EinloggenEinloggen
Chrono24 IWC-Experte
WINGOO WATCHES
 Ø 4,6 (Bewertungen: 35)
Marke
Modell
Preis
Durchmesser
Jahr
Standort
Mehr
Ihre Auswahl

Ihre Auswahl

Ihre Auswahl

Ihre Suche ergab leider keine Treffer
Ihre Auswahl

Ihre Suche ergab leider keine Treffer
Ihre Auswahl

Ihre Suche ergab leider keine Treffer
Allgemeine Angaben
Art der Uhr
Referenz
Neu/Gebraucht
Verfügbarkeit
Geschlecht
Zustand
Lieferumfang
Eigenschaften & Funktionen
Aufzug
Material Gehäuse
Mehr...
Zifferblatt
Mehr...
Glas
Funktionen
Mehr...
Höhe
Mehr...
Material Lünette
Zahlen Zifferblatt
Wasserdicht
Mehr...
Sonstiges
Mehr...
Armband
Material Armband
Mehr...
Stegbreite
Farbe Armband
Material Schließe
Mehr...
Abbrechen

Sortieren nach

IWC-Fliegeruhren Edition Saint-Exupéry: Erinnerung an eine Legende

Der Schweizer Luxusuhrenhersteller IWC erinnert mit gleich mehreren Fliegeruhren an einen der berühmtesten Piloten der Geschichte. Die Rede ist von Antoine de Saint-Exupéry. Der Franzose ist vor allem als Autor des Kinderbuches Der kleine Prinz weltweit bekannt geworden.

Top-5-Highlights der IWC-Editionen Saint-Exupéry

  • Klassische Pilotenuhren
  • Komplikationen wie Ewiger Kalender, Rattrapante oder UTC-Zeit
  • Manufakturkaliber
  • Themenbezogene Gravuren
  • Limitierte Auflagen

