26.03.2018
 4 Minuten

Neue Omega-Uhren auf der Baselworld 2018

Von Jorg Weppelink
Omega Seamaster 300M Image Omega

Omega Seamaster 300M, Image: Omega

Omega Seamaster Diver 300M

Vor genau 25 Jahren präsentierte Omega die erste Omega Seamaster Diver 300M, die sich rasch zum Erfolgsmodell entwickelte. Um dieses Jubiläum gebührend zu feiern, hat Omega eine neue Version dieser Armbanduhr vorgestellt, die sowohl innerlich als auch äußerlich mit Updates aufwartet. Diese neue Ausführung ist der logische nächste Schritt für Omegas populäre Taucheruhr. Lassen Sie uns herausfinden, ob sie wirklich so anders ist.

Omega Seamaster 300M Image Omega
Omega Seamaster 300M, Foto: Omega

Als erstes fällt die etwas erneuerte Ästhetik auf. Omega entschied sich, das sogenannte „Wave Dial” mit wellenförmiger Verzierung, das es schon bei früheren Modellen gab, wieder einzuführen. Allerdings wurden die Materialien und die Herstellung des Zifferblattes erneuert. So graviert ein Laser die Wellen in das polierte Keramikzifferblatt, das es in Schwarz, Blau oder in der Farbe „PVD-Chrome” gibt. Letztere ist ein Grauton. Omega hat aber nicht nur das Zifferblatt neu gestaltet, sondern auch eine neue Keramiklünette mit Tauchskala aus Ceragold oder weißem Email eingeführt. Ob die Skala aus Ceragold oder Email besteht, hängt vom gewählten Modell ab.

Die größte Veränderung befindet sich allerdings im Innern der Uhr. Omega vergrößerte den Gehäusedurchmesser der Seamaster 300M von 41 mm auf 42 mm, sodass das Manufakturkaliber 8800 darin Platz findet. Dieses Master Chronometer (METAS zertifiziert) Uhrwerk widersteht Magnetfeldern bis zu einer Stärke von 15.000 Gauß und bleibt selbst unter extremen Bedingungen sehr ganggenau.

Omega Seamaster 300M Image Omega
Omega Seamaster 300M, Foto: Omega

Im Großen und Ganzen hat Omega eine neue Seamaster Diver 300M entwickelt und nicht nur ein kleineres Update herausgebracht. Bei diesem Modell haben Sie die Wahl zwischen 14 verschiedenen Varianten, von denen sechs Versionen aus Edelstahl und acht aus Gold und Stahl bestehen. Die speziellste Ausführung ist die Titanium Tantalum Limited Edition, die aus Titan, Tantal und 18-Karat-Sedna-Gold besteht. Von diesem Modell wird es nur 2.500 Exemplare geben. Es ist die Neuauflage eines Klassikers der 1990er-Jahre, der aus Roségold, Titan und Tantal bestand.

Die neue Omega Seamaster Diver 300M besitzt zwar ein paar Details aus der Vergangenheit, doch die Mehrheit der Neuerungen machen sie ganz deutlich zu einer modernen mechanischen Armbanduhr. Das neue Uhrwerk befähigt Omega dazu, sich mit anderen Herstellern zu messen, die deutlich teurere Uhren herstellen. Der sinnvoll überarbeitete Look der Taucheruhr macht sie zu dem, was sie sein sollte: ein moderner Klassiker.

  • Omega zelebriert das 25-jährige Jubiläum der Omega Seamaster Diver 300M mit der Einführung einer innerlich und äußerlich neuen Version
  • Die neue Uhr ist 42 mm groß, die Vorgängerinnen hatten einen Durchmesser von 41 mm
  • Das Omega-Manufakturkaliber 8800 treibt die neue Seamaster Diver 300M an
  • 14 verschiedene Varianten: 6 aus Edelstahl und 8 aus Edelstahl und Gold
  • Wasserdicht bis 300 m/984 ft
  • Listenpreise beginnen bei 4.400 CHF

Omega Seamaster 1948 Limited Editions

Omega Seamaster 1948 Image Omega
Omega Seamaster 1948, Foto: Omega

Eine weitere Neuvorstellung ist die Omega Seamaster 1948 Limited Editions. Zwischen 1940 und 1945 stellte Omega mehr als 110.000 Uhren für das britische Verteidigungsministerium her. Diese Uhren wurden von den Piloten der Royal Air Force und von den Matrosen der Royal Navy getragen. Während der Einsätze stellte die Uhr unter Beweis, dass sie sehr zuverlässig war. Diese Uhren inspirierten Omega dazu, eine Armbanduhr mit der gleichen Technik und der gleichen Zuverlässigkeit für die breite Öffentlichkeit einzuführen. Deshalb brachte Omega 1948 die Serie Seamaster heraus. Diese Linie war gleichzeitig die erste Uhrenfamilie, die Omega herstellte. Die Uhren waren in den Folgejahren sehr angesehen und erfolgreich.

Um das 70. Jubiläum der Seamaster zu zelebrieren, führte Omega zwei limitierte Modelle ein, die der klassischen Uhr von 1948 ihren Tribut zollen. Die Seamaster 1948 Small Seconds und die Seamaster 1948 Central Second bringen das Design des Original-Modells zurück und kombinieren es mit aktuellen Omega Master Chronometer Kalibern. Die Seamaster 1948 Small Seconds wird vom Omega-Kaliber 8804 und die Seamaster 1948 Central Second vom Omega-Kaliber 8806 angetrieben.

Omega Seamaster 1948 Image Omega
Omega Seamaster 1948, Foto: Omega

Beide Uhren gibt es aus Edelstahl mit Lederarmband und Stahlschließe, auf der das Vintage-Omega-Logo zu sehen ist. Die kleine Sekunde der Seamaster 1948 Small Seconds sitzt bei 6 Uhr. Das Lederarmband dieser Version ist braun, wohingegen die Central Second Variante von einem blau-grauen Lederarmband am Handgelenk gehalten wird. Der Gehäuseboden beider Modelle besteht aus flachem Saphirglas und ist mit einem besonderen Logo zum 70-jährigen Jubiläum versehen: ein Chris-Craft-Boot und ein Gloster Meteor-Flugzeug. Beide Ausführungen sind auf 1.948 Exemplare limitiert. Sie müssen also schnell sein, wenn Sie eines kaufen möchten.

Es ist wirklich toll, dass Omega die klassische Seamaster von 1948 zurückbringt. Zu sehen, wie das Design dieser historischen Uhr so viele andere Modelle beeinflusst hat, ist einfach atemberaubend.

  • eine echte Hommage an die Omega Seamaster, mit der 1948 alles begann
  • beide Uhren werden von Omega Master Chronometer Uhrwerken angetrieben
  • 38 mm Gehäusedurchmesser
  • wasserdicht bis 60 m/200 ft
  • limitiert auf 1.948 Exemplare
  • Der Listenpreis für die Omega Seamaster 1948 Center Seconds beträgt 5.700 CHF und für die Omega Seamaster 1948 Small Seconds 6.200 CHF

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Jorg Weppelink

Hallo, ich bin Jorg und schreibe seit 2016 Artikel für Chrono24. Meine Beziehung zu Chrono24 reicht jedoch deutlich weiter zurück, denn meine Liebe zu Uhren erwachte …

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