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TAG Heuer Monaco: Chronograph im Quadrat

Top5 Highlights der TAG Heuer Monaco

  • Berühmter Rennsport-Zeitmesser seit Steve Mac Queens Film „Le Mans“
  • Gehäuse vorwiegend in 39x39 mm in Edelstahl
  • Einige Modelle in Schwarz mit Titankarbid beschichtet
  • Kaliber mit Stoppuhr und Datumsanzeige
  • Wasserdicht bis 50 m oder 100 m (je nach Ausführung)

Historisch korrekte Calibre 11: die Krone links

Viereckige Uhren sind ohnehin relativ selten, und noch seltener sind quadratische. Die Monaco ist mit ihrer markanten Gehäuseform also eine Ausnahmeerscheinung. Firmenchef Jack Heuer gestaltete sie selbst. Die meisten neuen Varianten besitzen ein 39x39-mm-Gehäuse aus Edelstahl, sie bleiben damit dicht am historischen Original aus den frühen 1970er-Jahren.

Falls Sie eine Monaco suchen, die mit den frühen Modellen möglichst weitgehend übereinstimmt, dann kommt die Calibre 11 in Frage. Sie ist auf den ersten Blick durch zwei Besonderheiten zu erkennen. Erstens befindet sich die Krone auf der linken Seite bei 9 Uhr, also gegenüber den beiden Stoppuhr-Drückern. Diese Kronenposition war 1969 für das automatische Chronographenwerk der Monaco technisch erforderlich. Nach Auskunft von TAG Heuer wäre es heute kein Problem, die Krone nach rechts zu setzen, wie es bei der Calibre 12 geschieht. Sie bleibt aber links, um die Calibre 11 originalgetreu zu halten. Ihr zweites historisches Merkmal: Das matt-blaue Zifferblatt zeigt nur den kurzen Markennamen Heuer. Grund hierfür ist, dass das Unternehmen bei der Präsentation der Monaco im Jahr 1969 noch so hieß. Erst seit 1988 firmiert der Hersteller aufgrund einer Übernahme als TAG Heuer.

Le-Mans-Uhr versteigert für 800.000 Dollar

Die Calibre 11 bietet den Vintage-Look der ersten Monaco. Das Zifferblatt ist in Dunkelblau gehalten, wird aber durch zwei weiße Hilfszifferblätter auf der 9-Uhr- und 3-Uhr-Position aufgelockert. Links dreht sich bei Bedarf auf Knopfdruck der Minutenzähler der Stoppuhr-Funktion. Rechts kreist ständig ein kleiner Sekundenzeiger, und in diesem Detail weicht die neue Calibre 11 von ihrem Vorbild ab. Denn die 1969 erschienene Monaco nutzte ihre beiden quadratischen Hilfszifferblätter für einen Stundenzähler links und einen Minutenzähler rechts. Der große, zentrale Sekundenzeiger stoppte Zeiten bis zu einer Minute. Einen herkömmlichen Sekundenzeiger besaß die Uhr damals nicht.

Auf der 6-Uhr-Position befindet sich auch heute noch die Datumsanzeige. Das moderne 11er-Automatikkaliber verfügt über 59 Lagersteine, tickt mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde (4 Hz) und besitzt eine Gangreserve von 40 Stunden. Sein historischer Vorgänger unter gleichem Namen entstand aus einer Kooperation von Heuer, Breitling und Hamilton-Büren. Auch der Kaliber-Veredler Dubois-Dépraz war mit an Bord und lieferte das Chronographenmodul. Das ursprüngliche Kaliber 11 wurde am 3. März 1969 der Öffentlichkeit vorgestellt und arbeitete mit 19.800 Halbschwingungen pro Stunde (A/h) sowie 17 Lagersteinen. Die Uhren mit diesem Werk finden Sie mit Hilfe der Referenznummer 1133 – für fünfstellige Beträge.

Häufig werden die 1133er als „Steve McQueen Monaco“ offeriert. Der Schauspieler geriet über den befreundeten Rennfahrer Jo Siffert an die Uhr. Siffert war Markenbotschafter für Heuer und warb mit dem Firmenlogo auf seinem weißen Overall. McQueen wählte das gleiche Kleidungsstück, als er im Sommer des Jahres 1970 den Porsche-917-Fahrer Michael Delaney verkörperte. Er komplettierte den Look durch einen passenden Zeitmesser – die Monaco. Seine Original-Uhr erzielte bei einer Versteigerung die astronomische Summe von knapp 800.000 Dollar. Privat trug McQueen häufig eine Rolex Submariner.

