04.10.2018
 3 Minuten

Drei erschwingliche IWC Uhren mit verschiedener Geschichte

Von Jorg Weppelink
Drei erschwingliche IWC Uhren mit verschiedener Geschichte

Fotos: IWC

In diesem Artikel stellen wir Ihnen drei erschwingliche IWC-Uhren vor, die sich hervorragend als erste Luxusuhr oder als Erweiterung der eigenen Sammlung eignen. Jedes der Modelle stammt aus einer anderen Serie der Marke und steht dabei für das Besondere an Uhren von IWC. Die Modelle gehören zu den absoluten IWC-Klassikern.

Als eine der bedeutendsten Luxusmarken ist IWC bekannt für makelloses Design und den hohen technischen Standard ihrer Inhouse-Werke. Es gibt sechs beliebte reguläre Kollektionen und eine Limited-Edition-Serie von IWC. Zu den regulären IWC-Kollektionen gehören Portugieser, Portofino, Da Vinci, Ingenieur, Aquatimer und die Pilotenuhren. Die Uhren der Jubilee-Serie hingegen sind limitiert und wurden zu besonderen Anlässen veröffentlicht.

IWC Mark XVIII

IWC Mark XVIII
IWC Mark XVIIIFoto: IWC Schaffhausen

Die erste Uhr in unserem Artikel ist die neueste aus der berühmten Kollektion der IWC-Pilotenuhren: die IWC Mark XVIII. Die Geschichte dieser Uhren reicht zurück bis ins Jahr 1936. „Die Spezialuhr für Flieger“ war die erste Uhr, die den extremen Bedingungen bei Flügen standhalten konnte. Sie hatte ein schwarzes Zifferblatt mit kontrastreich leuchtenden Zeigern und großen Stundenindexen. Bis heute sind diese Merkmale bei den legendären IWC-Pilotenuhren unverändert erhalten geblieben.

Auch die Mark XVIII wartet mit diesem berühmten Zifferblatt-Design auf: große Indexe und leuchtende Zeiger. Seit der Mark XII sind die Uhren außerdem mit einer Datumsanzeige versehen. Die XVIII hat ein 40-mm-Gehäuse und wird vom automatischen IWC-Kaliber 35111 mit 42-Stunden-Gangreserve betrieben.

Die neueste Mark XVIII ist in verschiedenen Farbkonfigurationen erhältlich. Die klassische Version kommt mit schwarzem Zifferblatt und deutlich abgesetzten weißen Stunden- und Minutenindexen und einem schwarzen Armband. Außerdem gibt es eine Version mit weißem Zifferblatt an schwarzem oder beigem Textilarmband. Die Preise für die IWC Mark XVIII liegen bei knapp über 4.500 EUR — ein relativ geringer Preis für ein legendäres Stück der Uhrmacherkunst.

IWC Aquatimer Automatic

IWC Aquatimer Automatic
IWC Aquatimer Automatic Foto: IWC Schaffhausen

Die nächste Uhr auf unserer Liste ist die IWC Aquatimer Automatic. Sie ist Teil des IWC-Katalogs seit ihrer Vorstellung im Jahr 1967. Es deutete sich damals bereits an, dass die Aquatimer ein neues erfolgreiches Kapitel in der in Schaffhausen ansässigen Marke aufschlagen würde. Einfach war der Weg dahin aber nicht. Im Jahr 1970 wurde die Aquatimer neu designt. Der Erfolg ließ aber auf sich warten. Grund dafür war vor allem die steigende Beliebtheit japanischer Quarzuhren, mit dem alle schweizerischen Hersteller zu jener Zeit zu kämpfen hatten.

Im Jahr 1998 gab es einen Relaunch der Uhr, die IWC Aquatimer GST Automatic 2000 wurde vorgestellt. Es war der Beginn der Aquatimer-Serie, wie wir sie heute kennen. Das neueste Modell der Kollektion ist die IWC Aquatimer Automatic aus dem Jahr 2014. Es ist die reduzierteste aller Aquatimer. Sie kommt mit einer Datumsanzeige und einem in- und externen SafeDive-Lünetten-System für das Zeitmessen von Tauchgängen. Das Zifferblatt ist zeitgemäß und funktional gestaltet, die großen Stundenindexe eignen sich perfekt zum Tauchen. Betrieben wird die Uhr vom automatischen IWC Kaliber 30120, das eine 42-Stunden-Gangreserve bietet.

Die Standardversion der Aquatimer Automatic hat ein schwarzes Kautschukarmband und ein wahlweise schwarzes oder weißes Zifferblatt. Beide Varianten kosten knapp über 5.300 EUR.

IWC Portofino Automatic

IWC Portofino Automatic
IWC Portofino AutomaticFoto: IWC Schaffhausen

Die letzte der erschwinglichen IWC-Uhren in unserem Artikel ist die IWC Portofino Automatic. Die Portofino-Kollektion wurde 1984 erstmals vorgestellt. Das Design ist inspiriert von den IWC Lépine Taschenuhren aus den 1970er-Jahren. Der Name „Portofino“ verweist hier auf den eleganten Lifestyle des gleichnamigen italienischen Fischerdorfes. Zwar hat die Portofino-Kollektion keine so weitreichende Geschichte wie die Mark XVIII und die Aquatimer Automatic. Trotzdem ist sie eine der erfolgreichsten IWC-Serien und ist bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt.

Die Veröffentlichung der IWC Portofino in 1984 war so etwas wie eine Rückbesinnung der Marke auf ihre Geschichte. Zu erkennen an den runden und funktionalen Gehäusen im Look traditioneller Taschenuhren. In den folgenden zwei Jahrzehnten entwickelte IWC eine Reihe an Portofino-Uhren, die über ein sehr klassisches Design verfügten, im Inneren aber technisch sehr fortschrittliche Werke tickten. Womit wir bei der aktuellen Portofino-Kollektion aus dem Jahr 2011 angelangt sind. Sie überzeugt noch immer mit dem gleichen eleganten und minimalistischen Design, das viele so lieben.

Erhältlich ist die Portofino Automatic mit schwarzem oder silbernem Zifferblatt. Die zweite Variante ist wahlweise mit Stahlzeigern und -indexen oder mit goldenen Zeigern und Indexen ausgestattet. Alle drei Uhren haben ein schwarzes Armband aus Alligatorleder für einen klassisch-eleganten Look. Angeboten wird die Uhr für rund 4.500 EUR. Mehr muss man also nicht bezahlen für ein Statement von Luxus und Eleganz, inspiriert vom schönen Leben im italienischen Portofino.

Das also sind sie: drei sehr unterschiedliche, aber typische und legendäre IWC-Klassiker zu einem erschwinglichen Preis. Entscheiden Sie selbst, welche davon ihrem persönlichem Stil entsprechen. Bei dieser Auswahl wird dies nicht leicht sein…

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Jorg Weppelink

Hallo, ich bin Jorg und schreibe seit 2016 Artikel für Chrono24. Meine Beziehung zu Chrono24 reicht jedoch deutlich weiter zurück, denn meine Liebe zu Uhren erwachte …

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