Große Auswahl an Saint-Ex-Uhren

Die Saint-Exupéry-Uhren der International Watch Company, kurz IWC genannt, bilden keine Kollektion für sich. Stattdessen hat der Hersteller die Uhren, die dem Flieger und Autoren gewidmet sind, auf mehrere Modellreihen verteilt. Daher haben die Zeitmesser lediglich gemeinsam, dass sie sich alle unter den IWC-Fliegeruhren einsortieren. Bei Ausstattung, Design und Preisen bieten die Saint-Exupéry-Uhren große Vielfalt. Einige Modelle bieten seltene Komplikationen.
Ein Beispiel hierfür ist der Doppelchronograph, der auf den ersten Blick an seinen drei Drückern zu erkennen ist. Uhren dieser Art werden auch als Schleppzeiger-Chronographen bezeichnet. Sie sind mit zwei Stoppsekundenzeigern ausgestattet. Beide starten auf Knopfdruck gleichzeitig. Einer der beiden Zeiger kann zum Nehmen einer Zwischenzeit mithilfe des dritten Drückers angehalten werden, während der andere weiterläuft. Mit einem erneuten Knopfdruck schließt der gestoppte Sekundenzeiger wieder zum laufenden Zeiger auf. Die Funktion wird auch Rattrapante genannt.
Der Doppelchronograph trägt die Referenznummer IW371808 und ist auf 1000 Exemplare limitiert. Ein äußeres Merkmal ist die Dominanz der Farbe Tabakbraun. Sowohl das Zifferblatt als auch das Kalblederarmband sind in diesem Ton gehalten. Zusammen mit den cremefarbenen Nähten des Armbandes ergibt sich ein Vintage-Look. Das Edelstahlgehäuse hat einen Durchmesser von 44 mm und eine Höhe von 17 mm. Es ist wasserdicht bis zu 6 bar, was einer Tiefe von 60 m entspricht.
Ein Blick auf den Gehäuseboden offenbart den Bezug zum französischen Flieger und Schriftsteller. Eine Gravur zeigt eine Lockheed F-5 aus der Vogelperspektive. Diese Maschine flog Antoine de Saint-Exupéry im Zweiten Weltkrieg; auch an jenem 31. Juli 1944, als durch Feindbeschuss ums Leben kam. Um das Bild des Flugzeuges herum verläuft eine kreisrunde Gravur, auf der neben technischen Angaben auch der Schriftzug Edition Antoine de Saint Exupery zu lesen ist.
Chronographen bilden die Mehrheit unter den Saint-Exupéry-Uhren. Zu ihnen gehört auch die Ausführung mit Ewigem Kalender. Sie ist über die Referenznummer IW503801 zu finden. Mit einem Durchmesser von 46 mm und eine Höhe von 15,5 mm handelt es sich um eine auffällig große Uhr. Die Edition ist limitiert auf 750 Exemplare. Außerdem gibt es eine Big-Pilot-Version in Roségold (Referenznummer IW502617) mit Ewigem Kalender, die ebenfalls Saint-Exupéry gewidmet ist. Von ihr wurden 500 Stück hergestellt. Auf Hilfszifferblättern werden Datum, Wochentag und Monat angezeigt. Hinzu kommt die Mondphase unterhalb der 12-Uhr-Position sowie eine vierstellige Anzeige der Jahreszahl in einem rechteckigen Fenster zwischen 7 und 8 Uhr. Auch die Gangreserve ist auf dem Zifferblatt ablesbar.
Beim Automatikwerk handelt es sich um das Manufakturkaliber 52610, es besitzt eine beachtlich lange Gangreserve von 7 Tagen. Auch bei dieser Uhr wird das Aussehen von der Farbe Tabakbraun bestimmt. Im Gegensatz zum Doppelchronographen besitzt die Variante mit Ewigem Kalender einen Sichtboden aus Saphirglas, der einen Blick von unten auf das Uhrwerk erlaubt. Der Rotor besteht aus Rotgold und ist graviert mit der Inschrift Edition Saint Exupery.
Ein äußerlich etwas schlichterer Saint-Exupéry-Fliegerchronograph kommt mit zwei Hilfszifferblättern aus. Diese befinden sich bei 12 und 6 Uhr. Sie heben sich durch ihren hellen Ton vom dunklen Zifferblatt ab. Die Uhr hat ein Gehäuse von 43 mm Durchmesser und 15 mm Höhe. Auch auf ihrem Gehäuseboden findet sich eine Gravur mit der Lockheed F5. Als Werk baut IWC das Kaliber 89361 ein, das sich durch eine Flyback-Funktion auszeichnet. Die Uhr ist mithilfe der Referenznummer IW387806 zu identifizieren.
Eine weitere Saint-Exupéry-Fliegeruhr verfügt bei 7 Uhr über eine Gangreserveanzeige. Auffällig ist das Datumsfenster bei 3 Uhr. Es zeigt nicht nur das Datum des jeweiligen Tages an, sondern auch das Datum des nächsten und des vorherigen Tages, da das Fenster nach oben und nach unten erweitert ist. Ansonsten handelt es sich um eine Drei-Zeiger-Uhr. Das Gehäuse hat einen Durchmesser von 44 mm. Die Stückzahl der inzwischen nicht mehr produzierten Uhr mit der Referenznummer IW320104 ist auf 1178 Exemplare begrenzt.
Die IWC mit der Referenznummer IW326104 ist ebenfalls eine Saint-Exupéry-Uhr mit 44 mm Durchmesser. Ihr Kennzeichen ist das halbrunde UTC-Fenster. Das Kürzel UTC (Universal Time Coordinated) steht für die koordinierte Weltzeit. Sie ist im Grunde das, was umgangssprachlich immer noch als Greenwich Mean Time bezeichnet wird. Bei 6 Uhr zeigt die IWC die koordinierte Weltzeit an, dort ist auch in Großbuchstaben die Inschrift UTC zu sehen.

Was kostet eine Saint-Exupéry-Uhr?

