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Patek Philippe Nautilus Rosegold ( Like new - German papers ) Patek Philippe Nautilus Rosegold ( Like new - German papers ) 50.000 

Automatikuhren – mit mechanischem Selbstaufzug

Automatikuhren versorgen sich beim Tragen am Handgelenk selbständig mit Energie. Ihre Geschichte reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Zahlreiche Manufakturen fertigen heute eigene Automatikkaliber für Ihre Armbanduhren.

Top 5 Highlights von Automatikuhren

  • Der automatische Aufzug sorgt beim Tragen ständig für Energie
  • Umweltfreundlich: Die Herstellung und Entsorgung von Batterien entfällt
  • Die Rolex Oyster Perpetual ist eine der berühmtesten Automatikuhren
  • John Harwood gilt als Erfinder der automatischen Armbanduhr
  • Automatikuhren gibt es in fast jedem Preissegment

Automatikuhren – ständig selbstaufziehend

Automatikuhren bieten gegenüber Zeitmessern mit Handaufzugskaliber einen entscheidenden Vorteil: Sie ziehen sich beim Bewegen des Armes selbständig auf. Verantwortlich für den Aufzug des Kalibers ist eine Schwungmasse. Heute kommt hierfür zumeist ein Aufzugsrotor zum Einsatz. Dieser ist beweglich gelagert, sodass er wegen der Schwerkraft zum Erdmittelpunkt strebt. Wenn Sie Ihren Arm samt Uhr bewegen, dreht sich der Rotor im Innern des Gehäuses und versorgt dabei das Uhrwerk mit neuer Energie. Eine Batterie benötigen Uhren mit automatischem Aufzug nicht. Deshalb sind mechanische Uhren, zu denen die Automatikuhren gehören, vergleichsweise umweltschonend.
Automatikuhren gibt es von nahezu jedem bekannten Uhrenhersteller. Die Preisspanne passt zu jedem Geldbeutel. Günstige Modelle besitzen in ihrem Inneren oft ein Basiskaliber der Rohwerkehersteller ETA, Soprod oder Sellita. Die verschiedenen Hersteller nutzen diese in mehr oder weniger überarbeiteter Form in ihren Uhren. Auch namhafte Unternehmen wie Breitling oder TAG Heuer setzen bei ihren Modellen auf diese Kaliber. Mittlerweile haben beide Hersteller auch selbständig entwickelte Manufakturkaliber in ihrem Programm.
Zu den bekanntesten Uhrenmanufakturen gehören Rolex und Patek Philippe. Im Unterschied zu vielen anderen Herstellern verwenden die beiden Genfer Unternehmen keine fremden Basiskaliber für ihre Uhren. Das Rolex-Kaliber 3130 gilt zum Beispiel als sehr robust, zuverlässig und präzise. Nicht zuletzt deshalb ist es unter Uhrmachern eines der besten Automatikkaliber auf dem Markt. Es tickt unter anderem in der Submariner. Da die Fertigungstiefe bei Rolex nahezu 100 % beträgt, ist die Herstellung aufwendiger. Deshalb sind die Preise für eine Automatikuhr mit Manufakturwerk höher.

Tipps für den Kauf von Automatikuhren

Wenn Sie auf der Suche nach einer Automatikuhr sind, haben Sie die Qual der Wahl: groß oder klein, schlicht oder extravagant, günstig oder teuer? Die Auswahl ist derart groß, dass für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei ist. Gebrauchte Automatikuhren von Citizen, Seiko oder Swatch bekommen Sie schon für etwa 50 EUR. Diese Exemplare besitzen oft nur drei Zeiger für Stunden, Minuten und Sekunden. Manche Uhren haben auch eine Datums- oder sogar Day-Date-Anzeige.
Im Preissegment zwischen 100 EUR und 200 EUR finden Sie diverse ungetragene Automatikuhren von zum Beispiel Seiko oder Fossil. Bis 500 EUR gibt es gebrauchte Exemplare von traditionsreichen Herstellern wie Tissot, Hamilton oder Longines. Ähnlich sieht es in der Preisregion bis 1.000 EUR aus. In diesem Bereich finden Sie auch neuwertige Modelle des deutschen Herstellers Marcello C.
Im Segment bis 1.000 EUR bekommen Sie bereits getragene Omega- oder Breitling-Uhren. Ungetragene Automatikuhren mit drei Zeigern gibt es zum Beispiel von Oris, Raymond Weil oder Rado.
Für einen gebrauchten Automatik-Chronographen, eine Uhr mit Stoppfunktion, müssen Sie mindestens 500 EUR einplanen. Diese gibt es unter anderem von Herstellern wie Tissot oder Hamilton. Ungetragene Chronographen kosten ein paar hundert Euro mehr und liegen mit etwa 800 EUR noch im moderaten Bereich. In diesen Zeitmessern kommt oft das Valjoux 7750 von ETA zum Einsatz. Dieses Uhrwerk gehört zu den erfolgreichsten automatischen Chronographen-Kalibern der Welt.
Wenn Sie auf der Suche nach einer ungetragenen Automatikuhr von Rolex sind, müssen Sie mindestens 3.000 EUR einplanen. Für diesen Preis bekommen Sie das Einstiegsmodell Oyster Perpetual. Gebrauchte Vintage-Exemplare der Manufaktur aus Genf finden Sie vereinzelt für weniger als 1.000 EUR. Die Submariner, eine der ersten und berühmtesten Taucheruhren der Welt, gibt es gebraucht ab etwa 4.100 EUR. Neuwertig kostet die Uhr ca. 5.600 EUR. Die Daytona ist der Chronograph von Rolex. Dieses Modell bekommen Sie ab etwa 7.500 EUR.
Zu den teuersten Automatikuhren zählen Modelle von Audemars Piguet oder Patek Philippe. Diese Exemplare bestehen oft aus Platin oder 18-Karat-Gold und besitzen zahlreiche Diamanten auf dem Zifferblatt bzw. dem Gehäuse. Oder es handelt sich um extrem seltene Vintage-Uhren, die unter Sammlern äußerst beliebt sind. Preise jenseits von 1.000.000 EUR sind bei diesen Uhren keine Seltenheit

