EinloggenEinloggen
2.075 Uhren für "

Blancpain

"
Marke
Modell
Preis
Durchmesser
Jahr
Standort
Mehr
Ihre Auswahl

Ihre Auswahl

Ihre Auswahl

Ihre Suche ergab leider keine Treffer
Ihre Auswahl

Ihre Suche ergab leider keine Treffer
Ihre Auswahl

Ihre Suche ergab leider keine Treffer
Allgemeine Angaben
Art der Uhr
Referenz
Mehr...
Neu/Gebraucht
Verfügbarkeit
Geschlecht
Zustand
Mehr...
Lieferumfang
Eigenschaften & Funktionen
Aufzug
Material Gehäuse
Mehr...
Zifferblatt
Mehr...
Glas
Mehr...
Funktionen
Mehr...
Höhe
Mehr...
Material Lünette
Mehr...
Zahlen Zifferblatt
Wasserdicht
Mehr...
Sonstiges
Mehr...
Armband
Material Armband
Mehr...
Stegbreite
Mehr...
Farbe Armband
Mehr...
Material Schließe
Mehr...
Abbrechen

Sortieren nach

Blancpain Villeret Day-Date Moonphase steel/18k gold Blancpain Villeret Day-Date Moonphase steel/18k gold
2.663 

Blancpain: Seit 1735 an der Spitze der Uhrmacherkunst

Blancpain blickt auf eine Tradition von mehr als 280 Jahren zurück. Die Schweizer Manufaktur zählt damit zu den ältesten Uhrenherstellern der Welt. In seiner Geschichte konnte das Unternehmen immer wieder mit richtungsweisenden Uhren aufwarten.

Die wichtigste Uhr in der Blancpain-Kollektion ist die Fifty Fathoms. Sie gilt als Prototyp einer Taucheruhr und stellt ihre Unterwasser-Qualitäten seit mehr als 60 Jahren unter Beweis. Als eleganter Klassiker positioniert sich die Villeret, benannt nach dem Stammsitz des Herstellers. Sie verfügt über eine Bandbreite von betont schlicht bis reich verziert. Mit ausgefeilten Komplikationen und einer sportlichen Note beeindruckt die Léman. Bei dieser Modellreihe wurden erstmals ein Tourbillon und ein Flyback-Chronograph in einem Gehäuse verwirklicht.
Blancpain ist nach eigenem Bekunden der älteste Uhrenhersteller der Welt. Jehan-Jacques Blancpain gründete seine Werkstatt 1735, als die meisten Menschen sich noch nach dem Schlag der Turmuhr oder dem Stand der Sonne richteten. Im 19. Jahrhundert erweiterte sein Urenkel, Frédéric-Louis Blancpain, die Produktionsstätten in Villeret. 1926 brachte Blancpain die erste Armbanduhr mit Automatikwerk heraus. Eine Zäsur bedeutete das Jahr 1932, als sich die Familie aus der Geschäftsleitung zurückzog und die Führung an zwei vertraute Mitarbeiter abgab.
Mit der Fifty Fathoms und dem bis dahin weltweit kleinsten Automatikwerk in der Damenuhr Ladybird sorgte das Unternehmen in den 1950er-Jahren erneut für Furore. Dem Erfolg der Quarzuhren aus Fernost begegnete Blancpain mit einer Rückbesinnung auf alte Handwerkskunst. Daran änderte sich auch nichts, als der Hersteller nach Le Brassus umzog und die Swatch Group die Firma im Jahr 1992 übernahm. Heute leitet Marc A. Hayek, der Enkel des Swatch-Gründers Nicolas Hayek, das Unternehmen.

