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Patek Philippe Sky Moon Tourbillon

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Patek Philippe Sky Moon Tourbillon
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Hochkompliziert: Patek Philippe Sky Moon Tourbillon

Die Sky Moon Tourbillon ist eine der aufwendigsten Uhren von Patek Philippe. Zu ihren 12 Komplikationen gehören ein Ewiger Kalender, eine Minutenrepetition und eine Sternenkarte. Sie ist die erste Armbanduhr der Manufaktur mit doppelseitiger Anzeige.


Haute Horlogerie par excellence

Die Sky Moon Tourbillon von Patek Philippe ist mit ihren insgesamt 12 Komplikationen ein Ausweis für die Hohe Uhrmacherkunst. Zu ihren Funktionen gehören ein Ewiger Kalender, ein retrogrades Zeigerdatum, eine Schaltjahres- und Mondphasenanzeige sowie eine Minutenrepetition. Hinzu kommen astronomische Anzeigen auf der Gehäuserückseite: Hier zeigt die perfekt gravierte Luxusuhr die Sternzeit, eine Sternkarte sowie die Winkelbewegungen und Phasen des Mondes an. Das von außen nicht sichtbare Tourbillon sorgt zudem für hervorragende Gangwerte.

Patek Philippe präsentierte die Sky Moon Tourbillon erstmals im Jahr 2001. Der Zeitmesser mit der Referenznummer 5002 war zu diesem Zeitpunkt die komplizierteste Armbanduhr der Schweizer Luxusuhrenmanufaktur. Gleichzeitig war die Tourbillon-Uhr das erste Modell fürs Handgelenk, das auf der Vorder- und Rückseite Anzeigen besitzt. Patek Philippe nennt dies „Double face“. Vorn zeigt die Luxusuhr ihrem Träger die Uhrzeit, das Datum, den Tag, den Monat, den Schaltjahreszyklus und das Mondalter an. Letztere Anzeige verrät, wie viele Tage seit dem letzten Neumond vergangen sind. Die retrograde Datumsindikation erfolgt mithilfe eines zentralen Zeigers.

2013 stellte Patek Philippe das Nachfolgemodell der Sky Moon Tourbillon vor. Diese Uhr hat die Referenznummer 6002. Wie ihre Vorgängerin besitzt sie 12 Komplikationen. Aus technischer Sicht ist die Referenznummer 6002 fast identisch mit der 5002. Das aufwendig verzierte Gehäuse aus Weißgold und das kunstvolle Emailzifferblatt sind die Highlights dieses Modells. Bei der Zifferblatt- und Armbandfarbe haben Sie die Wahl zwischen Blau und Schwarz. Die Referenznummern 5002 und 6002 gehören zu den Grandes Complications von Patek Philippe.

5 Gründe für den Kauf einer Sky Moon Tourbillon

  • 12 Komplikationen: eine der kompliziertesten Armbanduhren der Welt
  • Erste Armbanduhr von Patek Philippe mit beidseitiger Anzeige
  • Diverse astronomische Anzeigen wie Sternzeit, Sternenhimmel und Mondphase
  • Perfekte Finissage bei Uhrwerk und Gehäuse
  • Erhältlich in Platin oder 18-Karat-Gold

Patek Philippe Sky Moon Tourbillon Preise

Referenznummer Preis (ca.) Gehäusematerial
6002G 2,3 Mio. EUR Weißgold
5002G 1,3 Mio. EUR Weißgold
5002R 1,2 Mio. EUR Roségold
5002P 1 Mio. EUR Platin

Was kostet eine Sky Moon Tourbillon?

Wenn Sie eine der kompliziertesten Uhren der Schweizer Luxusuhrenmanufaktur Patek Philippe Ihr Eigen nennen möchten, ist die Sky Moon Tourbillon eine gute Wahl. Modelle mit der Referenznummer 5002 kosten zwischen 1 Mio. EUR und etwa 1,3 Mio. EUR – abhängig vom Gehäusematerial. Patek Philippe fertigte die 5002 aus Platin (5002P), Roségold (5002R) und Weißgold (5002G).

