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Seiko Premier Radio Wave Control World Time Solar SPP001J1 Seiko Premier Radio Wave Control World Time Solar SPP001J1 450 

Seiko – innovativ aus eigenem Antrieb

Nur wenige Uhrenhersteller sind so innovativ wie Seiko. Seit Jahrzehnten verbinden die Japaner hohe Qualität, neueste Technik und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit der ersten marktreifen Quarzuhr hat Seiko Geschichte geschrieben.

Highlights von Seiko

Grand Seiko

  • Top-Linie des Herstellers
  • Zeitloses, schlichtes Design
  • Manufakturwerke

Spring Drive

  • Mechanischer Antrieb
  • Quarz-Genauigkeit
  • Gleitender Sekundenzeiger

Prospex

  • Tauchtiefe bis 1000 m
  • Automatikwerke

Große Produktvielfalt

Vor allem auf dem Gebiet der Antriebsarten hat Seiko sich mehrfach hervorgetan. Ein mechanisches Quarzwerk galt lange als Ding der Unmöglichkeit, ähnlich der Quadratur des Kreises. Doch dem Konzern aus Tokio ist es gelungen, das Problem gleich zweimal auf unterschiedliche Arten zu lösen. Hinzu kommen Uhren mit Solarantrieb, aber auch mit traditionellem mechanischem Kaliber und batteriebetriebenem Quarzwerk. Das Produktangebot des Herstellers aus Tokio ist riesig.

Auf Augenhöhe mit Schweizer Mitbewerbern: die Grand Seiko

Im Bereich der Luxusuhren ist der Konzern vor allem mit der Kollektion Grand Seiko präsent, die bereits 1960 aufgelegt wurde. Ausgestattet mit mechanischen Kalibern, spielt diese Modellreihe in einer Liga mit den Herstellern aus der Schweiz. Diese Einstufung gilt auch für den Preis, denn für eine Grand Seiko 9S kann man durchaus mehr als 6000 EUR anlegen. Die Uhren der 9S-Reihe besitzen ein schlichtes, neutrales Design und ein Edelstahl-Gehäuse mit rund 40 mm Durchmesser. Sie passen zu fast jeder Gelegenheit und machen dank ihrer Mittelgröße an schmalen wie stärkeren Handgelenken eine gute Figur. Spitz zulaufende Zeiger sowie Strichmarkierungen statt Ziffern verstärken den Eindruck von dezentem Understatement.
In den Top-Varianten sind die Automatikwerke der 9S sogenannte Hochfrequenz-Schwinger. Während normale Kaliber mit 21.600 oder 28.800 Halbschwingungen pro Stunde ticken, bringt es ein Werk des Typs 9S85 oder 9S86 in der Grand Seiko auf 36.600 A/h, dies entspricht 5 Hz. Ein höherer Wert bedeutet prinzipiell eine höhere Ganggenauigkeit. Wer noch mehr Präzision wünscht, kann zu den Quarzkalibern des Typs 9F greifen. Sie weichen im Laufe eines Jahres lediglich um 10 Sekunden von der offiziellen Normalzeit ab. Zwei Uhren der 9F-Serie sind als Taucheruhren konzipiert. Sie besitzen eine einseitig drehbare Lünette, Leuchtziffern und eine Wasserdichtigkeit von 200 m (20 bar). Die beiden Modelle unterscheiden sich lediglich durch die Farbe des Zifferblattes, zur Wahl stehen Schwarz oder Weiß.
Die technisch bemerkenswertesten Modelle der Grand-Seiko sind die Uhren der 9R-Linie. Bei ihnen hat der Hersteller seine neueste Antriebstechnik eingebaut, das Spring Drive Kaliber. Als Energiespeicher dient eine Feder, die durch die Armbewegungen des Trägers oder per Hand aufgezogen wird. Sie gibt ihre Spannung kontrolliert und allmählich ab, um die Zeiger zu bewegen. Bis hierhin gleicht das Prinzip einer Automatikuhr, wie sie seit rund hundert Jahren gebaut wird.

Spring Drive: Federantrieb und Quarzgenauigkeit

Die Spring-Drive-Feder liefert allerdings auch Strom, mit dem ein Quarzkristall zum Schwingen angeregt wird. Die schnellen, extrem konstanten Quarz-Schwingungen werden heruntergerechnet und in einen Stromimpuls umgewandelt. Dieser Stromstoß steuert die Geschwindigkeit eines Gleitrades – und zwar so genau, dass es sich achtmal pro Sekunde dreht und damit die Zeiger über das Räderwerk in sehr gleichmäßige Rotation versetzt. Elektronik gleicht ständig die Drehgeschwindigkeit des Gleitrades mit der Quarzschwingung ab und greift korrigierend ein, falls Abweichungen festgestellt werden. Läuft das Rad zum Beispiel zu schnell, wird es gebremst. Diese Technik ersetzt die Hemmung eines mechanischen Werkes und sorgt für eine hohe Genauigkeit: Eine Uhr mit Spring Drive weicht nach Angaben von Seiko eine Sekunde pro Tag ab. Nutzer berichten jedoch von nur 1-2 Sekunden pro Woche. Die Gangreserve bei Vollaufzug beträgt 72 Stunden.
Seiko ließ sich die Spring-Drive-Technik bereits 1982 patentieren, stellte sie 1998 auf der Uhrenmesse in Basel vor und brachte einige Uhren heraus, doch nur in begrenzter Stückzahl. Auf breiter Basis in den internationalen Handel gelangten die Zeitmesser mit diesem revolutionären Antriebssystem erst 2005. Ein äußeres Erkennungsmerkmal ist die gleitende Bewegung des Sekundenzeigers. Bei herkömmlichen Quarzuhren springt der Zeiger schrittweise, bei mechanischen Uhren ruckelt er stets leicht.

