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Omega Uhren

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Auf Chrono24 finden Sie insgesamt 8.608 neue Omega Uhren und 7.144 gebrauchte Omega Uhren.

Omega: Präzision zwischen Tiefsee und Weltraum

Die Top Five der Schweizer Uhrenmarken? Omega gehört zweifellos zu ihnen. Der Hersteller aus Biel liefert Armbanduhren der Spitzenklasse, von denen viele einen legendären Ruf genießen. Zuverlässigkeit und Funktionalität sind typische Omega-Tugenden.

Vor allem das Modell Speedmaster steht beispielhaft für die besonderen Qualitäten dieses Herstellers. Diese Armbanduhr trugen die Astronauten am 21. Juli 1969 bei der ersten Landung auf dem Mond, und das nicht zufällig. Die US-Weltraumbehörde NASA hatte mehrere mechanische Uhren namhafter Hersteller einem strengen Auswahlprozess unterworfen. Am Ende blieb die Speedmaster Professional übrig. Sie kam mit Hitze, Kälte, Stößen, Beschleunigung, hohem Druck, Vibrationen und weiteren Widrigkeiten am besten zurecht. Schon beim Gemini-Programm, das den Mondflügen vorausging, hatte die NASA auf die Speedmaster gesetzt. Bei der missglückten Apollo-13-Mission im Jahr 1970 musste die Besatzung exakt 14 Sekunden lang den Raketenantrieb ihrer Kapsel zünden, um auf den richtigen Kurs für die Rückreise zu kommen. Davon hing das Leben der Astronauten in ihrem beschädigten Raumschiff ab. Sie benutzten die Omega Speedmaster, um die Zeit zu stoppen. Das Manöver gelang – und damit auch die sichere Heimkehr zur Erde. In der Uhrenszene ist dies der Stoff, aus dem die Mythen sind.

Seamaster ausgelegt für 1200 Meter Tiefe

Vom Weltraum in die Unterwasserwelt. Sie ist die Domäne der Seamaster. Zusammen mit der Blancpain Fifty Fathoms und der Rolex Submariner bildet die Seamaster die Troika der drei berühmtesten Taucheruhren von Herstellern aus der Schweiz. Omega stellte die Modellreihe bereits 1947 vor, anfangs lediglich als eine Herrenarmbanduhr mit verbesserter Wasserdichtigkeit. Seither hat der Hersteller sie mehrmals überarbeitet. Die Seamaster wird in etlichen Variationen angeboten, es gibt sie sowohl mit mechanischen als auch mit Quarzwerken. Besonders aufwendig ausgeführte Modelle genügen den Ansprüchen, die professionelle Tiefseetaucher an ihre Zeitmesser stellen. Diese Uhren sind erkennbar am Heliumventil für den Druckausgleich. Das Modell Ploprof 1200 M ist für einen Druck von 120 bar (1200 m Wassertiefe) ausgelegt.

Omega Constellation – Herrenuhr mit klassischer Eleganz

Mit der Modellreihe Constellation verfolgt Omega einen weniger technischen Ansatz als mit der Speedmaster und der Seamaster. Die Serie erschien 1952. Frühe Modelle sind häufig schlicht-elegante Drei-Zeiger-Uhren. Im Laufe der Jahrzehnte hat die Constellation jedoch einige Änderungen erfahren. Seit den 1980er-Jahren prägt eine feststehende Lünette mit römischen Ziffern das Erscheinungsbild vieler Modelle. Bei 3 Uhr und bei 9 Uhr befinden sich zwei kleine Erhöhungen, die sogenannten Krappen. Mit der Modernisierung des Designs hielten auch besonders hochwertige Quarzwerke Einzug: Aus der Constellation-Modellreihe stammt der Marine Chronometer, der bis heute zu den genauesten Armbanduhren der Welt zählt – von Funkuhren einmal abgesehen. Seit 1967 bietet Omega die Serie auch für Damen an. Diamanten und Gold werten einige Modelle zusätzlich auf.
Von einer noch klassischeren Seite als die Constellation zeigt sich die De Ville. Mit einigen Modellen dieser Kollektion spricht Omega ein Publikum an, das sich wohl auch für eine Blancpain oder eine Breguet begeistern könnte. Hier findet man Elemente wie römische Ziffern, Werke mit Tourbillon sowie Gehäuse aus Weiß-, Rosé- oder Gelbgold, die sich zum konservativen Stil der De Ville vereinigen. Bei den Damenmodellen dieser Serie nutzt Omega teilweise auch Diamanten, um die Lünette der Uhr zu verzieren. Die Anfänge der De Ville reichen bis in die 1960er-Jahre zurück.