Ausgefeilte Kaliber und Komplikationen bei Blancpain

Unter dem Dach von Swatch genießt Blancpain ein hohes Maß an Eigenständigkeit. Zu dieser Autonomie gehört auch die Entwicklung eigener Uhrwerke, seit die Firma Frédéric Piguet 2010 im Unternehmen Blancpain aufging. Allein zwischen 2011 und 2014 stellte Blancpain 21 neue Kaliber vor. Das Unternehmen besitzt durch die große Zahl an Werken viel Gestaltungsspielraum. So bietet die Modellreihe Villeret eine Auswahl von mehr als 100 Einzelmodellen. Komplikationen wie Mondphase, Jahreskalender, Schaltjahranzeige oder ein ewiger Kalender zählen zu den Besonderheiten. Tourbillon und Schlagwerk gehören ebenfalls zum Repertoire der Blancpain-Kaliber. Der hohe Standard spiegelt sich auch in Details wider, die den Gebrauchswert steigern: Einige Blancpain-Uhren können mit einer ungewöhnlich hohen Gangreserve von 8 Tagen aufwarten.
Die Werke gehen teilweise über ihre eigentliche Funktion als Antrieb weit hinaus. Ein Beispiel ist das skelettierte, von Hand dekorierte sowie gravierte 1333 SQ, das sich als Schmuckstück und technisches Anschauungsobjekt präsentiert. Um es beim Uhrenmodell Squelette 8 Jours von vorne betrachten zu können, verzichtet Blancpain auf das Zifferblatt. In anderen Werken verwendet die Schweizer Manufaktur sowohl ein Tourbillon als auch ein Karussell nebeneinander. Beide kompensieren den Einfluss der Schwerkraft auf das Werk. Sie ergänzen sich und erhöhen dadurch die Ganggenauigkeit. Für die Liebhaber aufwendiger Uhrenmechanik ist die Kombination von Tourbillon und Karussell in einem Kaliber ein Highlight im Programm von Blancpain.
In der Fifty Fathoms läuft seit 2007 das Automatikkaliber 1315. Es ist als Werk für Sportuhren konzipiert und daher hart im Nehmen. Dank der 3 in Serie geschalteten Federhäuser verfügt es über eine Gangreserve von 5 Tagen. Träger dieser Uhr schätzen das Manufakturkaliber 1315 wegen seiner Genauigkeit. Es versieht seinen Dienst weitgehend unbeeindruckt von äußeren Einflüssen, weil es an der Spiralfeder keinen Rücker und Schwanenhals besitzt. Erschütterungen können ihm so kaum etwas anhaben. Gegen Magnetismus ist das Uhrwerk mit einem Weicheisenmantel abgeschirmt.

Von schlicht über funktionell bis prunkvoll

Das Erscheinungsbild der Uhren aus Le Brassus ist vielfältig. Beim Gehäusematerial reicht die Spanne von Edelstahl über Gold bis zu Platin. Die Armbänder sind aus Metall, Leder, Segeltuch oder Kautschuk hergestellt. Den Wunsch nach Schlichtheit bedient Blancpain mit Uhren wie der nur 8,7 mm hohen Villeret Ultraplate, die sich auf drei Zeiger und eine Datumsanzeige beschränkt. Besonders repräsentative Modelle schmückt eine Lünette, die rundum dicht mit Diamanten besetzt ist.
Hingegen ganz auf den Zweck ausgerichtet ist das Design der meisten Fifty-Fathoms-Varianten. Merkmale wie Leuchtzeiger und –indexe sowie eine nach links drehbare Lünette sind für professionelle Taucheruhren obligatorisch, die Fifty Fathoms geht hierbei keine Kompromisse ein. Die Blancpain-Palette reicht vom betont technischen Stil eines Flyback-Chronographen bis zu Modellen mit gravierten fernöstlichen Landschaftsmotiven im Zifferblatt. Einige neuere Modelle hat der renommierte Uhrmacher Vincent Calabrese entworfen. Der gebürtige Neapolitaner ist bekannt für seinen Ideenreichtum und sein wagemutiges Design.
Unter den verschiedenen Modellreihen ist die Fifty Fathoms die bekannteste. Seit 1953 definiert sie den Begriff Taucheruhr. Ähnliche Bedeutung kommt nur der Rolex Submariner zu, die im selben Jahr erschien. Fünfzig Faden, rund 91 m, konnten die Kampfschwimmer der französischen Marine mit den ersten Exemplaren der Fifty Fathoms tauchen. In ziviler Nutzung ist sie im Film Die schweigende Welt des Meeresforschers Jacques-Yves Cousteau aus dem Jahr 1956 zu sehen. Wenig später trugen auch die Taucher der Spezialeinheit US Navy SEALs den Zeitmesser von Blancpain. Die heutigen Ausgaben dieser legendären Uhr sind für einen Wasserdruck von 30 bar (300 m) ausgelegt.

Blancpain – Uhren für den Connaisseur

Ebenfalls wuchtig und robust, aber avantgardistischer zeigt sich die Modellreihe L-Evolution. Das Gegenstück sind die edlen Kollektionen der Villeret und der Le Brassus. Die Léman schlägt die Brücke zwischen Sportlichkeit und Eleganz. Mit dieser Modellpalette zählt Blancpain zu den Top-Manufakturen weltweit. Das Unternehmen richtet sich vorrangig an Uhrenliebhaber, deren Herz für die technischen Besonderheiten schlägt. Wer sorgsam ersonnene und perfekt umgesetzte Komplikationen sucht, wird hier fündig. Innerhalb der Swatch Group spricht Blancpain damit einen gehobenen Kundenkreis an.