Automatikuhren und die Technik dahinter

Der automatische Aufzug einer Automatikuhr zieht die Aufzugsfeder, den Energiespeicher einer mechanischen Uhr, selbständig auf. Dies geschieht durch das Bewegen der Uhr. Dieser Mechanismus nimmt dem Uhrenträger das manuelle Spannen der Feder ab. Das Aufziehen übernimmt eine Schwungmasse, häufig ein sogenannter Aufzugsrotor. Dieser ist beweglich gelagert und strebt wegen der Schwerkraft zum Erdmittelpunkt. Eine Getriebekette leitet die Bewegungsenergie an das Federhaus weiter. Physikalisch betrachtet wandelt der Mechanismus kinetische in potentielle Energie um.
Es gibt Automatikwerke mit einseitigem oder beidseitigem Aufzug. Letztere Variante besitzt ein sogenanntes Wechselgetriebe. Es sorgt dafür, dass die Schwungmasse die Feder in beiden Drehrichtungen aufzieht. Der einseitige Aufzug dreht sich zwar in beide Richtungen, zieht die Feder aber nur in einer Richtung auf. Über ein Reduktionsgetriebe verfügen beide Aufzugs-Varianten. Es wandelt die schnellen Rotorbewegungen in langsamere und mit höherem Drehmoment um. Damit die Zugfeder bei Vollaufzug nicht abreißt, ist ihr Ende nicht direkt mit dem Federhaus verbunden. Das äußere Ende der Feder hängt an einem Gleitzaum, der nach dem Erreichen des Vollaufzuges an der Innenwand des Federhauses entlanggleitet.
Automatikuhren bieten mehrere Vorteile: Sie sind komfortabel, umweltfreundlich und in der Regel ganggenauer. Die bessere Genauigkeit liegt in der ständig nachgespannten Feder begründet. Sie besitzt ein konstanteres Drehmoment als Federn in Handaufzugskalibern. Das wirkt sich positiv auf die Amplitude aus. Die Amplitude ist die Schwingungsweite und meint den maximalen Drehwinkel der Unruh zwischen Gleichgewichtslage und einem der Umkehrpunkte.

Technische Merkmale von Automatikuhren

  • Aufzugsrotor zieht die Feder im Federhaus auf
  • Vorteile: Aufziehen per Hand entfällt, umweltschonend, ganggenauer
  • Es gibt einseitig und beidseitig aufziehende Automatikwerke

Die Anfänge von Automatikuhren

Der automatische Aufzug gehört zu den wichtigsten und nachhaltigsten Erfindungen in der Geschichte der Uhrmacherei. Heute gehört der Mechanismus zu den am weitesten verbreiteten Komplikationen.
Die Anfänge der heutigen Automatikuhren reichen zurück bis ins Jahr 1729. Abraham-Louis Perrelet verbesserte im 18. Jahrhundert den Aufzugsmechanismus von Taschenuhren. Früher benötigte man zum Aufziehen des Uhrwerkes einen kleinen Schlüssel. Da dieser immer dann fehlte, wenn man ihn benötigte, waren Aufzugssysteme ohne Schlüssel sehr gefragt. Perrelet ging so weit, dass er eine sich selbstaufziehende Taschenuhr entwickeln wollte. Nach unzähligen Versuchen stellte er 1770 die sogenannte „Erschütterungsuhr“ vor. Die Uhr besaß eine Pendelschwungmasse, die während des Gehens auf und ab wippte. Mit dieser Bewegung spannte die Schwungmasse die Aufzugsfeder. Perrelet entwickelte zudem ein Kaliber mit einem Aufzugsrotor, der sich über dem Uhrwerk drehte. Damit war der Grundstein für heutige Automatikuhren gelegt.
Vornehme Herren trugen ihre Taschenuhren gut verstaut in Jacke, Weste oder Hose. In den Taschen bewegten sich die Zeitmesser kaum, sodass die Schwungmasse nicht genügend Energie für den Aufzug lieferte. Außerdem löste der bis heute gebräuchliche Kronenaufzug ab Mitte des 19. Jahrhunderts das Schlüsselproblem. Die automatische Taschenuhr war damit überflüssig geworden.

Die ersten automatischen Armbanduhren

Zu den Pionieren auf dem Gebiet der automatischen Armbanduhren gehört der französische Uhrmacher Léon Leroy. Er präsentierte bereits 1922 eine Automatikuhr fürs Handgelenk. Ein paar Exemplare dieser Kleinserie besaßen sogar eine Datumsanzeige, von der Serienproduktion war Leroy aber noch weit entfernt.
Der britische Uhrmacher John Harwood führte die Automatik-Armbanduhr zur Serienreife. Er befasste sich ab 1922 mit automatischen Uhrwerken. Zwei Jahre später ließ er den automatischen Aufzug patentieren. Nun war der Weg frei für die ersten in Serie produzierten Armbanduhren mit Automatikkaliber.
Zu den ersten automatischen Armbanduhren gehört auch die Oyster Perpetual. Rolex brachte die Uhr im Jahr 1931 auf den Markt. Sie ist eines der wenigen frühen Modelle, das die Zeit überdauerte und bis heute hergestellt wird. Das Prinzip des Aufzugsrotors der Oyster Perpetual bildet heute das Herzstück einer jeden Armbanduhr mit automatischem Aufzug.