Kinetic: Strom durch Bewegung

Schon zuvor hatte Seiko mit einem anderen Quarz-System für Furore gesorgt, das ebenfalls eine Energieerzeugung nutzt, die auf Bewegung basiert: mit dem Kinetic-Antrieb. Aufbau und Prinzip sind jedoch einfacher erklärt als beim Spring Drive. Die Uhren mit Kinetic-Technik sind im Wesentlichen mit einem Quarzwerk ausgestattet. Den notwendigen Strom beziehen sie jedoch nicht aus einer Batterie, sondern aus einem Lithium-Ionen-Akku. Ein Aufzugsrotor erzeugt durch seine Schwungmasse bei jeder Armbewegung den Strom, der den Akku lädt. Im Jahr 1986 stellte Seiko einen Prototypen des neuartigen Antriebs auf der Uhrenmesse in Basel vor, von 1991 an trugen die Uhren den bis heute verwendeten Beinamen Kinetic. Sie haben sich seither millionenfach verkauft und im Laufe der Zeit eine Reihe von Verbesserungen erfahren. 2007 ergänzte der Hersteller die Technik um eine Funktion namens Direct Drive: Die Werke können nun nicht nur durch die Armbewegung, sondern auch durch das Drehen der Krone mit Energie versorgt werden. Zur Kinetic bietet Seiko eine gleichnamige Modellreihe an, verwendet Kaliber mit dieser Technik aber auch in der Sportura- und der eleganten Premier-Kollektion.
Über die Spring-Drive- und Kinetic-Techniken hat der Hersteller andere Antriebsarten nicht vernachlässigt. Zahlreiche Seiko-Uhren laufen mit Solarenergie. Lichtzellen wandeln das Sonnenlicht in Strom um, der den Quarzkristall in Schwingung versetzt, die Regelelektronik durchfließt und letztlich auch die Zeiger antreibt. In der technisch orientierten Kollektion Astron spielt der Solarantrieb eine dominierende Rolle, denn die Uhren sind für eine Reihe von High-Tech-Funktionen auf Elektrizität angewiesen. Etwa für die ultimative Ganggenauigkeit mit einem Zeitsignal aus dem Weltraum. Die Astron GPS Solar koordiniert ihre Zeit entweder auf Knopfdruck oder einmal pro Tag selbständig mit mehreren Satelliten des Global Positioning Systems. Sie ermittelt daraus ihren Standort und somit die korrekte Zeitzone, außerdem die genaue Uhrzeit, da die GPS-Technik auf der präzisen Zeitangabe einer Atomuhr beruht. Die Abweichung einer Mini-Atomuhr, wie sie in Satelliten eingesetzt wird, beträgt nur 1 Sekunde in 10.000 Jahren. Ein Vorteil des Zeitsignals aus dem Weltraum ist, dass es auch an den abgelegensten Winkeln der Erde empfangbar ist, während Funkuhren auf einen Langwellen-Sender im Umkreis von rund 2000 km angewiesen sind. Citizen, der wichtigste japanische Mitbewerber von Seiko, verwendet mit seinem Satellite Timekeeping System eine ähnliche Technik.

Italienischer Top-Designer entwirft Astron

Für ein Sondermodell der Astron GPS Solar hat Seiko das Büro von Giorgio Giugiaro gewinnen können. Der Italiener ist bekannt als Designer zahlreicher Automobile, darunter der VW Golf I, der Lotus Esprit und mehrere Alfa Romeo. Auch Profi-Spiegelreflexkameras von Nikon entstammen dem Zeichentisch Giugiaros. Seine Astron ist eine rassige Sportuhr mit schwarzem Titan-Gehäuse und einem Durchmesser von 44,6 mm. Ihre Stoppuhr-Funktion nimmt Zeiten von maximal 6 Stunden und kann Werte bis zu einer Genauigkeit von einer fünftel Sekunde messen. Das schwarze Armband besteht aus Keramik und Titan, es zeigt zwei silbergraue Rallye-Längsstreifen.