Die Uhren mit der Referenznummer 6002 liegen bei rund 2,3 Mio. EUR. Das Gehäuse dieser Zeitmesser besteht aus Weißgold und ist aufwendig graviert. Das Armband und das farblich dazu passende Zifferblatt gibt es in Schwarz oder Blau. Der Wert der Referenz 6002G ist in den letzten Jahren um mehrere Hunderttausend Euro gestiegen.


Die Referenz 5002 von 2001 im Detail

Als Patek Philippe die Sky Moon Tourbillon Referenz 5002 im Jahr 2001 vorstellte, war sie die bis dato komplizierteste Armbanduhr der Manufaktur aus Genf. Insgesamt bietet die Patek Philippe Sky Moon Tourbillon 12 Komplikationen und eine „Double face“-Anzeige. Auf der Vorderseite zeigt Ihnen die Uhr auf herkömmliche Art und Weise die Uhrzeit an. Hinzu kommt ein Ewiger Kalender. Das Datum indiziert ein zentraler Zeiger zusammen mit Ziffern am Zifferblattrand. Der Tag lässt sich auf einem Hilfszifferblatt bei 9 Uhr ablesen. Auf der 3-Uhr-Position befindet sich das Hilfszifferblatt für die Monate. Bei der 6 ist die Anzeige des Mondalters untergebracht. Diese zeigt Ihnen an, wie viele Tage seit dem letzten Neumond vergangen sind. Bei 12 Uhr befindet sich die Anzeige des Schaltjahreszyklus.

Wenn Sie die Uhr umdrehen, erblicken Sie eine detaillierte Darstellung des Sternenhimmels. Gut zu erkennen ist die Milchstraße, also die Galaxie, in der sich unser Sonnensystem und unsere Erde befinden. Hinzu kommt der Mond in Miniaturform. Patek Philippe stellt auf der Rückseite der Armbanduhr die Mondphase und die Winkelbewegung des Mondes dar. Auch die Meridiandurchgänge von Sirius und Mond können Sie ablesen. Zwei Zeiger indizieren zudem die Sternzeit. Diese ist knapp vier Minuten kürzer als die herkömmliche mittlere Sonnenzeit und kommt als Zeitskala in der Astronomie zum Einsatz. Ein Sterntag ist die Dauer, die unsere Erde für eine komplette 360-Grad-Drehung benötigt.

Das Gehäuse der Patek Philippe Sky Moon Tourbillon besteht aus Weiß-, Gelb-, Roségold oder Platin. Der Durchmesser beträgt 42,8 mm. Das Handaufzugskaliber R TO PS QR SID LU CL setzt sich aus insgesamt 686 Teilen zusammen.


Referenz 6002: kunstvoll verzierte Neuauflage

Im Jahr 2013 legte Patek Philippe die Sky Moon Tourbillon neu auf. Das aktuelle Modell trägt die Referenznummer 6002. In der Uhr tickt das gleiche Handaufzugskaliber wie im Vorgängermodell. Deshalb bietet die neue Version ebenfalls 12 Komplikationen. Patek Philippe hat an den Anzeigen aber ein paar Veränderungen vorgenommen: Für den Ewigen Kalender kommen Fensteranzeigen statt Hilfszifferblätter zum Einsatz. Bei 9 Uhr verrät Ihnen die Uhr den aktuellen Tag, bei 3 Uhr den Monat und bei der 12 den Schaltjahreszyklus. Auf der 6-Uhr-Position befindet sich eine Mondphasenanzeige anstatt der Anzeige des Mondalters. Gleich geblieben sind die retrograde Datumsanzeige auf der Vorder- und die astronomischen Komplikationen auf der Rückseite.

Höhepunkte der Patek Philippe Sky Moon Tourbillon mit der Referenznummer 6002 sind das aufwendig gravierte Weißgoldgehäuse und das Emailzifferblatt auf der Vorderseite. Das Gehäuse wird von Hand graviert. Gut zu erkennen sind die Ornamente, Arabesken und Elemente des Calatrava-Kreuzes. Letzteres ist seit 1887 das Markenzeichen der Manufaktur Patek Philippe. Ursprünglich war dieses Lilienkreuz das Emblem des spanischen Ritterordens von Calatrava. Abt Raimundo Serrat gründete diesen 1158 zur Verteidigung der Burg Calatrava vor den Mauren. Im Jahr 1932 benannte Patek Philippe eine Uhr nach dem Ritterorden, die Calatrava.

