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Drei Rolex-Modelle, die Sie nicht jeden Tag zu Gesicht bekommen

Bert Buijsrogge
05.10.2017
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Bert Buijsrogge
05.10.2017

 

Es ist die Berufskrankheit des Uhrenjournalisten immer nach Uhren Ausschau zu halten. Wo man steht und geht, fallen einem extravagante Armbanduhren ins Auge. Ob es ein spezielles Vintagemodell oder eine günstige Taucheruhr ist, ein schneller Blick auf die Handgelenke der Passanten muss sein und führt hin und wieder zu interessanten Gesprächen mit Fremden.

Einige Hersteller haben Uhren im Programm, die man ohne Weiteres von Weitem erkennt – einer dieser Hersteller ist Rolex. Die Sportmodelle mit ihrem aufgeräumten einander ähnelnden Design sind auch für Menschen einfach zu erkennen, die nicht so viel mit Uhren am Hut haben. Dennoch gibt es ein paar Rolex-Modelle, die Sie nicht so oft in freier Wildbahn sehen.

 

Sky-Dweller mit Extra Komplikationen

 

Die Rolex Sky-Dweller ist erst seit ein paar Jahren auf dem Markt, Gerüchte gab es im Vorfeld der Baselworld 2012. Die Reaktionen unter Experten waren zunächst gemischt. Ich erinnere mich noch gut an die ersten Bilder, die ich auf dem Weg nach Basel bekam. Es kommt nicht oft vor, dass Rolex ein komplett neues Modell herausbringt, aber wenn, dann schlägt es große Wellen (auch wenn nicht jedes Modell den Geschmack eines jeden trifft). Die Sky-Dweller reiht sich mit dem typischen Oyster-Gehäuse und dem Armbanddesign gut in die Reihe der Sportmodelle ein.

Die Sky-Dweller hebt sich durch ihre einzigartigen Komplikationen ab, die man nicht oft bei Rolex-Uhren findet. Zum einen ist sie das erste Modell in der Geschichte der Marke, mit einem innovativen Jahreskalender, der nur einmal im Jahr beim Wechsel von Februar zu März umgestellt werden muss. Zum anderen verfügt die Uhr über die Anzeige einer zweiten Zeitzone. Rolex nennt sie daher „Die Uhr der eleganten Reisenden“.

Die zweite Zeitzone wird über einen dezentralen Ring auf dem Zifferblatt dargestellt. Direkt unter dem Rolex-Logo befindet sich ein dezentes Dreieck, das die Zeit auf einer 24-Stundenskala anzeigt. Am äußeren Rand des Zifferblatts gibt es in der Verlängerung der Stunden-Indizes kleine Anzeigen. Eine der 12 Öffnungen zeigt jeweils in Rot den aktuellen Monat an. Ist der rote Punkt bei 11 Uhr, ist es November.

 

Rolex Sky-Dweller

Rolex Sky-Dweller, Bild: Bert Buijsrogge

 

Bemerkenswert ist, dass alle Funktionen über eine einzelne Krone gesteuert werden. Dazu wurde der geriffelten Lünette eine weitere Funktion hinzugefügt und der Beiname „Kommando-Lünette“ verliehen. Beim Drehen der Lünette können Sie die Hauptzeit, eine zweite Zeitzone oder das Datum einstellen.

Einer der Hauptgründe, warum man die Sky-Dweller selten auf der Straße sieht, ist, dass sie bis vor kurzen nur in Edelmetallen erhältlich war. Rolex-Modelle aus Gold bewegen sich in sehr hohen Preiskategorien. Das änderte sich, als Rolex auf der Baswelworld 2017 die Sky-Dweller auch in Edelstahl- und Bicolor-Gehäusen lancierte. Wer weiß, vielleicht taucht sie in der freien Wildbahn nun öfter auf?

 

Eine Spezialitäten-Uhr: Die Rolex Yacht Master II

 

Eine weitere Rolex, die über eine Kommando-Lünette verfügt, ist die Yacht-Master II. Dieses besondere Modell ist für das breite Publikum weniger interessant als die legendäre Daytona und richtet sich von den Funktionen her eher an professionelle Regatta-Segler. Ich durfte einmal für eine kurze Zeit eine Vollgold-Yacht-Master tragen und muss gestehen, dass sie mir sehr gut gefallen hat, auch wenn ich große Uhren eigentlich nicht besonders mag. Die 44 mm Gehäusedurchmesser in Verbindung mit dem Gewicht des Goldes vergegenwärtigt einem ständig, dass man diese Uhr am Arm trägt.

Wie ich schon sagte, richtet sich die Yacht-Master in erster Linie an Segler und bietet zum Beispiel einen 10-Minuten-Timer für den Countdown zum Start einer Regatta. Sie können den Countdown zwischen 1 und 10 Minuten über die Lünette einstellen und können so auch andere Dinge im täglichen Leben stoppen. Der obere Chronographen-Drücker startet und stoppt den Countdown, mit dem unteren setzen Sie ihn wieder zurück. Über die Krone stellen Sie die Standard-Funktionen ein.

 

Biggest Kid on the Block

 

So wie die Yacht-Master, ist auch die Sea-Dweller Deepsea eine wuchtige Spezial-Uhr. Ich erhielt sie vor einiger Zeit als Leihgabe für ein Foto-Shooting und hatte so die Chance sie anzuprobieren. Wie ich sagte, bin ich kein Freund von großen Uhren und legte die Deepsea nur kurz ans Handgelenk. Sie wirkte auf mich anders als die Yacht-Master aber sie überzeugt durch ihre erstklassige Verarbeitung und ihre kompromisslose Funktionalität.

Die Rolex Deepsea hat einen Gehäusedurchmesser von 44 mm und trägt ziemlich dick am Handgelenk auf. Die Stärke kommt daher, dass sie einem unglaublich hohen Druck stand hält und mit einer Wasserdichte von bis zu 3.900 m für extreme Tauchgänge konzipiert ist. Bis auf die für Taucheruhren obligatorische einseitig drehbare Lünette, hat sie keine weiteren Funktionen als die Zeit und das Datum anzuzeigen – alles was man sich von einer Taucheruhr wünscht.

 

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