Die erste marktreife Quarzuhr

Die Astron-Serie kann mit allerlei Extras aufwarten, etwa einer zweiten Zeitzone oder einem Chronographen. Sie war schon immer dem Fortschritt verpflichtet und löste vor einigen Jahrzehnten den größten Umbruch in der Geschichte der Armbanduhren aus: Am 25. Dezember 1969 stellte Seiko die erste marktreife Quarzuhr vor, eine Astron 35SQ. Nach diesem Tag war die Uhrenwelt nicht mehr dieselbe. In den folgenden Jahren traten erschwingliche und ganggenaue Zeitmesser mit Batterie einen beispiellosen Siegeszug an. Die bis dahin üblichen Uhren mit Feder, Unruh und Räderwerk waren kaum noch gefragt. Auf dem Höhepunkt der sogenannten Quarzkrise nahm der Hersteller sogar seine mechanischen Grand-Seiko-Modelle vorübergehend aus der Produktion. Batteriebetriebene Quarzuhren spielen auch heute noch bei Seiko eine wichtige Rolle, weitere Modelle werden unter dem Namen der Tochterfirma Lorus vertrieben.
Mechanische Werke haben die Quarzkrise aber letztlich doch überstanden und seit den 1990er-Jahren ein erstaunliches Comeback erlebt, auch bei Seiko. Im Jahr 1998 brachte das Unternehmen nach langer Pause wieder eine mechanische Uhr heraus, die Chronometer-Genauigkeit lief.

Die Prospex für Sport- und Profitaucher

In der Prospex-Serie hat der Tokioter Konzern einige hochwertige Taucheruhren zusammengefasst, die mit Automatikkalibern bestückt sind. Während die Einstiegsmodelle einen Druck von 20 bar (200 m) verkraften, übersteht die Prospex Marinemaster Professional eine Tiefe von 1000 m bzw. einen Druck von 100 bar. Nur wenige Taucheruhren erreichen ähnliche Spitzenwerte, dazu zählen die Rolex Sea Dweller, die Sinn U1 oder einige Varianten der Omega Seamaster. Es gibt die Prospex Diver´s auch in Varianten mit Solarantrieb, etwa das Modell SNE109P1 mit Edelstahlgehäuse, orangefarbenem Zifferblatt und schwarzem Polyurethanarmband. Der Preis bewegt sich im unteren dreistelligen Bereich.
Weitere Automatikwerke finden sich in der Seiko-5-Serie. Die Kollektion besteht aus mehr als 30 Modellen in unterschiedlichem Design, von Edelstahl-Uhren mit teilweiser Goldauflage (Bicolor) bis zu sportlich-robusten Zeitmessern mit breiter Drehring-Lünette und einer Wasserdichtigkeit von 10 bar (100 m).

Gegründet bereits im 19. Jahrhundert

Seiko hatte viel Zeit, um eine derartige Produktvielfalt zu entwickeln. Der Firmengründer Kintaro Hattori hatte bereits 1877 im Tokioter Stadtteil Ginza eine Werkstatt für Uhren und Schmuck eröffnet. 1881 gründete er ein Unternehmen zur Reparatur und zum Verkauf von Gebrauchtuhren unter eigenem Namen. Im Jahr 1892 startete Hattori mit der Produktion von Wanduhren unter dem Namen Seikosha. Das Wort Seiko steht im Japanischen für exquisit oder genau, das Wort Sha für Haus. Im Laufe der Jahrzehnte wuchs die Firma kräftig. 1965 exportierte Seiko 1,6 Mio. Uhren. Im Jahr 1977 lag die Zahl bei 11,8 Mio., 2001 belief sich die Gesamtproduktion auf rund 21 Mio. Uhren. Seiko stellt nahezu alle Teile selbst her, für die erste Quarzuhr von 1969 steuerte Epson einige Komponenten bei. Kein Zufall, denn der Elektronikhersteller, der vor allem für seine Drucker und Scanner bekannt ist, gehört zur Seiko-Gruppe – ebenso wie die Uhrenmarken Lorus, Orient und Pulsar.

Seiko am Handgelenk: James Bond und Steve Jobs

In den 1970er-Jahren konnte das Unternehmen einen besonderen Marketing-Coup landen: Der britische Leinwandheld James Bond trug Seiko-Armbanduhren als Teil seiner Agenten-Ausrüstung, etwa eine Digitaluhr M354 in dem Film Moonraker. Von den Vorzügen einer Seiko ließ sich auch Steve Jobs überzeugen. Auf den Bildern einer berühmt gewordenen Fotosession aus dem Jahr 1984 ist der Gründer von Apple mit einer schlichten Drei-Zeiger-Uhr zu sehen. Jobs entschied sich damals für ein schwarzes Gehäuse und ein weißes Zifferblatt (Referenznummer 6431-6030).
Kein anderer Hersteller bietet eine vergleichbare Fülle von Antriebsarten wie Seiko: Mechanische Werke, Kinetic, Spring Drive, Solar, Quarzkaliber. Wiederholt war das Unternehmen aus Tokio der Vorreiter bei wichtigen technischen Entwicklungen. Von den Grand-Seiko-Luxusuhren über die High-Tech-Kollektion Astron bis zu den robusten Prospex-Unterwasser-Zeitmessern offeriert Seiko eine breite Produktpalette. Preislich reicht die Spanne von erschwinglichen Quarz- und Automatik-Modellen im unteren dreistelligen Bereich bis zu Spring-Drive-Chronographen mit Titangehäuse für rund 10.000 EUR.