Auch ganz in Schwarz erhältlich: die Calibre 12

TAG Heuer Monaco Calibre 12Ein weiteres Uhrwerk der neueren Monaco-Varianten ist das Calibre 12, das auch den zugehörigen Modellen ihren Namen gibt. Bei ihnen befindet sich die Krone in gewohnter 3-Uhr-Position, also rechts. Das Uhrwerk löste schon in den frühen 1970er-Jahren das Calibre 11 ab. Die neueren Calibre 12 sind jedoch keine Weiterentwicklung der Werke aus jener Zeit. Stattdessen basieren sie auf dem 2892-Kaliber des weltgrößten Rohwerke-Herstellers ETA. Für die Chronographenfunktion sorgt erneut ein Modul der Spezialfirma Dubois Dépraz. Die Gehäusegröße der Calibre 12 beträgt ebenfalls 39 x 39 mm. Gegenüber der historisierenden Calibre 11 ist die Gestaltung der Zeiger und des Zifferblattes etwas geändert. Stunden- und Minutenzeiger sind bei der Calibre 12 rein weiß, bei der Calibre 11 hingegen enthalten sie auch rote Elemente. Auf dem Zifferblatt der Calibre 12 ist der aktuelle Herstellername TAG Heuer zu lesen. Mit ihren 28.800 A/h gleicht die Calibre 12 der Calibre 11 ebenso wie in der Gangreserve von rund 40 Stunden und bei den 59 Rubinen. Im Design variieren die Ausführungen der Calibre 12, sie ist etwa auch mit schwarzem Gehäuse und schwarzem Zifferblatt erhältlich.

Größer und schneller: die Twenty-Four Calibre 36

Die Monaco Twenty-Four Calibre 36 ist eine wesentlich andere Interpretation der Monaco als die übrigen Modelle. Sie ist mit 40,5 mm etwas größer und besitzt ein Zifferblatt, durch das man an den Rändern hindurchsehen kann. Das Kaliber 36 ist an den vier Ecken des quadratischen Edelstahl-Gehäuses gelagert. Jeweils zwei graue Streifen unterteilen das Zifferblatt links und rechts der Zentralachse in vertikaler Richtung. Auf der 12-Uhr-Position ziert eine große 24 die Monaco Twenty-Four, eine Referenz an die 24-Stunden-Langstreckenrennen im Motorsport. Das Werk tickt mit 36.000 A/h. Mit dieser hohen Frequenz lassen sich Zeiten stoppen, die bis auf eine Zehntelsekunde genau sind.

Calibre 6 mit 37 mm für schmale Handgelenke

TAG Heuer bietet in Form der Calibre 6 eine reduzierte Version der Monaco an. So fällt das Edelstahl-Gehäuse mit 37 mm etwas kleiner aus. In ihm arbeitet das Calibre 6, ein Automatikwerk ohne Chronographenfunktion. Seine Unruhfrequenz liegt bei 28.800 Halbschwingungen pro Stunde, die Gangreserve beträgt maximal 44 Stunden. Das Datumfenster ist von der 6-Uhr-Position der größeren Monaco-Ausführungen auf die 3 gewandert. Stattdessen befindet sich oberhalb von 6 Uhr eine kleine Sekunde. Zifferblatt und Armband der Calibre 6 sind schwarz und kontrastieren mit Zeigern sowie Strichindexen in Grau und Weiß. Die Uhr bleibt wasserdicht bis zu einem Druck von 5 Bar, dies entspricht einer Wassertiefe von 50 m. Wenn Sie eine Monaco bevorzugen, die bis zu 10 bar (100 m) standhält, dann kommen die größeren Modelle in Frage.

Die Uhr für Motorsport-Fans

Der Name TAG Heuer steht vor allem für Sportuhren mit einer Zeitnehmer-Funktion. Die Monaco ist hierfür ein Paradebeispiel. Vor allem die Fans des Motorsports kennen und schätzen den quadratischen Chronographen mit dem einprägsamen Design. Zum Mythos dieser Uhr hat der 1971 erschienen Film Le Mans wesentlich beigetragen. Die Preise liegen für eine Monaco Twenty Four oberhalb von 10.000 EUR, die meisten anderen Ausführungen bleiben jedoch unterhalb dieser Grenze. Wünschen Sie eine Uhr mit ähnlicher Ausrichtung, aber mit rundem Gehäuse und Tachymeterskala, dann sollten Sie sich die Autavia vom selben Hersteller näher ansehen.

Weitere Modelle von Monaco: Monaco Calibre 11 | Monaco Calibre 12 | Monaco Calibre 36 | Monaco Calibre 6 | Monaco V4