Die drei zuletzt erwähnten Uhren IW387806 (Chronograph), IW320104 (Gangreserveanzeige) und IW326104 (UTC-Anzeige) bilden den Einstieg in die Welt der Saint-Exupéry-Uhren von IWC. Sie sind in sehr gutem Zustand für 4.000 bis 5.000 EUR zu haben. Beim Fliegerchronographen sind auch deutlich höhere Preise möglich. Wenn Sie ihn in ungetragenem Zustand erstehen möchten, sollten Sie um die 8.000 EUR bereithalten. Diese Preislage gilt für die Edelstahl-Version. Bei einem Gehäuse aus Rotgold (IW387805) ist mit 15.000 EUR zu rechnen.
Der Doppelchronograph (IW371808) startet bei etwa 9.000 EUR. Für die Freunde besonderer Kaliber und Komplikationen ist er aufgrund seiner Rattrapante eine der attraktivsten Fliegeruhren im IWC-Programm. Gleiches trifft auch auf den Chronographen mit Ewigem Kalender und Mondphase. Er kostet aus Stahl um die 20.000 EUR. Die Goldversion schlägt mit rund 35.000 EUR zu Buche. Sie nimmt damit unter den Saint-Exupéry-Uhren preislich einen Spitzenplatz ein.
Modell Besonderheiten Preis
Chronograph Referenznummer IW387806 2 Hilfszifferblätter, Gravur Lockheed F-5 ab 5.000 €
Drei-Zeiger-Uhr Referenznummer IW320104 Gangreserveanzeige, limitiert ab 5.000 €
Drei-Zeiger-Uhr
Referenznummer IW326104
Halbrundes UTC-Fenster ab 5.000 €
Doppelchronograph Referenznummer IW371808 Schleppzeiger ab 9.000 €
Chronograph Referenznummer IW503801 Ewiger Kalender, Mondphase, Gangreserveanzeige, limitiert ab 20.000 €

Tragisches Ende durch Abschuss

Zur Berühmtheit des Autors hat nicht nur sein literarisches Werk, sondern auch sein tragisches Ende beigetragen. Bereits 1935 hatte er einen Absturz in der Wüste überlebt. Seine Erfahrungen verarbeitete er in Der kleine Prinz. Die Erzählung erschien 1943. Am Zweiten Weltkrieg nahm Saint-Exupéry auf Seiten der Alliierten und der Freien Französischen Streifkräfte teil.
Am 31. Juli 1944 startete er von Korsika aus zu seiner neunten Aufklärungsmission. Sein Flugzeug war eine Lockheed F-5, eine unbewaffnete Version des zweimotorigen US-Jagdflugzeuges P-38. Über dem Mittelmeer entdeckte ein deutscher Jagdflieger die Maschine des Franzosen und schoss sie ab, lautet die wahrscheinlichste Version seiner Todesumstände. Saint-Exupéry galt nach jenem Tag als verschollen, sein Schicksal war ungeklärt. Sogar ein Suizid wurde nicht ausgeschlossen. 1998 holte ein Fischer zufällig ein silbernes Armband vom Grund des Meeres. Aufgrund der Gravur konnte es eindeutig Saint-Exupéry zugeordnet werden. Auch das Wrack seiner Maschine wurde gefunden.
Im Jahr 2008 kamen Reporter auf die Spur des ehemaligen deutschen Jagdpiloten Horst Rippert. 64 Jahre nach den Ereignissen bekannte Rippert, damals die Lockheed F-5 angegriffen und zerstört zu haben. Im Nachkriegsdeutschland hatte er als Sportreporter Karriere gemacht. Über den Abschuss habe er so lange Zeit geschwiegen, um Nachteile für sich zu vermeiden. Saint-Exupéry habe er schon zu dessen Lebzeiten verehrt. Rippert starb 2013. Ob er die Wahrheit sagte, darüber gibt es keine letzte Gewissheit. Viele Informationen passen jedoch zusammen. Seine Schilderung vom Ende des französischen Schriftstellers und Piloten wurde bisher nicht widerlegt.