Zeitnahme bei den Olympischen Spielen mit Omega

Schon im 19. Jahrhundert begann die (Vor-)Geschichte von Omega: Der Schweizer Louis Brandt startete 1848 in La Chaux-de-Fonds im Kanton Neuenburg die Herstellung von Taschenuhren. Er schloss Verträge mit lokalen Zulieferern und verkaufte seine Erzeugnisse von Italien über England bis nach Skandinavien. Die Brandt-Söhne zogen mit der Firma an den heutigen Standort nach Biel um. Erst 1903, als die dritte Generation die Führung übernahm, wurde der 1894 eingeführte Markenname Omega offiziell registriert. Im Jahr 1930 schloss sich Omega mit dem Mitbewerber Tissot zusammen, beide Marken blieben jedoch für sich bestehen. Omega bediente den Luxusuhren-Sektor, Tissot die Mittelklasse. Als die Quarzkrise die Schweizer Uhrenindustrie schwer in Bedrängnis brachte, kamen beide Marken im Jahr 1983 bei der neu gegründeten Swatch Group unter. Zu diesem Konzern gehört Omega auch heute noch.
Im Laufe der Jahrzehnte machte der Hersteller immer wieder durch technische Innovationen auf sich aufmerksam. 1906 stellte Omega die erste Armbanduhr mit einer Minutenrepetition vor, einem besonders komplizierten Schlagwerk. Im Jahr 1932 war die Firma wegen der Genauigkeit ihrer Produkte erstmals für die Zeitnahme der Olympischen Spiele in Los Angeles zuständig. 1952 führte Omega bei den Sommerspielen in Helsinki die elektronische Zeitmessung ein.
Der Hersteller erreichte mit seinen Quarz-Chronometern der 1970er-Jahre eine neue Stufe der Präzision. Sie fand ihren Höhepunkt mit dem Kaliber 1525 in den Schiffsuhren für die französische Marine: Es handelte sich um Spezialanfertigungen, geliefert in Edelholzkisten mit Messingbeschlägen. Sie wichen im Jahr um weniger als 5 Sekunden von der korrekten Zeit ab.

Agenten, Könige und Kommunisten – berühmte Träger von Omega Uhren

Heute greift Omega für seine Kaliber auf die Erzeugnisse des weltgrößten Rohwerkeherstellers ETA zurück und veredelt sie unter eigenem Namen. Eine Spezialität hierbei ist seit 1999 die Co-Axial-Hemmung. Sie läuft besonders erschütterungssicher sowie reibungsarm und kommt außerdem mit geringer Schmierung aus. Zuerst stattete Omega die Uhren der Serie De Ville mit dieser Technik aus. Das bewährte ETA 2892-A2 diente Omega als Basiskaliber für den ersten Einsatz der Co-Axial-Hemmung. Der Engländer George Daniels erfand die Technik in den 1970er-Jahren, sie ist damit vergleichsweise neu. Man findet sie heute exklusiv bei zahlreichen Omega-Modellen, das Zifferblatt ist mit einem entsprechenden Schriftzug versehen.
Zu den neuesten Errungenschaften der Entwickler aus der Schweiz zählt eine besondere Unempfindlichkeit gegenüber Magnetfeldern. Im Oktober 2013 bildete eine Seamaster Aqua Terra den Auftakt zu einer neuen Generation von Uhren mit Kalibern, die auch bei einer Magnetstärke von 15.000 Gauß unbeeindruckt bleiben. Das nicht magnetische Halbmetall Silizium ist für diese Eigenschaft verantwortlich. Omega entwickelte 2015 ein eigenes Gütesiegel für unmagnetische Uhren.
Die Vorzüge einer Omega haben viele bekannte Persönlichkeiten überzeugt, reale wie fiktive. Allen voran den englischen Geheimagenten James Bond, der 1995 für Goldeneye erstmals eine Seamaster als Dienstuhr nutzte. Auch der Ozeanograf Jacques Cousteau setzte bei vielen seiner Tauchgänge auf diese Modellreihe. Elvis Presley, König des Rock´n Roll, trug 1960 während seiner Stationierung als GI in Deutschland eine Seamaster Calendar, als er zum Sergeant befördert wurde. Doch nicht nur Könige, auch mehr oder weniger gewählte Staatsoberhäupter und andere Prominente wissen die Marke zu schätzen. US-Präsident John F. Kennedy und der chinesische Vorsitzende Mao Zedong entschieden sich für Omega. Michail Gorbatschow, Staatschef der Sowjetunion, wurde mit einem goldenen Zeitmesser der Constellation-Serie gesichtet. Und Schauspieler Tom Hanks besitzt eine Omega Speedmaster Professional – eine Reminiszenz an seine Hauptrolle im Weltraum-Drama Apollo 13.

Top Modelle von Omega
Seamaster | Speedmaster | Constellation | De Ville | Genève | Globemaster