren Durchmesser, ansonsten aber ist ihr Design ähnlich. Für etwas schmalere Handgelenke kommt sie eher in Frage. Eine Gemeinsamkeit beider Uhren ist die in Linksrichtung drehbare Lünette aus Keramik. Die nur einseitige Drehbarkeit garantiert, dass die Tauchzeit nicht aus Versehen verlängert wird. Markierungen und Ziffern der Lünette sind mit Platin überzogen.

Der zweite Teil des Namens der Sea-Dweller 4000 leitet sich aus der maximalen Tiefe ab, in der die Uhr genutzt werden kann. Dies sind 4000 Fuß, umgerechnet 1220 Meter. Auch dieser Zeitmesser ist also für Bereiche des Ozeans geeignet, die üblicherweise nur von Profitauchern erreicht werden. Für diese Berufsgruppe war die erste Sea-Dweller konzipiert, als sie in den 1960er-Jahren ihre Premiere erlebte.

Die Submariner als Basis-Uhr

Die Anfänge der Uhr sind eng mit der Firma COMEX verbunden. Mit der Erschließung von Erdöl-Lagerstätten im Offshorebereich entstanden auch neue Arbeitsplätze für Taucher, etwa bei der Montage von Bohrinseln oder im Pipelinebau. Diese Jobs erforderten das Vordringen in immer größere Tiefen und damit auch Taucheruhren, die den gestiegenen Anforderungen gewachsen waren. Die Compagnie Maritime d'Expertises (COMEX) ist seit 1961 auf derartige Unterwasser-Aufgaben spezialisiert. Rolex belieferte COMEX mit einer Submariner (Referenznummer 5513), die als erste Uhr weltweit mit einem Heliumventil versehen wurde. Ein Erkennungszeichen der getunten Submariner-Version ist auch der Schriftzug auf dem Zifferblatt. Diese Uhren werden heute zu Preisen oberhalb von 50.000 EUR gehandelt. Sechsstellige Beträge benötigt man für jene seltenen Prototypen der Sea-Dweller, die für Tiefen bis zu 1500 m entwickelt wurden, aber noch kein Ablassventil besaßen. Träger waren ausgewählte Taucher der US-Marine.

Im Jahr 1967 brachte Rolex dann die Sea-Dweller heraus, die erstens ein Heliumventil besaß, zweitens bis 610 m wasserdicht war und drittens regulär gekauft werden konnte. Diese Kombination war neu, die Stückzahlen blieben allerdings gering. Über die Referenznummer 1665 ist die Uhr identifizierbar. Die Modellbezeichnung auf dem Zifferblatt war bei den Modellen der ersten Jahre in Rot gehalten, auch dies ist für Sammler ein wichtiges Merkmal. Die ein- oder zweizeiligen roten Schriftzüge blieben bis 1977 erhalten. Als treffende Spitznamen für diese Uhren haben sich „Single Red“ und „Double Red“ etabliert.

Wichtige Neuerungen im Jahr 1978

Das Jahr 1978 brachte Änderungen, die über den Wechsel der Farbe eines Zifferblatt-Schriftzuges von Rot nach Weiß weit hinausgingen. So löste das Uhrwerk 3035 das 1575er-Kaliber ab. Die Zahl der Halbschwingungen stieg mit dem neuen Werk von 19.800 A/h auf 28.800 A/h, was der Ganggenauigkeit zugutekam. Auch die maximale Tauchtiefe verbesserte sich auf 1220 m bzw. 4000 Fuß. Der nächste große Einschnitt folgte erst 2008 mit der Ablösung durch die Deepsea. Sechs Jahre später erlebte die Sea-Dweller mit dem Namenszusatz 4000 ihr Comeback.

Sowohl die Deepsea als auch die Sea-Dweller 4000 sind aus der 1953 erschienenen Submariner hervorgegangen. Neuere Ausgaben der Submariner sind wasserdicht bis 30 bar (300 m) und damit ebenfalls tauglich für die meisten Unterwasser-Einsätze. Die Submariner ist folglich eine Alternative aus eigenem Hause. Die Sea-Dweller 4000 und die Submariner besitzen beide ein 40-mm-Gehäuse und sehen sich auf den ersten Blick sehr ähnlich. Wichtigstes äußeres Unterscheidungsmerkmal: Die Submariner zeichnet sich durch eine Zyklop-Lupe zur Vergrößerung des Datums aus. In ihrem Inneren arbeitet ebenfalls das 3135-Kaliber.

Sondermodell mit Farbeffekt-Zifferblatt

Von der Deepsea bietet Rolex ein Sondermodell an, dessen Zifferblattfarbe von Blau in Schwarz übergeht. Die Uhr mit dem sogenannten D-Blue-Zifferblatt erinnert an die Tauchfahrt des US-Regisseurs James Cameron (Titanic) am 26. März 2012 in das Challenger-Tief, das 10.908 km unter der Meeresoberfläche im Marianengraben liegt. Zur Ausrüstung Camerons gehörte eine eigens angefertigte Rolex Deepsea Challenge, die außen am U-Boot angebracht war.