Die aufwendigen Gravuren der Sky Moon Tourbillon nehmen mehr als 100 Arbeitsstunden in Anspruch. Nach der Bearbeitung begutachtet der Präsident von Patek Philippe die Qualität der Gravuren persönlich. Auch der Schieber für die Minutenrepetition erhält kunstvolle Gravuren. Die Verzierungen auf den beiden Aufzugskronen sind künstlerisch und funktional zugleich. Mit der Krone bei vier Uhr lässt sich die Uhrzeit einstellen und das Uhrwerk aufziehen. Ein Pfeil zeigt die Drehrichtung an. Mit der zweiten Krone bei 2 Uhr lassen sich die astronomischen Funktionen der Rückseite einstellen. Zu erkennen ist die Funktion dieser Krone an der Mond- und Sternengravur.

Das Zifferblatt auf der Vorderseite ist ein Kunstwerk für sich. Das Emailzifferblatt vereint mehrere Bearbeitungstechniken. Die spektakulärsten sind die Champlevé- und die Cloisonné-Technik. Letztere ist auch unter der Bezeichnung Zellenschmelz bekannt. Bei dieser Technik lötet man dünne Drähte oder Metallstreifen auf die zu bearbeitende Metallplatte. Bei der Champlevé-Technik, auch Grubenschmelz genannt, arbeitet man Vertiefungen (Gruben) in die Grundplatte ein. Diese Vertiefungen füllt man anschließend mit Email auf. Dann schleift man das eingefüllte Email bis eine ebene Fläche entsteht. Diese aufwendigen Bearbeitungstechniken lassen sich auf dem vorderen Zifferblatt der Sky Moon Tourbillon bestaunen.

Patek Philippe entschied sich beim Zifferblatt und beim Armband aus Alligatorleder für die Farben Blau bzw. Schwarz. Bei den Stundenmarkierungen nutzt die Manufaktur römische Ziffern. Diese bestehen aus Gold und sind appliziert. Die Minuterie erinnert in ihrem Design an Eisenbahnschienen. Der Gehäusedurchmesser beträgt 42,8 mm.


Alternativen aus der Reihe Grandes Complications

Mit 20 Komplikationen ist die Grandmaster Chime Referenz 6300G noch komplizierter als die Sky Moon Tourbillon. Zum Funktionsumfang gehören eine Grande und eine Petite Sonnerie, eine Minutenrepetition und ein Alarm. Darüber hinaus verfügt die Uhr über mehrere Gangreserveanzeigen, einen Ewigen Kalender und eine zweite Zeitzone. Für eine Grandmaster Chime sollten Sie ca. 3 Mio. EUR bereithalten.

Wenn Ihnen ein Ewiger Kalender als Komplikation ausreicht, bekommen Sie eine neuwertige Patek Philippe Referenz 5327G aus Weißgold für etwa 63.000 EUR. Bereits getragene Exemplare kosten ca. 54.000 EUR. Beim Gehäusematerial stehen außerdem Gelb- und Roségold zur Auswahl.

Patek Philippe-Minutenrepetitionen aus Platin und mit der Referenznummer 5078 gibt es für rund 270.000 EUR. Wenn Sie den Ewigen Kalender mit der Minutenrepetition kombinieren möchten, hält die Edelmanufaktur aus Genf ebenfalls passende Uhren für Sie bereit. Die Referenz 5374P aus Platin können Sie für ca. 540.000 EUR kaufen.

Optische Leckerbissen sind die Celestial-Modelle mit den Referenznummern 5102 bzw. 6102. Diese Uhren zeigen auf der Vorderseite den Sternenhimmel, die Winkelbewegung des Mondes und dessen Phasen an. Weißgold-Exemplare mit der Referenz 5102G erhalten Sie für ca. 190.000 EUR. Im Preisbereich um 240.000 EUR befindet sich die Roségold-Celestial Referenz 6102R. Die Platin-Version ist mit knapp 260.000 EUR noch teurer. Mit Diamantenbesatz auf der Lünette kostet die Celestial etwa 280.000 EUR.